Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch

 

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Rezension zu “ 2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch:

Matilda ist sich ziemlich sicher – sie hat das Tierretter-Gen. Und deswegen kann sie auch überhaupt nicht nein sagen, als Frau Stritzelberger sie eines Tages um Hilfe bittet, denn ihr kleiner Kater hat eine furchtbare Staubsaugerangst. Als ihre beste Freundin Jette bei der Therapie behilflich sein möchte, beschließen Matilda und Jette, gleich eine Tierretter-Zentrale zu gründen. Doch ganz so einfach wird das nicht, denn vorher müssen noch einige Hürden übersprungen werden.

Die Autorin Sonja Maren Kientsch hat mit dem ersten Teil ihrer Buchreihe „2 Freunde für 4 Pfoten – Das Katerkuddelmuddel“ den Beginn einer Serie geschrieben, die besonders für junge Leser zwischen 8-10 Jahren empfehlenswert ist. Genau diese Altersgruppe dürfte sich auch vom detailreichen Cover angesprochen fühlen, auf dem es einiges zu entdecken gibt – und auf dem einem Matilda und Jette entgegenstrahlen, umringt von allem, was eine mal größere und mal kleinere Rolle in der Geschichte spielt.

Die Kapitel haben genau die richtige Länge, nicht zu lange und nicht zu kurz und – was besonders schön ist – jeweils eine Überschrift, die schon ein bißchen auf das darauf folgende Ereignis einstellt und zumindest sehr neugierig macht.

Viele Illustrationen von Raimund Frey lassen die sowieso schon bildliche Geschichte noch bildlicher werden und sorgen für noch mehr Unterhaltung beim Lesen.

Wir kennen bereits eine andere Buchreihe der Autorin, die uns ebenfalls schon begeistert hat und auch bei „2 Freunde für 4 Pfoten“, welche im Loewe-Verlag erschienen ist, freuen wir uns schon jetzt auf viele weitere Teile rund um Matilda, Jette und neue Abenteuer mit ihrer Tierretter-Zentrale, der nächste Teil soll 2017 erscheinen.

© Rezension von ElasBookinette

Rezension zu „Emely -einfach abgefahren!“ von Patricia Schröder

 

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Rezension zu „Emely – einfach abgefahren!“ von Patricia Schröder:

Für Emely, Anna und Maylin (genannt May) verläuft der erste Schultag im neuen Schuljahr ganz anders als geplant – nicht nur die neuen, selbst gestalteten Kapuzenshirts in dreifacher Ausfertigung ziehen ganz anders die Aufmerksamkeit auf sich als erwartet, nein, auch für fast jede der drei startet das neue Schuljahr mit unangenehmen Überraschungen. Als die Situation fast vollkommen außer Kontrolle gerät, schlägt die Klassenlehrerin den drei Freundinnen einen vorzeitigen Schüleraustausch nach London vor….und das Abenteuer kann beginnen…..

Mit „Emely-einfach abgefahren!“ hat Patricia Schröder den vierten Band rund um Emely, deren Familie, den ganz normalen, manchmal chaotischen Alltag und nicht zuletzt den inzwischen drei besten Freundinnen und ihrem immer wieder außergewöhnlichen Ideen, um anderen zu helfen, geschrieben. Da schon von der ersten Seite an klar ist, dass man auch mit dem Lesen der letzten Worte Abschied nehmen muss von dieser unter der Bezeichnung „Lesegören“ im Planet!Verlag erschienen Reihe, ist auch das Lesen der somit letzten Emely Geschichte mit gemischten Gefühlen verbunden……denn das Ende dieser Reihe ist somit mit jedem gelesenen Wort immer fortschreitender…….

Trotzdem macht es auch hier wieder unheimlich viel Spass, die Hauptprotagonistin (und Freundinnen) während ihres London-Abenteuers zu begleiten, denn Patricia Schröder ist es auch hier wieder – wie nicht anders zu erwarten – vollkommen gelungen, auch dieses Buch rund um Emely, Anna und May so zu schreiben, dass man einfach immer weiter lesen muss, ob man möchte oder nicht – oder sozusagen immer mehr auf die letzte Seite zusteuert – dies alles vergißt man fast vollkommen, während man die Lesezeit einfach nur genießt. Auch gibt es den ein oder anderen Ort, welcher auf jeden Fall beim ersten oder nächsten Londonbesuch auf die „sehenswert“ Liste kommt.

