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Rezension zu „Mit Herz und Hufen“ von Janita Pauliks

 

Rezension zu „Mit Herz und Hufen“ von Janita Pauliks:

Für Emma und ihre Familie ändert sich zukünftig so einiges….denn sie ziehen von der Großstadt auf’s Land. Dort möchte Emma’s Mutter eine kleine Pension eröffnen, kann sich das Landleben gut vorstellen. Doch Emma ist da anderer Meinung, denn was soll sie ihrer Meinung nach den ganzen Tag unternehmen? Zum Glück lernt sie schnell Nele kennen, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, mit dem sie von nun an die neue Umgebung spielend leicht kennenlernt. Doch eine Sache bleibt, die Emma weiterhin etwas Unbehagen bereitet – Nele ist so gut wie täglich im Reitstall, schließlich ist dort Jimmy, ihr Pony. Und Emma ist beim Gedanken an Pferde und Ponys ein bißchen unwohl. Doch dank der unbekümmerten Art ihrer neuen Freundin sollte auch dieses „Hindernis“ nicht allzu lange unüberwindbar bleiben. Denn zu zweit fällt Emma und Nele immer wieder etwas ein, um Probleme aus dem Weg zu schaffen und noch dazu einige kleinere und größere Abenteuer zu erleben.

Janita Pauliks hat mit ihrer Geschichte „Mit Herz und Hufen“ ein abwechslungsreiches Kinderbuch für Mädchen (aber auch Jungen) ab ca. 9 Jahren geschrieben. Das Cover ist direkt ansprechend gestaltet für Kinder dieser Altersgruppe, zeigt auf den ersten Blick die Hauptthemen des Buches – Freundschaft, aber auch Pferde und Ponys.
Wobei meiner Meinung nach zwar das Thema „Pferde“ eine größere Rolle spielt, aber das Buch nicht nur für pferdebegeisterte Kinder lesenswert ist. Denn eine noch größere Rolle spielt die Freundschaft, Zusammenhalt und auch Vertrauen.

Die Hauptfigur Emma liest oft in der Bibel, um sich Rat oder Trost zu holen, notiert sich besondere Verse, denkt immer wieder darüber nach. Das Thema „Glaube“ taucht wie ein roter Faden im Buch auf,  wunderbar mit eingeflochten in die Geschichte. Die Bibelstellen sind  für die empfohlene Altersgruppe des Buches schon gut geeignet und – was ein sehr schöner Einfall ist – auch ganz am Ende des Buches noch einmal aufgelistet.

Der Schreibstil schafft es von Beginn an spielend, die Geschichte genau in der richtigen Art und Weise zu erzählen, erzeugt an einigen Stellen ein wenig Spannung und ist dank der nicht allzu langen Kapitel auch übersichtlich zu lesen.

„Mit Herz und Hufen“ von Janita Pauliks ist ein tolles, abwechslungsreiches Kinderbuch rund um Freundschaft, Pferde und Abenteuer. Wir würden gerne wissen, wie es mit Emma und dem „neuen“ Landleben weitergeht und hoffen, irgendwann eine Fortsetzung lesen zu können.

Erschienen ist das Buch im Francke-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Blogparade zu „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller

 

 

Hallo und herzlich Willkommen zur Blogparade zum Buch „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller.

Nachdem euch gestern Sonja in einem interessanten Interview die Autorin näher vorgestellt hat und es morgen bei Eva mit einem Review zum Buch weitergeht, werde ich euch heute ein Rezept für eine Vorspeise präsentieren. Hier habe ich mich für eine Möhren-(Ingwer)-Suppe entschieden, wobei es sich bei dem nun hoffentlich bald folgenden Sommertemperaturen auch ideal als Hauptspeise eignet, dazu vielleicht noch ein wenig (Kräuter-)Baguette….und fertig ist die Mahlzeit.

 

Klappentext zum Buch:

Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris. Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte.
Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant. French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.

