Veröffentlicht in Gelesene Bücher (Hörbücher) und Rezensionen 2015

Die Autorin Gerlis Zillgens schafft es, mit ihren Büchern jedes Alter gut zu unterhalten und ich hoffe, es folgen noch viele weitere „Yolo-Teile“

Hier sind meine Rezensionen zu den beiden bisher erschienen „Yolo…“-Büchern der Autorin Gerlis Zillgens und ich hoffe, es folgen noch viele mehr, denn die Reihe ist total lustig, gut unterhaltend und einfach der Knaller.

 

„Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo“

Yolo ist dreizehndreiviertel und ganz alleine auf der Welt mit ihren Problemen. Jedenfalls fühlt es sich für sie die meiste Zeit so an. Seitdem nun auch noch ihre beste Freundin Paula mit ihrer Familie nach Australien ziehen musste, ist es noch schlimmer geworden. Doch Yolo weiss sich zu helfen – sie bloggt einfach ihre mehr oder weniger wichtigen Dinge – obwohl das laut M (ihrer Mutter) sowieso keiner liest. Und in ganz, ganz dringenden Fällen ist auch Paula noch zur Stelle, zwar nur am Computer, aber immerhin…..

Die Geschichte von Yolo wirkt schon auf den ersten Blick sehr ansprechend – denn das Cover ist ein echter Hingucker- der Titel gut erkennbar zwischen vielen kleinen, liebevollen Illustrationen, am unteren Teil liegt eine Katze (wer das ist, wird noch nicht verraten) und auch die tollen Farben tragen dazu bei, dass alles wie ein kleines Schmuckstück wirkt.
Dazu passt wunderbar die Geschichte, welche zwischen den Coverseiten zu finden ist – der Autorin Gerlis Zillgens ist es gelungen, so aus Yolos Leben zu erzählen, dass sowohl jüngere Leser in der empfohlenen Altersgruppe zwischen 11-13 Jahren als auch alle in der Empfehlung darüber liegenden ihren vollen Spass beim Lesen haben werden. Die Erzählweise ist so unterhaltend, lustig und einfach wie aus dem Leben gegriffen, dass man, kaum angenfangen, nicht mehr aufhören möchte, bis der letzte Satz gelesen ist, es keine Seite mehr zum Umblättern gibt.

Yolo plagen die typischen Probleme, die einen eben in diesem Alter beschäftigen – die erste Verliebtheit, Unverständnis der Eltern, Probleme in der Schule, mit Mitschülern………nur ist es eben hier gelungen, das alles in so einen turbulenten, sympathischen Rahmen zu verpacken, dass man einfach (fast) immer auf Yolos Seite stehen muss – ob man nun will oder nicht.

Im ganzen Buch zu finden sind viele kleine Illustrationen von Laura Rosendorfer, die Yolos Leben noch „lebendiger“ werden lassen und das Ganze einfach wunderbar „komplett“ wirken lassen.

Für alle (angehenden) Yolo-Fans – der zweite Teil steht bereits in den Startlöchern und erscheint in Kürze – ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und auf weitere Geschichten aus Yolos kunterbunter Welt – und hoffe natürlich, dass noch viele weitere Teile folgen werden.

 

„Yolo, Kaugummi-Knoblauch-Vanilleeis und eine Überraschung zu viel“ von Gerlis Zillgens

Yolo ist immer noch dreizehndreiviertel und bloggt ebenso noch immer für eine bessere Welt. Im ersten Teil konnten wir schon ihre Familie und alle für sie wichtigen Personen kennenlernen, hier geht es nun fast übergangslos weiter. Aber auch Leser – sollte es sie wirklich geben? – die den ersten Teil noch nicht kennen, kommen sicher gut in Yolos Welt an. Denn gleich zu Anfang überrascht sie nicht nur M (ihre Mutter) mit einer sehr eigenwilligen Eiskreation, die diese auch noch nicht richtig zu würdigen weiss – wie kann das bloß passieren? Nein, Yolo kämpft praktisch an allen Fronten. Denn warum hängt plötzlich Mel so an „ihrem“ Jo Zwometerzwo, wieso ist Paula, ihre ABF nur so weit weg in Australien, wieso gibt Frau Hochkanzdotter (Kunstlehrerin) plötzlich so ein Teamprojekt vor und allen voran die Fragen aller Fragen – wieso benimmt sich M plötzlich so komisch?

Gerlis Zillgens hat einfach einen unglaublich unverwechselbaren Stil, den Lesern – ob nun jung oder doch schon über dreizehndreiviertel – Yolos Welt ziemlich nahe zu bringen. Das gelingt ihr in so einer witzigen, lustigen, mitreissenden Weise, dass auch der zweite Teil zu einem reinsten Lesevergnüngen wird, man eigentlich, kaum angefangen, schon bedauert, dass das Buch sich viel zu schnell lesen lässt und man so auch wieder viel zu lange auf den (HOFFENTLICH) bald erscheinenden dritten Teil warten muss. Denn dass es aus Yolos Leben noch ganz viel zu berichten gibt, ist wohl klar, denn jeder Leser (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) möchte nach dem Lesen von “ Yolo, Kaugummi-Knoblauch-Vanilleeis und eine Überraschung zu viel“ unbedingt wissen, wie es weitergeht mit Jo, M, P, Oma Brötchen, Timo………..und natürlich Pudding und Frau Grabein-Rübsaat, die unverwechselbare Vermieterin und ihre noch unverwechselbarere Kampfkatze.

Auch hier ist das Buch erst wieder zu einem kompletten Schmuckstück geworden dank der unglaublich witzigen, treffenden Illustrationen von Laura Rosendorfer, die dazu beitragen, Yolos Welt sehr bildlich werden zu lassen – und sehr lustig. Auch das Cover ist in typischer Yolo-Art, nicht zu überladen, aber trotzdem zum immer wieder neue Details entdecken – einfach toll.

Wir würden uns wünschen, dass Yolo noch lange „für eine besser Welt bloggt“ (Beschreibung Buchrückseite) und würden uns sehr freuen, noch viele, viele Teile und vor allem unvergleichlich lustige Erlebnisse aus ihrer Welt zu lesen.

 

Beide Bücher sind im Loewe-Verlag erschienen.

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4 Kommentare zu „Die Autorin Gerlis Zillgens schafft es, mit ihren Büchern jedes Alter gut zu unterhalten und ich hoffe, es folgen noch viele weitere „Yolo-Teile“

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