Das empfohlene Lesealter liegt hier bei 10-12 Jahren, aber auch alle anderen werden sicherlich viel Spass mit der „Emely-Lesegören“-Reihe von Patricia Schröder haben und schon vom fröhlichen, wunderbaren Cover angesprochen werden, welches schon einen kleinen Ausblick auf Emelys Reise gibt – jedenfalls ist der Ort der Reise hiermit schonmal geklärt.

Bei dieser Buchreihe würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn ich könnte mir vorstellen – hier macht es einfach mehr Spass, von Beginn an „dabei zu sein“.

Von Teil 1 gibt es bereits die Hörbuchversion und vielleicht erscheinen auch von den anderen drei Teilen noch Hörbücher,  würden uns jedenfalls darüber freuen.

Das schöne an Büchern ist ja, dass man sie immer und immer und immer wieder lesen kann, sie durchblättern kann oder auch nach langer Zeit einfach mal in die Hand nimmt und an eine tolle Lesezeit (und somit auch Leserunde mit Autorenbegleitung wie in diesem Fall) zurückdenken kann – vielen Dank an Patricia Schröder für diese wunderbare, lesenswerte Buchreihe!

Erschienen ist das Buch im „Planet!-Verlag“.

© Rezension von ElasBookinette

Rezension zu „Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel“ von Erhard Dietl

 

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Rezension zu „Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel“ von Erhard Dietl:

Ein wenig Interesse wäre ja nicht allzu schlecht. Aber was die Olchis momentan auf ihrer Müllkippe in Schmuddelfing erleben, ist einfach zu viel. Zu einer wahren Touristenattraktion sind sie geworden. Um ihnen ein wenig Erholung zu gönnen, schickt der Bürgermeister Oma-Olchi, Opa-Olchi und die zwei Olchikinder auf eine Kreuzfahrt. Doch von wegen Erholung – schwuppdiwupp sind diese vier Olchis mitten in ihrem nächsten Abenteuer und gefangen auf einer Pirateninsel……

Inzwischen gibt es schon einige Bücher und Hörbücher rund um die grünen Bewohner Schmuddelfings, auch für Leseanfänger. Dieses Buch wird empfohlen für junge Leser zwischen 8 und 10 Jahren.

Schon das Cover spricht sowohl Jungen wie Mädchen an, denn es verspricht eine abenteuerliche Geschichte. Und auch während des Lesens finden sich immer wieder viele bunte Illustrationen, welche die Geschichte noch bildlicher werden lassen.

Wir kennen die Olchis bereits von einigen Hörbüchern, aber auch für „Neueinsteiger“ dürfte diese Geschichte von Beginn an Spaß bringen und keinerlei Probleme, sich zurechtzufinden.

Wir hatten jedenfalls wieder sehr viel Spaß beim Lesen des neuesten Olchi-Abenteuers, denn diese Geschichte bietet eine lesenswerte Mischung aus Witz, Spannung und absolut kindgerechter Unterhaltung, mit immer wieder außergewöhnlichen und überraschender Einfälle.

Erschienen ist das Buch im Oetinger-Verlag.

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Rezension zu „Die Müdlis – Ein Gute-Nacht-Roman“ von Yvonne Kaeding

 

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Rezension zu „Die Müdlis – Ein Gute-Nacht-Roman“ von Yvonne Kaeding:

Schon das Cover dieses Gute-Nacht-Romans ist so niedlich gestaltet, dass dieses Buch einfach dazu einlädt, darin zu blättern, zu lesen und eine wundervolle (Vor-)Lesezeit zu verbringen. Yvonne Kaeding hat mit ihrer Geschichte rund um die kleinen, schlafbringenden Müdlis eine Geschichte geschrieben, die für Kinder ab ca. 6 Jahren empfohlen wird, aber zum Vorlesen sicherlich auch schon für jüngere Kinder süße vorabendliche Schlummerstunden bringt.

Die beiden Müdli-Zwillinge Jill und Tapp müssen genau so wie „normale“ Menschenkinder zur Schule gehen und dort die wichtigsten Dinge lernen, welche Müdlis in ihrem Leben so brauchen. Als eine wichtige Prüfung bevorsteht und die beiden zum Menschenjungen Jonas geschickt werden, um ihm zu helfen, geraten sie allerdings in unvorhergesehene Situationen….. und so wird die Prüfung schwerer als zunächst gedacht. Auch muss die gesamte Müdli-Familie sich ein neues zu Hause suchen, da ihre vorherige Bleibe unbewohnbar geworden ist. Ziemlich viel Aufregung, welche Jill und Tapp in nächster Zeit erwarten.