  

Bei Amazon ist das Buch als E-Book oder Taschenbuch erhältlich….hier gelangt ihr direkt zum Buch.

 

 

Im Buch ist Kochen ein großes Thema, was man natürlich schon vom Cover her vermuten kann. Denn die Hauptprotagonistin Sophie renoviert das etwas in die Jahre gekommene Bistro ihrer verstorbenen Großmutter – und da lässt das Thema Küche/Kochen nicht lange auf sich warten. Wer vielleicht noch etwas mehr über das Buch erfahren möchte, kann hier gerne meine Rezension nachlesen.

 

 

Rezept für eine Möhren-(Ingwer)-Suppe:

Zutaten: 1 Zwiebel, 500 gr. Möhren, 4 Kartoffeln, (wer möchte noch zusätzlich  1 Stück Ingwer),  1 EL Öl, 750 ml Gemüsebrühe, ca. 100 ml Sahne, zum Würzen Salz,Pfeffer und Petersilie zum Garnieren.

Zubereitung: Zwiebel schälen und klein würfeln, Möhren waschen – schälen  und in Streifen schneiden, Kartoffeln schälen, waschen und in Würfelchen schneiden, (ggf. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden).

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig andünsten, Möhren und Kartoffeln hinzu geben und kurz mit andünsten – Gemüsebrühe  dazugeben und alles zusammen kurz aufkochen lassen, dann bei geringer Hitze mit Topfdeckel ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Danach etwas Gemüse beiseite legen, den Rest pürieren (VORSICHTIG – SEHR HEISS), die Sahne dazugießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken – wer mag, kann mit kleingewürfeltem Ingwer noch etwas mehr „Würze“ dazugeben.

Nun die Suppe mit dem vorher beiseite gestellten Gemüsewürfeln und der kleingehackten Petersilie anrichten.

GUTEN APPETIT!

 

 

Hier könnt ihr nochmal mehr über das Buch erfahren, anschließende auch noch eine Übersicht über den Tourplan:

Tourplan:
15.5. French Kiss 
16.5. Review
17.5. Frankreich
Bianca von www.bibilotta.de
18.5. Review
19.5. Liebe
22.5. Interview mit Marie Keller
23.5. Liebe mit Genuss 
 
24.5. Review
25.5. Liebe zum Nachtisch 
26.5. Review
 
Täglich ab 17 Uhr

 

 

 

 

 

 

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Rezension zu „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ von Sabine Städing

 

Rezension zu „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ von Sabine Städing:

Petronella Apfelmus möchte ihren Freund, den Hirschkäfer Lucius, zum Geburtstag überraschen. Ein großes Fest mit allen Freunden ist geplant. Doch es ist gar nicht so einfach, all die Planungen in die Tat umzusetzen und vor allen Dingen, dies auch noch vor Lucius geheimzuhalten. Doch wer Petronella Apfelmus bereits kennt, wird wissen,sie wird alles dafür geben, um ihren Freunden einen unvergeßlichen Tag zu bereiten….auch wenn dabei das ein oder andere mächtig schief geht…..

Mit „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ hat die Autorin Sabine Städing eine Petronella-Geschichte für Erstleser geschrieben. Wir kennen bereits die anderen Geschichten rund um die Apfelhexe und haben uns deshalb auch gefreut, hier eine etwas andere „Version“ kennenzulernen. Und auch diese Geschichte steckt wieder voller lustiger, liebevoller, überraschender Einfälle, welche allesamt diese Geschichten so lesenswert machen.

Genau richtig für Erstleser sind die Sätze eher kurz und die Kapitellänge recht übersichtlich gestaltet – genau richtig, um den jungen Leser (empfohlenes Lesealter ist hier 7 Jahre) mit dieser Geschichte viel Lesefreude zu bringen. Noch dazu tragen hier sicherlich die vielen bunten, lebhalten Illustrationen von Sabine Büchner ihren nicht unerheblichen Teil dazu bei, „Überraschungsfest für Lucius“ zu einem Lieblingsbuch werden zu lassen.

