Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2016, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!“ von Sabine Ludwig

 

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Rezension zu „Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!“ von Sabine Ludwig:

„Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft“ ist die Fortsetzung des Bestsellers von Sabine Ludwig’s „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“  (der erste Teil wurde auch als Kino-Film ein voller Erfolg).

Im Mittelpunkt der Geschichte steht auch hier wieder der zwölfjährige Junge Felix, in dessen Umfeld – und vor allem in der Schule – wieder sehr merkwürdige Dinge geschehen. Komischerweise befindet sich Felix meistens genau am Ort des Geschehens und wird auch von immer mehr Leuten verdächtigt – sogar von seiner besten Freundin Ella. Doch wer ist wirklich für die Taten verantwortlich? Um dies herauszufinden stürzt sich Felix mutig wieder mitten hinein in eine abenteuerliche Geschichte.

Wie auch schon bei vielen anderen Büchern, welche von Sabine Ludwig erschienen sind (unter anderem auch ihre wunderbare vierteilige  „Miss Braitwhistle-Buchreihe“) ist auch hier der Schreibstil von Beginn an gut zu lesen und macht es so auch Lesern, welche den ersten Teil noch nicht kennen, relativ einfach, gut in der Geschichte anzukommen.
Und dennoch kam bei mir an der ein oder anderen Stelle des Buches das Gefühl auf, die Geschichte zieht sich ein wenig in die Länge, trotz all der spannenden Ereignisse, welche Felix bei „Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!“ erlebt.

An einigen Stellen tauchen Rückblenden auf, die vielleicht etwas mehr Lesespass bringen, sollte man den ersten Teil bereits kennen, allerdings ist es nicht ganz so wichtig, um die Zusammenhänge im zweiten Buch zu verstehen. Beides ist also möglich – erst Teil eins und dann Teil zwei (was sicherlich meiner Meinung nach die bessere Wahl ist), allerdings geht es auch völlig problemlos, erst den zweiten Teil zu lesen.

Empfohlen wird die Geschichte für Leser zwischen zehn und zwölf Jahren und es ist ein Buch, an dem sowohl Jungen als auch Mädchen viel Lesespass haben werden. Hierfür sorgt auch das Cover, welches neugierig auf die Geschichte macht und durch seine Gestaltung viele Leser anspricht, nicht nur eine bestimme Lesergruppe.

Erschienen ist das Buch im Dressler-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Bookinettes Cappuccino-Freitags-Plauderei (am 9. September 2016)

 

Bookinettes Cappuccino Freitags Plauderei
Bookinettes Cappuccino Freitags Plauderei

 

Hallo,

schon länger gab es keine Cappuccino-Plauderei mehr hier bei ElasBookinette…..dies ändert sich hiermit😉

Bei uns sind die letzten Tage der Sommerferien angebrochen und bei sonnigem, warmen Wetter lassen sich diese besonders gut genießen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in dieser Zeit besonders viel zu lesen….aber meistens kommt es anders und sowieso kommt oft irgend etwas, was das Lesen erstmal in den Hintergrund drängt. Allerdings habe ich in den letzten Wochen wieder mehr Hörbücher gehört, denn so ganz geht es eben nicht ohne tägliche Geschichten……

Ansonsten zeigt sich mein Lieblingsmonat, der September, von seiner allerschönsten Seite und ich mag es einfach unheimlich gerne, wenn sich so langsam die Blätter verfärben und sich der Herbst langsam ankündigt. Wie ist das bei euch? Genießt ihr noch die letzten Sommertage in vollen Zügen? Oder freut ihr euch auch schon – so wie ich – auf eine wunderschöne Herbstlandschaft und gemütliche Lesestunden bei einem Tässchen Tee (oder Kaffee, Cappuccino, was auch immer🙂

Was waren eure Lesehighlights in den letzten Wochen? Gibt es ein Buch oder ein Hörbuch, welches ihr mir empfehlen wollt? Ich werde heute noch ein Kinder-/Jugendbuch beenden (Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft – von Sabine Ludwig) und danach freue ich mich erstmal auf „Isch des Bio?“ von Bärbel Stolz, wobei ich denke, dass liest sich schneller, als mir lieb ist. Jedenfalls fand ich die Leseprobe schon genial und bin gespannt, ob mich das ganze Buch so gut unterhält.