Der Schreibstil von Yvonne Kaeding hat es uns von Beginn an sehr leicht gemacht, vollkommen in die Welt der Müdlis abzutauchen und ihre Geschichte zu lesen und somit auch ein wenig mitzuerleben. Zu niedlich die Vorstellung, dass es kleine Müdliwesen gibt, welche beim Einschlafen helfen, falls es mal nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht. Auch sind die detailreichen Beschreibungen hilfreich dabei, sich in der Welt der Müdlis zurechtzufinden und sich alles gut vorzustellen.

Was einen noch während des gesamten Gute-Nacht-Vorlesevergnügens begleitet, sind die liebevollen Illustrationen von Heiko Keller. Auch wenn es sonst vielleicht nicht üblich ist – hier in diesem Buch ist es vollkommen in Ordnung (so jedenfalls unsere Meinung), wenn die Kinder zu ihren Buntstiften greifen und die Zeichnungen bunt gestalten. So wird das Buch noch einmal von einer ganz anderen Seite „betrachtet“ und bringt den Kindern die Geschichte noch ein Stückchen näher.

Wir würden uns sehr freuen, vielleicht bald noch mehr Geschichten aus der „Müdli-Welt“ zu lesen und es wäre schön, wenn weitere Teile folgen würden.

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Rezension zu „Suche Mann zum Renovieren“ von Manuela Lewentz

 

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Rezension zu „Suche Mann zum Renovieren“ von Manuela Lewentz:

Bei „Suche Mann zum Renovieren“ von Manuela Lewentz hat mich als allererstes natürlich das wunderbare Cover angesprochen…..es wirkt nicht allzu überladen, allerdings lädt es auf den ersten Blick ein, die vielen Details genauer zu betrachten. Eine locker-leichte Geschichte habe ich ebenso erwartet wie gute Unterhaltung.

Erzählt wird die Geschichte der Anfang 40jährigen Lotte, die einen chaotischen Alltag ohne feste Strukturen in ihrem etwas renovierungsbedürftigen Elternhaus verbringt. Einsam ist sie nicht, denn im gleichen Ort wohnt ihre Freundin seit Kindertagen, Ina. Und auch die schon länger nicht mehr im Ort wohnende Karin kommt unverhofft zu Besuch. Alle drei Freundinnen haben so ihre eigenen Probleme, mit denen sie mal mehr und mal weniger gut zurechtkommen. Als Lotte eine unerwartete Erbschaft erhält, scheint zumindest ihr finanzielles Leben erstmal abgesichert. Doch wer die chaotische Lotte kennt, wird bald erfahren, dass es auf den zweiten Blick wieder vollkommen anders kommt als erwartet und vielleicht noch mehr Probleme anstehen als vorher.

Von Beginn an hatte ich einige Probleme, in der Geschichte anzukommen. Es hat mir so ein wenig die Leichtigkeit gefehlt,welche ich eigentlich gerade von dieser Geschichte erwartet hätte. Auch die Dialoge wirkten auf mich leicht aufgesetzt und unnatürlich, was mir ebenso den Spaß am Lesen genommen hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der einzelnen Personen, immer abwechselnd, wobei natürlich Lotte’s Sicht die meisten Seiten füllt. Obwohl ich diese abwechselnde Sichtweise meistens gerne lese, fand ich es hier ein wenig verwirrend. Auch hat mir eine gewisse Sympathie, zumindest gegenüber der Hauptprotagonistin, gefehlt.

Der Schreibstil von Manuela Lewentz dagegen liest sich gut, daran hat es nicht gelegen, dass ich mich während der gesamten Geschichte nicht ganz so gut aufgehoben gefühlt habe, sondern eher an den Dialogen und vor allem an Lotte selbst.

Erschienen ist das Buch im Verlag Langen-Müller.