Das Cover spricht sowohl Mädchen als auch Jungen an, alle dürften hier viel Freude mit der kurzweiligen Geschichte haben.

Für alle „Petronella Apfelmus“-Fans sicherlich ein Muß, „Überraschungsfest für Lucius“ zu lesen, aber auch für alle anderen, die vielleicht noch keine Abenteuer der kleinen Apfelhexe kennen – vor allem für Erstleser – eine schöne Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die fröhliche Welt der Petronella Apfelmus zu bekommen.

Erschienen ist das Buch im Boje-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller

 

Hier folgt meine Rezension zum Buch „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller. Zu diesem Buch ist morgen auch die „Blogparade“ hier auf ElasBookinette zu Gast.

 

 

Rezension zu „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller:

Mich hat hier, bei diesem Buch, zu allererst das tolle Cover angesprochen. Zwar begegnen einem momentan einige Geschichten dieser Art – also eine Mischung aus Liebesgeschichte und  Geschehnissen rund um’s Kochen oder Restaurant/Küche – aber da ich bisher immer wieder schöne Lesestunden mit diesen Geschichten verbracht habe, war ich auch hier bei „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ nach dem Lesen des Klappentextes sofort wieder neugierig auf die Geschichte und habe mich auf das Lesen gefreut.

Die Hauptprotagonistin ist hier Sophie Weber, eine Lehrerin aus Deutschland. Sie ist gerade frisch getrennt von ihrem Lebensgefährten, von welchem sie sich nach drei Jahren Beziehung aufgrund, na ja unschöner Umstände, getrennt hat. Als ihre unbekannte Großmutter stirbt und ihr ein Haus mit kleinem Bistro und darüber liegender Wohnung in Frankreich vererbt, packt Sophie kurzerhand die Koffer, um sich selbst ein Bild vom Zustand des geerbten Projektes zu machen. Und als sie erst in dem kleinen Örtchen Courvelle in Frankreich angekommen ist, wird ihr sofort klar – dieser Aufenthalt dauer länger als geplant, denn hier wurde schon länger nicht mehr renoviert. Um das Haus zu einem besseren Preis verkaufen zu können, fängt Sophie mit den Renovierungsarbeiten an……und nicht nur das Bistro lässt ihr Herz nach und nach höher schlagen……

Von Beginn an schafft es die Autorin Marie Keller, eine  Wohlfühlatmosphäre beim Lesen zu erzeugen. Dafür sorgt in erster Linie natürlich die unbeschreiblich bildhafte, tolle Schreibweise, allerdings auch ihre Erzählung an sich.

Auch hat man keinerlei Probleme, mitten in die Geschichte einzutauchen, sich die Hauptprotagonistin Sophie und all die anderen Personen, welche ihr nach und nach begegnen,  vorzustellen und jederzeit einordnen zu können.

Wie das Cover schon vermuten lässt, wird hier auch einiges an Rezepten ausprobiert und viel Zeit in der Geschichte mit dem Kochen verbracht…..wobei ich hier empfehlen würde, das Buch nicht mit leerem Magen zu lesen, denn dann könnte es dank der unglaublich gut vorzustellenden Schreibweise vorkommen, dass man sofort und auf der Stelle das Buch unterbrechen muss, um sich selbst etwas Köstliches zuzubereiten 😉

Mit „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ erzählt die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite eine gut unterhaltende Geschichte, die eine tolle Mischung ist aus Liebes- und Familiengeschichte, Koch- und Küchenatmosphäre, Freundschaft und natürlich eine tolle Beschreibung der Umgebung.

Einzig das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt, dies hätte meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein können. Hier ist aber auch schon der einzige kleine Kritikpunkt, welchen ich an diesem Buch auszusetzen habe.