Wünsche euch jetzt erstmal einen wunderbaren Start ins Wochenende, vielleicht mit der ein oder anderen schönen vorherbstlichen Lesestunde😉

Wie findet ihr übrigens mein geändertes Blogdesign? Das Vorherige hat mir nicht so richtig gut gefallen, deswegen musste ich es nochmal ändern und dieses hier gefällt mir jetzt total gut – jedenfalls momentan……

Viele Grüße, Manuela

 

 

 

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Rezension zu „Die Jungen von Burg Schreckenstein“ (Hörbuch) von Oliver Hassencamp – gelesen von Rufus Beck

 

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Rezension zu „Die Jungen von Burg Schreckenstein“ von Oliver Hassencamp – gelesen von Rufus Beck:

Als die Schule der Jungen in Neustadt fast aus allen Nähten platzt und die Situation immer ungemütlicher wird, gibt es nur eine Lösung: Sie ziehen um  – und zwar auf Burg Schreckenstein, denn der Besitzer hat seine Räume für die Schule zur Verfügung gestellt. Doch da die Burg weiter entfernt ist, wird aus der Schule ein Internat.
Erstaunlich schnell leben sich die Schüler in ihrer neuen Umgebung ein und entdecken die Vorzüge, welche das alte Burganwesen so bietet…..denn neben dem Burggraben, alten Ritterrüstungen und einer geheimnisvollen Atmosphäre lässt sich so mancher Streich leichter durchführen…..und die Langeweile hat keine Chance.

Der Autor Oliver Hassencamp hat sein erstes Buch über die „Schreckensteiner“ bereits vor vielen Jahrzehnten veröffentlicht und  so haben die Streiche auf der Burg schon einigen Jugendlichen unzählige lesenswerte Stunden beschert.

DerHörverlag hat nun den Büchern als Hörbuchversion sozusagen eine neue Stimme gegeben, denn gelesen werden diese von Rufus Beck, dem es mit seiner Stimme phantastisch gelingt, die Atmosphäre auf der Burg an die Hörer weiterzugeben. Es handelt sich hier um eine vollständige Lesung mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 153 Minuten, verteilt auf 2 CDs.
Empfohlen wird das Hörvergnügen für junge Hörer ab 10 Jahren.

Die Geschichte über Freundschaft, Mut, manchmal auch Zweifel und vor allen Dingen Zusammenhalt ist sicherlich eine Erzählung, welche heute noch so lesens- oder eben hörenswert ist wie schon vor vielen Jahren.

„Die Jungen von Burg Schreckenstein“ ist der erste Teil und erzählt, wie die Jungen auf der Burg ankommen und welche Bedeutung der Schwur für die Burgschüler hat, den sich die Schreckensteiner ausgedacht haben. Auch einige weitere Folgen wurden bereits als Hörversion herausgegeben, alle gelesen von Rufus Beck.

Wir sind wieder auf diese Serie nach einer Filmvorschau aufmerksam geworden, denn das Abenteuer der „Jungen von Burg Schreckenstein“ kommt bald in die Kinos und man darf gespannt sein, welche Streiche in den Film aufgenommen wurden und vor allen Dingen, wie es in die heutige Zeit umgesetzt wurde.

Erhältlich sind die Hörbücher rund um die „Burg Schreckenstein“ bei derHörverlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu Lola Löwenherz (Hörbuch) von Isabell Abedi

 

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Rezension zu „Lola Löwenherz“ (Hörbuch) von Isabel Abedi:

„Lola Löwenherz“ ist das fünfte Hörbuch, welches rund um das Mädchen Lola Veloso erschienen ist.

Da Lola abends immer sehr schlecht einschlafen kann, denkt sie sich einfach viele Dinge aus, die sie gerne erleben würde. Dieses Mal träumt sie davon, als Tierschützerin aktiv zu sein. Aber auch in Lolas realem Leben in Hamburg passiert wieder jede Menge…….sie hat ein kleines Kätzchen namens Schneewittchen bekommen, welches sich aber alles andere als zutraulich verhält, lernt die ältere Nachbarin Frau Balibar kennen, sorgt sich um die Zirkusziege und auch in der Schule ist wieder einiges los.