© Rezension von ElasBookinette

Rezension zu „Kein Sommer ohne Liebe“ (Hörbuch) von Mary Kay Andrews

 

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Rezension zu „Kein Sommer ohne Liebe“ (Hörbuch) von Mary Kay Andrews:

Greer ist auf der Suche nach dem perfekten Ort für das nächste Drehbuch – denn sie ist Location-Scout. In Cypress Key, einem kleinen Fischerdorf an der Küste Floridas, wird sie fündig und findet die perfekte Kulisse für den geplanten Filmdreh……..wäre da nicht der gutaussehende Bürgermeister Eden, der sein kleines Städtchen über alles liebt und von den bevorstehenden Dreharbeiten nicht immer begeistert ist.
Mary Kay Andrews hat mit „Kein Sommer ohne Liebe“ ihren nächsten Sommerroman veröffentlicht, der sich schon vom Cover her nahtlos in die Reihe der bereits veröffentlichten Romane der Autorin einreiht. Wie immer erwartet den Hörer auch hier eine Geschichte, welche sich als perfektes Hörbuch für den Urlaub eignet.

Die Hauptdarstellerin Greer ist von Beruf Location-Scout – und die Einblicke in ihren Beruf waren interessant und gut in die Geschichte integriert. Was allerdings etwas zu kurz kam und mich ein wenig enttäuscht hat, war der Raum in der Handlung, welchen die Liebesgeschichte eingenommen hat. Hier hätte ich mir einfach ein wenig mehr gewünscht, vor allem wenn man nach dem Buchtitel „Kein Sommer ohne Liebe“ geht.

Ich hatte das Buch bereits gelesen, bevor ich mir das Hörbuch angehört habe und musste feststellen – die Hörbuchversion gefällt mir deutlich besser, warum auch immer.

Gelesen wird die Geschichte von Rike Schmid, die es schafft, den Hörer dank ihrer Stimme mitten hineinzuversetzen in die Handlung und  in einer ruhigen Art und Weise erzählt, aber keinesfalls dabei Langeweile aufkommen lässt.

Es handelt sich um eine gekürzte Lesung mit einer Gesamtspielzeit von ca. 7 Stunden 26 Minuten, verteilt auf 6 CDs.

Das Hörbuch ist erschienen bei RandomHouseAudio.

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Vielen Dank an RandomHouseAudio, die mir freundlicherweise das Hörbuch zugeschickt haben.

Rezension zu „Die Chaosschwestern starten durch!“ (Hörbuch) von Dagmar H. Mueller

 

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Rezension zu „Die Chaosschwestern starten durch!“ (Hörbuch) von Dagmar H. Mueller:

Und es geht weiter mit den vier Chaosschwestern……..im dritten Teil „Die Chaosschwestern starten durch!“ geht es auch gleich mit einer riesengroßen Überraschung los, welche diesmal Mutter Iris zu verkünden hat – denn sie hat mit ihren „Kitschromanen“, die doch sonst immer so gut vor allen anderen geheim gehalten werden, einen  Preis gewonnnen und soll deshalb auch einen Fernsehauftritt bekommen. Doch bis es soweit ist, passiert auch bei Tessa, Livi, Malea und Kenny jede Menge……so erlebt nicht nur Iris eine aufregende Zeit, sondern eigentlich die gesamte Familie.

Auch der dritte gehörte Teil von den „Chaosschwestern“ konnte wieder für gute Unterhaltung sorgen, denn es ist zu Beginn fast so, als würde man einfach vom Ende der zweiten CD an weiterhören, man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Man könnte „Die Chaosschwestern starten durch!“ sicherlich auch  ohne die vorher erschienenen Teile hören, allerdings bleibt dann meiner Meinung nach der Hörspass (zumindest am Beginn) vorerst aus oder es dauert sicherlich erstmal ein wenig, bis man sich zurechtfindet – könnte ich mir zumindest so vorstellen.

Bei dieser Serie ist es die Mischung aus den alltäglichen und den unglaublich chaotischen Dingen in dieser Familie, welche die Geschichten so unterhaltsam werden lassen. Aber auch – zumindest bei der Hörbuchfassung – die verschiedenen Sprecher, welche jeder der vier Schwestern eine eigene Stimme verleiht. Merete Brettschneider, Simona Pahl, Mary Muhsal und Julia Casper sprechen jede für sich eine der vier Schwestern und es ist sicherlich auch diese abwechslungsreiche Erzählweise, die hier so viel Hörspass bringt.

Die gekürzte Hörbuchfasssung hat eine Gesamtlaufzeit von ca. 4 Stunden 52 minuten (verteilt auf 4 CDs), die Altersempfehlung liegt hier ab 10 Jahren. Da bisher von den Chaosschwestern sieben Teile erschienen sind, liegen zumindest noch vier Teile Hörspass vor uns und wir sind gespannt, wie es mit dieser Familie weitergeht.