Für mich passt das Buch perfekt in die kommende Urlaubszeit, denn es eignet sich hervorragend für entspannte Lesestunden,ein schönes Wohlfühlbuch.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz

 

 

Rezension zu „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz:

Wie geht es einem wohl, wenn man als alleinerziehende Mutter einer dreizehnjährigen Tochter beschließt, das Großstadtleben Hamburg’s gegen ein idyllisches Leben am Chiemsee einzutauschen? Jedenfalls hat Katharina Bachmann keine Vorstellung davon, wie ihr zukünftiges Leben ablaufen wird, ist sie doch mit fünfunddreißig  immer noch Assistenzärztin. Tochter Nina ist zunächst überhaupt nicht begeistert vom ruhigen Landleben, sie vermißt ihre Freunde und ihr gewohntes Umfeld. Und auch für Katharina läuft es auf der Kinderstation einer Klinik erstmal weniger idyllisch ab, denn die anderen Assistenzärzte halten recht wenig von Zusammenhalt und intrigieren, was das Zeug hält – jedenfalls die meisten.
Noch dazu ist die Aussicht auf eine frei werdende Oberarztstelle wenig förderlich für den Zusammenhalt, denn so gut wie jeder möchte diesen Posten haben. Für Katharina heisst es jetzt erst einmal Ärmel hochkrempeln, Beruhigungstee verteilen, Duftlampe an…..und den neuen Alltag so gut es geht meistern……

„Apfelstrudelküsse“ ist ein Roman, der einem schon beim Anblick des Covers in gute Laune versetzt. Und fängt man dann erstmal mit der ersten Seite an, ist das Wohlfühl-Lesen garantiert. Denn man begleitet Katharina vom Tag des Umzugs an, bekommt so direkt einen Einblick in ihren gerade beginnenden Neuanfang. Dazu sind die einzelnen Szenen teilweise so bildlich beschrieben, dass man sich die Geschichte zu jeder Zeit gut vorstellen kann. Auch die einzelnen Personen sind dank ihrer unterschiedlichen Charakterzüge ziemlich schnell auseinanderzuhalten, was gerade bei den vielen Assistenzärzten ein großer Vorteil ist.

Die herrliche Umgebung rund um den Chiemsee wird sowohl für Kenner dieser Gegend als auch für alle anderen so herrlich dargestellt, dass man teilweise fast das Gefühl hat, mit Katharina hinaus auf den Chiemsee zu blicken oder aber auch das renovierte kleine Haus von Felix zu erkunden. Dieser ist sowohl Nina’s Lehrer an deren neuen Schule als auch der Krankenhauslehrer für Kinder, die einen längeren Klinikauftenhtalt vor sich haben. Noch dazu erweist er sich für Katharina als echter Glücksfall….und dies nicht nur, wenn es um eine Wespenplage vor dem eigenen Badezimmer geht……

Die Autorin Caroline Lenz hat mit „Apfelstrüdelküsse“ bereits ihren dritten Roman veröffentlicht. Sie ist selbst Kinderärztin und vielleicht hat man gerade deshalb auch beim Lesen das Gefühl, direkt bei Katharinas Klinikalltag mit dabei zu sein. Denn dieser spielt in „Apfelstrudelküsse“ eine große Rolle. Allerdings ist es für mich kein typischer Arztroman, sondern eher eine gute Mischung aus vielen verschiedenen Teilen – sei es nun Katharinas Neuanfang, der Familienalltag einer alleinerziehenden Mutter, berufliche Sorgen oder aber auch der Beginn einer neuen Liebe…..alles zusammen ergibt einen Wohlfühlroman von der ersten bis zur letzten Seite.

Mir hätte es allerdings auch gefallen, wenn es am Ende noch ein Rezept des leckeren Apfelkuchens gegeben hätte – welchen die Vermieterin Gerta zum Einzug gebacken hat. Dies hätte meiner Meinung nach sowohl zur Geschichte als auch zum Titel sehr gut gepasst.