Wie schon die vorher erschienenen Hörbücher wird auch dieses von Mira Linzenmeier gesprochen und man hat das Gefühl, durch sie direkt in Lola’s Welt anzukommen, mit ihr durch Hamburg zu spazieren und all die Abenteuer hautnah mitzuerleben. Schon zu Beginn des Hörbuches taucht man direkt in die Geschichte ein und es macht einfach ziemlich viel Spass, hier zuzuhören…..als würde Lola direkt sprechen.

Auch die Musik von Eduardo Macedo sorgt dafür, dass man sich mit dieser Geschichte rundum wohl fühlt, die Musik geht sofort ins Ohr und könnte Lola’s brasilianische Wurzeln nicht besser unterstreichen.

Empfohlen wird dieses Hörbuch für Kinder zwischen 5-11 Jahren, wobei ich es selbst eher als Geschichte für etwas ältere Kinder, ab ca. 7 oder 8 Jahren, empfehlen würde, denn Lola selbst besucht in dieser Folge die vierte Klasse und für deutlich jüngere Kinder ist es vielleicht ein wenig schwierig, sich die jeweiligen Situationen vorzustellen.

Das Hörbuch hat eine Gesamtspielzeit von ca. 233 Minuten, verteilt auf drei CDs. Bisher gibt es neun Lola-Abenteuer von Isabel Abedi. Alle neun sind sowohl als Buch als auch als Hörbuchversion erhältlich.

Erschienen sind die Hörbücher bei Jumbo Neue Medien Verlag, die Bücher sind im Loewe-Verlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Cooler Auftritt, GIRLS!“ von Bianka Minte-König (aus der Reihe Lesegören)

 

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Rezension zu „Cooler Auftritt, GIRLS!“ von Bianka Minte-König:

Lotte, Stine und Hanna stellen sich einer neuen Herausforderung – denn in ihrer Schule steht ein großes Schuljubiläum bevor und für das geplante Fest soll es etwas ganz besonderes sein. Es dauert nicht lange, und die drei haben eine Idee – eine GIRLS-Band soll gegründet werden und auf dem Schulfest einen Auftritt haben.
Doch reichen die musikalischen Kenntnisse von Lotte, Stine und Hanna wirklich aus, um so eine Idee auch in die Tat umzusetzten? Unterstützung bekommen die drei von zunächst unverhoffter Seite……
Auch in Lotte’s sonstigem Familienleben geht es wieder mehr chaotisch als harmonisch zu. Ob auch hier die GIRLS! helfen können?

In der Reihe „Lesegören“ für Leser zwischen 10-13 Jahren hat Bianka Minte-König mit „Cooler Auftritt, GIRLS!“ den vierten Band rund um die drei Freundinnen Lotte, Stine und Hanna geschrieben. Allerdings geht es auch hier hauptsächlich um das Leben von Lotte, denn Stine und Hanna sind zwar sehr häufig dabei, spielen aber nicht die „Hauptrolle“.

Bei „Cooler Auftritt, GIRLS!“ dreht es sich hauptsächlich um die Gründung einer Band. Doch was hier sehr schön gezeigt wird, sind die mal kleineren und mal größeren Probleme, die sich bis zum allerersten Auftritt so in den Weg stellen können und vor allem wird hier auch beschrieben, wie viel Mühe, manchmal auch Enttäuschung und vor allem Mut dahinter steckt.

Am Beginn eines jeden Kapitels steht „Lottes Familienroman“, in dem mit einigen Sätzen erklärt wird, was den Leser nun erwartet, dabei aber keineswegs zu viel verrät.

Im vierten Teil dreht sich für Lotte allerdings keineswegs das Leben nur um die Gründung der neuen Band, sondern auch ihr Familienleben läuft leider nicht so problemlos ab, wie gewünscht.

Hier gelingt es der Autorin Bianka Minte-König, die Probleme nicht herunterzuspielen, sondern den richtigen Ton zu treffen, um die empfohlene Lesergruppe anzusprechen.

In dieser Geschichte passt einfach alles zusammen – die Handlung (mit den darin enthaltenen Problemen und Lösungen) sowie natürlich der wunderbare Schreibstil.

Nicht zuletzt ist auch beim Cover wieder auf den ersten Blick zu erkennen, um welche Lesegören-Reihe es sich handelt. Meiner Meinung nach sollte man allerdings mit dem Lesen des ersten Teiles beginnnen, denn nur so kann man einiges „wiedererkennen“, was aus den vorherigen Büchern vorkommt und hat so noch mehr Lesespaß.