Erhältlich sind alle Folgen von „Die Chaosschwestern“ bei DerHörverlag, die gleichnamigen Bücher sind beim cbj-Verlag erschienen.

© Rezension von ElasBookinette

 

Vielen Dank an DerHörverlag, welcher mir freundlicherweise das Hörbuch zugeschickt hat.

 

 

Rezension zu „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ (Hörbuch) von Katie Marsh

 

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Rezension zu „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ (Hörbuch) von Katie Marsh:

Hannah hat Pläne für ihre Zukunft…..und diese Pläne finden eigentlich ohne ihren Mann Tom statt. Denn in ihrer Ehe fühlt sie sich nicht mehr wohl, kann nur noch schwer die ständigen verletzenden Kommentare und Demütigungen ertragen. Sie plant eine Zukunft in Afrika. Zusammen mit ihrer besten Freundin Steph möchte sie als Lehrerin dort unterrichten. Doch eines abends geschieht etwas, was Hannah’s Pläne durcheinanderbringt und auch ihre Sichtweise auf die Beziehung nach und nach ändern könnte. Doch was wird nun aus Hannah’s Traum von einem neuen Leben in Afrika?

„Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ ist der Debütroman der in London lebenden Katie Marsh. Genau dort spielt auch die Geschichte.

Das Hörbuch von „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ wird abwechselnd gelesen von Tessa Mittelstaedt und Richard Barenberg, was der Geschichte eine ganz eigene Dynamik gibt. Auch wird durch immer wieder eingebrachte Rückblenden in die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten Tom und Hannah (angefangen beim Kennenlernen bis hin zur „Gegenwart“ und der immer weiter fortschreitenden Entfremdung der beiden) dem Zuhörer Stück für Stück ein wenig mehr Informationen zugespielt. Vor jedem „Zeitsprung“ wird das Datum des jeweiligen Ereignisses genannt, so dass an keiner Stelle die Frage entsteht, wer wann erzählt.

Trotzdem hatte ich an der ein oder anderen Stelle so ein wenig das Gefühl, es zieht sich in die Länge, einiges dreht sich immer wieder im Kreise und man wartet auf das nächste größere Ereignis. Vielleicht lag es an Hannah’s Unentschlossenheit, vielleicht an Tom’s Art? Genau kann ich es nicht sagen, aber die Geschichte hat mich nicht vollends in ihren Bann gezogen und das Ende hat mich zwar überrascht, aber ich war auch nicht enttäuscht darüber, dass nun die Hörzeit von ca. 7 Std. 8 Min. (verteilt auf 6 CDs) vergangen war.

Bei diesem Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Lesung, erschienen bei RandomHouseAudio.

© Rezension von ElasBookinette

Vielen Dank an den RandomHouseAudio-Verlag, welcher mir freundlicherweise das Hörbuch zur Rezension zugeschickt hat.

Rezension zu „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ von Mario Giordano

 

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Rezension zu „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ von Mario Giordano:

„Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ von Mario Giordano ist bereits der zweite Teil, in dem die schräge Poldi wieder durch einen unglaublichen Zufall zu ihrem zweiten Fall und somit auch zu weiteren Ermittlungen kommt.

Denn es fängt eigentlich alles ganz harmlos an – erst wird der Poldi das Wasser abgestellt (ob dass wirklich unabsichtlich war?), dann lernt sie den sehr attraktiven Winzer Avola kennen, in dessen Weinreben sich am nächsten Tag eine Frauenleiche findet, vorher wird noch der Hund ihrer Freundin ermordet und noch dazu fängt die Polizei – also Comissario Montana – an, Poldis Alibi, welches sie Avola für die Tatzeit gegeben hat, missbilligend zur Kenntnis zu nehmen.
Hört sich alles ein wenig chaotisch an? Na dann….passt es ja gut zu Tante Poldis chaotischem Leben und zeigt schonmal ein wenig, dass die Geschichte beim Lesen keinesfalls Langeweile aufkommen lässt.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Poldis Neffen erzählt und durch einige Erklärungen gerade zu Beginn kann man sich gut  zurechtfinden, auch wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat. Wobei immer wieder Szenen auftauchen, an denen man wohl mehr Spass hat, wenn man bereits „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ gelesen hat.