Erschienen ist das Buch im Ullstein-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ von Christina Herr

Rezension zu „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ von Christina Herr:

Ab und zu und nicht allzu oft nimmt man ein Buch das erste Mal in die Hand und hat sofort das Gefühl, ein Buch gefunden/bekommen zu haben, welches ein ganz besonderes ist. So ging es mir, als ich das erste Mal „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ in den Händen gehalten habe, sofort ein wenig darin geblättert habe und auch schnell an der ein oder anderen Seite hängengeblieben bin.

Auf der Rückseite des Covers ist zu lesen „Dieses Buch nimmt Sie mit auf die Abenteuerreise durch den Mama-Alltag“.
Auch die Seiten, welche man nach und nach bei „Mamaglück“ entdeckt, sind jede für sich ein Abenteuer oder besser gesagt eine Überraschung, denn immer wieder erwartet den Leser etwas vollkommen anderes – manchmal nur ein kurzes Zitat, ein Gedicht, eine Geschichte, dazu wunderschön gestaltete Seiten mit Bildern, Fotos oder Illustrationen.

Auch finden sich im Buch die „Expertenmeinungen“ – hier hat Christina Herr Kinder verschiedenen Alters zu bestimmten Themen (natürlich immer ihre Mutter betreffend) befragt – und hier sind oft vollkommen unterschiedliche Antworten zu finden, manchmal lustig, manchmal nachdenklich stimmend – aber immer treffend.
 
Ein schöner Zusatz ist das Lesebändchen, welches man vielleicht an seiner Lieblingsstelle/dem Lieblingszitat verweilen lassen möchte. Es könnte allerdings auch die Möglichkeite bestehen, dass es immer wieder an einer anderen Stelle des Buches zu finden ist – je nach Stimmung.

Empfohlen wird das Buch für Mütter mit kleineren Kindern oder Kindern im Grundschulalter. Allerdings ist es meiner Meinung nach ein wundervolles Buch für jede Mutter, egal in welchem Alter sich die eigenen Kinder gerade befinden.
Denn die „Kleinen Schätze im Alltagstrubel“ werden sicherlich viele Mütter dazu einladen, dieses wunderbare Buch immer wieder in die Hand zu nehmen und mit  Gedichten, Zitaten und sonstigen unterschiedlichen Geschichten eine ganz eigene Auszeit zu gestalten – mal länger oder auch mal nur kurz, je nachdem, wie trubelig der Alltag sich vielleicht gerade in diesem besonderen Moment gestaltet.

Christina Herr hat mit ihrem ersten Buch „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ ein wunderbares Buch geschrieben, welches für mich bereits von Beginn an ein ganz besonderes Buch war und mich sicherlich auch noch lange Zeit immer mal wieder ein Stück weit begleiten wird.

Erschienen im Neukirchener Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten – Papageiplapperei“ von Sonja Maren Kientsch

 

Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch:

Kaum haben die beiden Tierrretterinnen Matilda und Jette ihren ersten Fall hinter sich gebracht, wartet bereits eine neue Herausforderung auf die beiden Mädchen – ihre Freundin Christina hat Probleme mit ihrem Papagei Keks, denn dieser plappert so gut wie alles nach, was er irgendwo aufschnappt. Christina’s Mutter möchte, sollte das so weitergehen, den Vogel sogar weggeben – dies muss natürlich verhindert werden und so beginnt der zweite Fall für die Tierretter-Zentrale ……

Mit „Papageiplapperei“ ist der zweite Band der „2 Freunde für 4 Pfoten“-Reihe der Autorin Sonja Maren Kientsch erschienen. Wie auch bereits im ersten Teil konnte auch hier wieder der tolle, altersgerechte Schreibstil und die Erzählweise der Geschichte von Beginn an überzeugen. Sicherlich kommt man auch gut mit diesem Buch zurecht, ohne den ersten Teil zu kennen, allerdings macht es meiner Meinung nach trotzdem mehr Spass, die Entstehung der „Tierretterzentrale“ von Beginn an zu begleiten und somit auch die Figuren vielleicht schon ein wenig besser zuordnen zu können.