Ein fünfter Teil ist bereits geplant und man darf gespannt sein, was die GIRLS! als nächstes planen. Schade allerdings, dass nur die ersten beiden Teile als Hörbuchversion erhältlich sind und vermutlich keine weiteren veröffentlicht werden.

Erschienen ist das Buch im Planet-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid

 

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Rezension zu „Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid:

Lauren und Ryan waren elfeinhalb Jahre ein Paar. Zwei, die sich anscheinend gesucht, gefunden und für immer zusammenbleiben wollten. Doch nach diesen elfeinhalb Jahren sieht es so aus, als wäre die Ehe am Ende. Sie haben sich nur noch wenig bis gar nichts mehr zu sagen und das Zusammenleben gestaltet sich nach und nach schwierig. Beide sehen ein, dass es wohl das Beste ist, sich zu trennen. Doch das endgültige Aus sehen Lauren und Ryan nicht. Sie versuchen es mit einer „Trennung auf Probe“ – ein Jahr lang wollen sie jeglichen Kontakt zueinander abbrechen, jeder soll sein eigenes Leben leben, um nach einem Jahr zu beurteilen – endgültiges Aus der Ehe oder doch nicht?

„Zwei auf Umwegen“ war eine Geschichte, die mich komplett überrascht hat. Eigentlich hatte ich eine Story erwartet, die vielleicht ein wenig vorhersehbar ist und welche man einfach zwischendurch lesen kann.
Doch es war ganz anders – denn erstens war es an keiner Stelle vorhersehbar, wie es wirklich am Ende der Geschichte ausgehen wird, noch konnte man das Buch immer mal wieder einfach so zur Hand nehmen und kurz lesen – einmal angefangen wollte ich auch wissen, ob Lauren und Ryan eine zweite Chance haben oder nicht.

Wobei dies sicherlich nicht der einzige Grund war, welcher mich immer wieder zum Weiterlesen bewogen hat.
Denn die Autorin Taylor Jenkins Reid hat einen unglaublich gut zu lesenden Schreibstil und auch die Handlung so gestaltet, dass diese sich nicht allzu lange in der Vergangenheit der beiden aufhält – wobei anfangs natürlich über das Kennenlernen und die Entwicklung der Beziehung erzählt wird – sondern sich eher mit der momentanen Situation bzw. eben dem Trennungsjahr beschäftigt.

Man erfährt die Ereignisse aus der Sicht von Lauren, diese erzählt in der Ich-Weise. Und doch hatte man auch den Eindruck, die Reaktionen und Handlungen von Ryan gut nachvollziehen zu können.

Auch die Nebenfiguren waren allesamt glaubwürdig und nicht zu überdreht dargestellt, sondern in einer Art und Weise, welche die Geschichte perfekt abgerundet hat.

Über das Ende des Romans möchte ich eigentlich nicht allzu viel schreiben – nur so viel – auch hier ist es weder unglaubwürdig noch allzu romantsich – sondern passend zur restlichen Geschichte.

Erschienen ist das Buch im Diana-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Vielen Dank an den Diana-Verlag, welcher mir freundlicherweise das Buch zugeschickt hat.

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Rezension zu „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ (Hörbuch) von Alexa Hennig von Lange

 

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Rezension zu „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ (Hörbuch) von Alexa Hennig von Lange:

Lisa fühlt sich einfach nicht wohl – denn ihre Eltern haben, ohne das Mädchen um seine Meinung zu fragen, beschlossen, dass für die Familie ein Leben in einer ruhigen Vorstadtsiedlung viel besser sei als mitten in der Stadt. Doch für Lisa ist es schlimm, ihre beste Freundin nicht mehr täglich treffen zu können und die Nachmittage sind fortan ziemlich langweilig. Noch dazu ist ihre Mutter sehr ängstlich, da sie ständig befürchtet, Lisa könne entführt werden – so wie es ihr selbst in ihrer Kindheit passiert ist.
Doch als aus dem verlassenen Herrenhaus ein Waisenhaus werden soll, wird es für Lisa plötzlich abenteuerlicher, als sie es je erwartet hat und die Entscheidung, sich dieses neu bewohnte Haus einmal aus der Nähe anzusehen, ändert ihr komplettes Leben.