Tante Poldi heisst eigentlich Isolde Oberreiter und stammt aus München, hat sich allerdings vor einiger Zeit in Sizilien niedergelassen und möchte hier auch nicht mehr weg.
Überwiegend überdreht und ziemlich unangepasst werden, allen vorran die Hauptfigur Tante Poldi, dargestellt. So kommt es auch, dass hier die eigentlichen Ermittlungen oft in den Hintergrund geraten, was mich nicht weiter gestört hat beim Lesen, aber dadurch war es ein Kriminalroman ohne allzu große Spannung. Wen dies nicht stört und wer sich einfach ein wenig schräge, lustige Unterhaltung wünscht, ist hier genau richtig.

„Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ hat mich überwiegend gut unterhalten, wobei es sich zwischenzeitlich ein wenig in die Länge gezogen hat. Allerdings – die schönen Beschreibungen der Umgebung bringen wieder sehr viel Lesegenuß dazu.

Erschienen ist das Buch im Luebbe-Verlag, ebenso sind die gleichnamigen Hörbücher der „Tante-Poldi“-Serie bei Luebbe-Audio erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Rezension zu „Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt

 

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Rezension zu „Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt:

Alice, Miriam, Sophie, Abigail und Lydia haben zusammen einen Buchclub gegründet, wobei natürlich Bücher besprochen werden sollen, aber auch ansonsten jedes Thema zur Sprache kommt. Doch seit drei Jahren fehlt eine der Mitgründerinnen – Lydia. Diese ist gestorben und ihre Bitte an die Freundinnen, von nun an ihren Mann Jon in den Buchclub und somit zu den monatlichen Treffen mit einzuladen, nehmen diese gerne an.
Hauptthema des Buchclubs ist allerdings mehr als einmal Alice, welche einfach kein Glück mit ihren Dating-Bekanntschaften zu haben scheint und somit einen Ratschlag nach dem anderen bekommt. Ob es hilft und Alice doch noch eines Tages das Date ihres Lebens erlebt?

Bei diesem Buch hat mich als erstes der wunderbare Titel angesprochen – „Die Bücherfreundinnen“. Ich mag einfach Geschichten, in denen es vordergründig um das Thema Bücher geht, deshalb habe ich mich sehr auf diese Lektüre gefreut. Die Autorin hat es mit ihrem ersten Roman „Herz über Kopf“ bereits auf die deutschen Bestsellerlisten geschafft.

Von Beginn an hat mir der Schreibstil der Autorin unheimlich gut gefallen, es ist ein Buch, welches man schon alleine deswegen sehr gerne zur Hand nimmt, um weiterzulesen. Immer wieder sind kurze Kapitel mit Rückblenden in die Vergangenheit eingebaut – so erfährt man unter anderem, wie Alice und Lydia sich kennengelernt haben, aber auch die Zeit, in der Lydia von ihrer Krebserkrankung erfahren hat.
Obwohl es in der „aktuellen“ Erzählung noch fünf Freundinnen sind, welche sich monatlich zum Buchclub treffen, übernimmt Alice so ein wenig die „Hauptrolle“, die meiste Zeit geht es um sie. Mir hat das allerdings besser gefallen, als wenn ein ständiger Wechsel gewesen wäre und es so vielleicht ein wenig zu chaotisch geworden wäre.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war einfach die Tatsache, dass es für ein Buch, welches als Titel „Die Bücherfreundinnen“ hat, nicht allzu sehr um das Thema Bücher geht. Hier hätte ich mir ein bißchen mehr erhofft, denn trotz „Buchclub“ spielen die Bücher und Lesegewohnheiten nur eine kleine Nebenrolle.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten und zusammen mit dem leicht zu lesenden Schreibstil ist es eine Geschichte, welche sich auch gut lesen lässt, wenn man sich nicht durchweg von der ersten bis zur letzten Seite konzentrieren kann, also eigentlich die perfekte Urlaubslektüre.

Das Cover ist durch seine gelbe Farbe schon auffällig, allerdings gefällt mir hier nicht so sehr der nach unten gedrängte Buchtitel, als erstes fällt hier der Name der Autorin auf.

„Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt ist erschienen im Rororo-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Vielen Dank an BloggdeinBuch und an den Rowohlt-Verlag 

( hier ist das Buch direkt beim Verlag erhältlich),  welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.