Auch hier steht der Fall der „Tierrettung“ des Papageies Keks natürlich im Vordergrund, aber auch viele anderen Dinge, welche zehnjährigen Mädchen in Schule oder Familie begegnen könnten, werden mit eingeflochten.

Dazu noch die nicht allzu langen Kapitel, die für das empfohlene Lesealter ab ca. 8 Jahren genau richtige Schriftgröße und – nicht zu vergessen – die vielen großen und kleinen detailreichen Illustrationen, welche einem im gesamten Buch immer wieder begegnen – hier hat Sonja Maren Kientsch eine tolle Buchreihe für Mädchen (aber auch Jungen) begonnen, bei der hoffentlich noch viele weitere Teile folgen werden.
Denn die Tierretterzentrale hat mit Matilda und Jette ein einfallsreiches, sympathisches Duo als Hauptfiguren, die sicherlich noch vielen Tieren auf ihre ganz eigene Art und Weise helfen werden – wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung.

Erschienen im Loewe-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger

 

 

Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger:

Flo und Pina sind allerbeste Freundinnen und haben sogar das Glück, sich ein Zimmer im Internat teilen zu dürfen. Es ist ein Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten. Die Pläne für’s neue Schuljahr werden bereits geschmiedet, doch da bekommen die beiden Zuwachs in ihrem Zimmer – und bei Blanca, der Neuen, werden sie erstmal mißtrauisch, denn man kann sie leider so schlecht einschätzen, da sie nur wenig von sich preisgibt. Als wäre dies alles noch nicht aufregend genug, verschwindet plötzlich Charly, die Schwester von Flo. Den Beginn des neuen Schuljahres haben sich die Mädchen zwar anders vorgestellt, doch zögern sie keine Sekunde, einen Plan für Charly’s Rettung zu schmieden …..und dies geht anscheinend nur mit Blanca’s Hilfe……

Bis jetzt haben wir zwei Bücher der Autorin Nina Weger gelesen und waren schon bei diesen Geschichten von der mitreissenden Abenteuerlust der Helden begeistert, dazu kam noch der schön zu lesende Schreibstil.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ ist der erste Band einer neuen Reihe der Autorin – und auch dieses Buch konnte uns von Beginn an überzeugen. Die Heldinnen sind abenteuerlustig, nicht allzu schreckhaft und jede hat eine andere, besondere Fähigkeit. Hierdurch erscheint die Geschichte von der ersten Seite an sehr spannend zu lesen, man ist sofort mitten in der Handlung, dies auch dank der wunderbar bildlichen Beschreibung. Noch dazu ist es eine „Internatsgeschichte“ – und somit dürfte es vielleicht auch Leserinnen über die empfohlene Zielgruppe von 9-11 Jahren hinaus ansprechen, welche schon in früheren Lesezeiten vollkommen in Internatsgeschichten versinken konnten.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger ist ein tolles Abenteuerbuch für kleine und große Leser. Noch dazu ist das gesamte Buch wunderschön illustriert.

Besonders sind auch die vier „Clubausweise“, welche dem Buch beiliegen – so können die jungen Leserinnen gleich ihren eigenen Club gründen und sich somit die Wartezeit vertreiben, bis der zweite Teil erscheint (Erscheinungstermin ist August 2017).

Erschienen ist das Buch im Oetinger-Verlag, auch das gleichnamige Hörbuch ist bei Oetinger-Audio erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.

 

 

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Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner

 

Nachfolgend habe ich heute eine Rezension meiner Tochter für euch, die ein großer Fan der „Alea-Aquarius“ Reihe von Tanya Stewner ist….und ich bin sehr Stolz auf ihre Rezension, denn ich denke, daraus kann man sehr gut herauslesen, wie ihr das Buch gefallen hat. Erhältlich ist es im Oetinger-Verlag.