Von Beginn an schafft es die Autorin, welche ihre Geschichte selbst vorliest, den Hörer sofort mitten in Lisa’s Welt ankommen zu lassen. Einmal begonnnen, möchte man erfahren, wie die Geschichte weitergeht, ob es Lisa gelingt, sich doch noch in ihrer neuen Heimat einzuleben und vor allen Dingen ob sie lernt, die Ängste ihrer Mutter zu verstehen oder sich ihr komplett zu wiedersetzen.

Es ist eine Geschichte, die teilweise sehr feinfühlig, andererseits aber  keineswegs langweilig sondern eher ein wenig abenteuerlich erzählt wird. Eine Geschichte über Freundschaft,  Ängste, den Familienzusammenhalt und vor allem das langsame Erkunden eigener Wege.
Denn auch an eine Nussallergie, von der die Mutter immer wieder warnt, glaubt Lisa nicht, bis sie eines Tages eine Nuss probiert – und sich in der Krankenstation des Waisenhauses wiederfindet.

Ab einem gewissen Zeitraum ist das Ende vorhersehbar, was allerdings die Geschichte nicht weniger hörenswert macht, sondern man trotzdem weiterhin gerne lauscht.

Empfohlen wird das Hörbuch für junge Hörer ab 10 Jahren. Es handelt sich um eine gekürzte Autorenlesung mit einer Gesamtlänge von ca. 162 Minuten, verteilt auf 2 CDs.

Erschienen im SilberfischHamburgVerlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch

 

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Rezension zu “ 2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch:

Matilda ist sich ziemlich sicher – sie hat das Tierretter-Gen. Und deswegen kann sie auch überhaupt nicht nein sagen, als Frau Stritzelberger sie eines Tages um Hilfe bittet, denn ihr kleiner Kater hat eine furchtbare Staubsaugerangst. Als ihre beste Freundin Jette bei der Therapie behilflich sein möchte, beschließen Matilda und Jette, gleich eine Tierretter-Zentrale zu gründen. Doch ganz so einfach wird das nicht, denn vorher müssen noch einige Hürden übersprungen werden.

Die Autorin Sonja Maren Kientsch hat mit dem ersten Teil ihrer Buchreihe „2 Freunde für 4 Pfoten – Das Katerkuddelmuddel“ den Beginn einer Serie geschrieben, die besonders für junge Leser zwischen 8-10 Jahren empfehlenswert ist. Genau diese Altersgruppe dürfte sich auch vom detailreichen Cover angesprochen fühlen, auf dem es einiges zu entdecken gibt – und auf dem einem Matilda und Jette entgegenstrahlen, umringt von allem, was eine mal größere und mal kleinere Rolle in der Geschichte spielt.

Die Kapitel haben genau die richtige Länge, nicht zu lange und nicht zu kurz und – was besonders schön ist – jeweils eine Überschrift, die schon ein bißchen auf das darauf folgende Ereignis einstellt und zumindest sehr neugierig macht.

Viele Illustrationen von Raimund Frey lassen die sowieso schon bildliche Geschichte noch bildlicher werden und sorgen für noch mehr Unterhaltung beim Lesen.

Wir kennen bereits eine andere Buchreihe der Autorin, die uns ebenfalls schon begeistert hat und auch bei „2 Freunde für 4 Pfoten“, welche im Loewe-Verlag erschienen ist, freuen wir uns schon jetzt auf viele weitere Teile rund um Matilda, Jette und neue Abenteuer mit ihrer Tierretter-Zentrale, der nächste Teil soll 2017 erscheinen.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Emely -einfach abgefahren!“ von Patricia Schröder

 

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Rezension zu „Emely – einfach abgefahren!“ von Patricia Schröder:

Für Emely, Anna und Maylin (genannt May) verläuft der erste Schultag im neuen Schuljahr ganz anders als geplant – nicht nur die neuen, selbst gestalteten Kapuzenshirts in dreifacher Ausfertigung ziehen ganz anders die Aufmerksamkeit auf sich als erwartet, nein, auch für fast jede der drei startet das neue Schuljahr mit unangenehmen Überraschungen. Als die Situation fast vollkommen außer Kontrolle gerät, schlägt die Klassenlehrerin den drei Freundinnen einen vorzeitigen Schüleraustausch nach London vor….und das Abenteuer kann beginnen…..