 

Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner:

Endlich ist der dritte Teil der Alea-Aquarius-Reihe von Tanya Stewner erschienen und ich habe mich sehr gefreut, nun endlich zu erfahren, wie es mit Alea und der Alpha-Cru weitergeht, ob es weiterhin so spannend und geheimnisvoll bleiben wird…… und ob ich auch diesen Teil (denn er hat bis jetzt die meisten Seiten) so schnell lesen werde wie die anderen zwei Bücher, kaum noch aus der Hand legen kann, bis ich wieder viel zu schnell auf der letzten Seite angekommen bin und das Warten auf den vierten Teil beginnt.

Die Alpha Cru erlebt ein neues Abenteuter, sie kommen in Island an. Dort will Alea sich mit ihren Freunden Lennox, Ben, Sammy und Tess auf die Suche nach ihrem Vater begeben. Diese gestaltet sich jedoch schwieriger als zunächst gedacht und es kommen auch noch ganz andere Komplikationen hinzu.
Wird Alea und ihre Alpha Cru es dennoch gemeinsam schaffen?

Mir hat dieser dritte Teil „Das Geheimnis der Ozeane“ von den bisher erschienenen Alea-Büchern am allerbesten gefallen. Es ist einfach wieder eine gute Mischung in der Geschichte, alles ist dabei – es gibt Stellen, die sind mehr als interessant, andere romantisch, aber die meisten Stellen sind einfach nur spannend zu lesen, was sich auch noch von Seite zu Seite steigert.

Bis zum Ende hin ist man mitten in der Geschichte, kann das Buch kaum noch unterbrechen – nur wenn es sein musste. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile, drei weitere sollen noch folgen….jetzt beginnt wieder das Warten, aber auch das Hörbuch zum dritten Teil soll bald erscheinen und wird mir die Wartezeit sicherlich verkürzen.

© Rezension von ElasBookinette’s Tochter

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Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer

 

Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer:

Die fast siebenjährige Anna bekommt eine Einladung zum Geburtstag. Eigentlich ein Grund zur Vorfreude, allerdings möchte diese sich bei Anna nicht so recht einstellen. Eher bekommt sie ein komisches Bauchgrummeln, sobald sie an den Tag der Feier denkt und möchte am liebsten überhaupt nicht hingehen. Denn was ist, wenn dort niemand mit ihr spielen möchte, sie alleine rumsitzt oder sie vielleicht sogar nicht die richtigen Worte findet? Doch es gibt da noch die Puppe Frieda, die ihr vielleicht helfen könnte. Denn diese kann sprechen, was allerdings nur Anna hören kann. Bleibt nur zu hoffen, dass Frieda nicht wieder einen „Kratzbürstentag“ hat……

Schon auf dem Cover von „Frieda Kratzbürste und ich“ sieht man Frieda in den unterschiedlichsten Situationen, was neugierig auf den Inhalt werden lässt. Denn warum hält sich Anna den Bauch? Und ist Frieda vielleicht am Ende nicht ganz so mutig und kratzbürstig wie auf einigen Bildern zu erwarten?

Die gesamte Geschichte wird von zahlreichen farbigen Illustrationen begleitet, was die Handlung noch bildlicher werden lässt. So werden sicherlich auch Kinder, welche vielleicht noch nicht so sicher oder überhaupt nicht lesen können, das Buch zur Hand nehmen und können sich hierdurch die Geschichte selbst ansehen.

Empfohlen wird das Buch für die Altersgruppe von 6-8 Jahren und durch die kurzen, unverschachtelten Sätze werden sicherlich auch schon Leseanfänger gut mit dem Buch zurechtkommen.

„Frieda Kratzbürste und ich“  erzählt die Geschichte des schüchternen Mädchens Anna, die vor vielen Situationen ein ungutes Gefühl hat, aber dank ihrer Puppe Frieda ein wenig mehr Sicherheit bekommt und am Ende auch sehr froh darüber ist, auf der Geburtstagsfeier eine glückliche Zeit verbracht zu haben. ein schönes Buch, welches Kindern auf verständnisvolle Art und Weise Mut macht und dazu durch Frieda Kratzbürste noch jede Menge guter Unterhaltung beisteuert.

Erschienen im Oetinger-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.