Mit „Emely-einfach abgefahren!“ hat Patricia Schröder den vierten Band rund um Emely, deren Familie, den ganz normalen, manchmal chaotischen Alltag und nicht zuletzt den inzwischen drei besten Freundinnen und ihrem immer wieder außergewöhnlichen Ideen, um anderen zu helfen, geschrieben. Da schon von der ersten Seite an klar ist, dass man auch mit dem Lesen der letzten Worte Abschied nehmen muss von dieser unter der Bezeichnung „Lesegören“ im Planet!Verlag erschienen Reihe, ist auch das Lesen der somit letzten Emely Geschichte mit gemischten Gefühlen verbunden……denn das Ende dieser Reihe ist somit mit jedem gelesenen Wort immer fortschreitender…….

Trotzdem macht es auch hier wieder unheimlich viel Spass, die Hauptprotagonistin (und Freundinnen) während ihres London-Abenteuers zu begleiten, denn Patricia Schröder ist es auch hier wieder – wie nicht anders zu erwarten – vollkommen gelungen, auch dieses Buch rund um Emely, Anna und May so zu schreiben, dass man einfach immer weiter lesen muss, ob man möchte oder nicht – oder sozusagen immer mehr auf die letzte Seite zusteuert – dies alles vergißt man fast vollkommen, während man die Lesezeit einfach nur genießt. Auch gibt es den ein oder anderen Ort, welcher auf jeden Fall beim ersten oder nächsten Londonbesuch auf die „sehenswert“ Liste kommt.

Das empfohlene Lesealter liegt hier bei 10-12 Jahren, aber auch alle anderen werden sicherlich viel Spass mit der „Emely-Lesegören“-Reihe von Patricia Schröder haben und schon vom fröhlichen, wunderbaren Cover angesprochen werden, welches schon einen kleinen Ausblick auf Emelys Reise gibt – jedenfalls ist der Ort der Reise hiermit schonmal geklärt.

Bei dieser Buchreihe würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn ich könnte mir vorstellen – hier macht es einfach mehr Spass, von Beginn an „dabei zu sein“.

Von Teil 1 gibt es bereits die Hörbuchversion und vielleicht erscheinen auch von den anderen drei Teilen noch Hörbücher,  würden uns jedenfalls darüber freuen.

Das schöne an Büchern ist ja, dass man sie immer und immer und immer wieder lesen kann, sie durchblättern kann oder auch nach langer Zeit einfach mal in die Hand nimmt und an eine tolle Lesezeit (und somit auch Leserunde mit Autorenbegleitung wie in diesem Fall) zurückdenken kann – vielen Dank an Patricia Schröder für diese wunderbare, lesenswerte Buchreihe!

Erschienen ist das Buch im „Planet!-Verlag“.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel“ von Erhard Dietl

 

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Rezension zu „Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel“ von Erhard Dietl:

Ein wenig Interesse wäre ja nicht allzu schlecht. Aber was die Olchis momentan auf ihrer Müllkippe in Schmuddelfing erleben, ist einfach zu viel. Zu einer wahren Touristenattraktion sind sie geworden. Um ihnen ein wenig Erholung zu gönnen, schickt der Bürgermeister Oma-Olchi, Opa-Olchi und die zwei Olchikinder auf eine Kreuzfahrt. Doch von wegen Erholung – schwuppdiwupp sind diese vier Olchis mitten in ihrem nächsten Abenteuer und gefangen auf einer Pirateninsel……

Inzwischen gibt es schon einige Bücher und Hörbücher rund um die grünen Bewohner Schmuddelfings, auch für Leseanfänger. Dieses Buch wird empfohlen für junge Leser zwischen 8 und 10 Jahren.

Schon das Cover spricht sowohl Jungen wie Mädchen an, denn es verspricht eine abenteuerliche Geschichte. Und auch während des Lesens finden sich immer wieder viele bunte Illustrationen, welche die Geschichte noch bildlicher werden lassen.

Wir kennen die Olchis bereits von einigen Hörbüchern, aber auch für „Neueinsteiger“ dürfte diese Geschichte von Beginn an Spaß bringen und keinerlei Probleme, sich zurechtzufinden.

Wir hatten jedenfalls wieder sehr viel Spaß beim Lesen des neuesten Olchi-Abenteuers, denn diese Geschichte bietet eine lesenswerte Mischung aus Witz, Spannung und absolut kindgerechter Unterhaltung, mit immer wieder außergewöhnlichen und überraschender Einfälle.

Erschienen ist das Buch im Oetinger-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette