Veröffentlicht in E-Books, Gelesene Bücher (Hörbücher) und Rezensionen 2015

Vier Rezensionen zur Familienreihe der Prescotts von Kate Dakota (4 Teile)

 

Vier Rezensionen zur Familienreihe der Prescotts von Kate Dakota (4 Teile)

Nachfolgend stelle ich euch vier Rezensionen vor, die ich zum jeweiligen Teil der von Kate Dakota geschriebenen Prescott-Familiensaga geschrieben habe. Ich danke an dieser Stelle nochmal der Autorin selbst, welche mir die Leseexemplare freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat –  dadurch habe ich diese vier Schmuckstücke am Bücherhimmel entdecken können, welche ich sonst vielleicht übersehen hätte. Denn die jeweiligen Cover sind eher schlicht gehalten, was nicht ganz so meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und somit kann ich sagen – ich hätte wahrscheinlich eine wunderbare Erzählung verpasst, die mich immer noch fasziniert und nachhaltig begeistert. Wer mehr über die Autorin Kate Dakota erfahren möchte, kann das gerne auch hier tun.

 

So, hier jetzt aber erstmal die vier Rezensionen zu einer wundervollen Familiensage, der Geschichte der Familie Prescott.

Übrigens erhalten alle Teile von mir (es geht nicht anders 😉 5 von 5 Lesesternen *****

 

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Rezension zu „Die Tiefe einer Seele“ (Teil1 der Prescott-Reihe) von Kate Dakota:

Als ich mit dem Lesen dieser Geschichte begonnen habe, wusste ich nicht wirklich genau, um was es geht – ich wollte mich überraschen lassen. Und diesmal konnte ich auch nicht nach dem Cover gehen, denn dieses ist doch eher schlicht gehalten und lässt wenig Rückschlüsse auf den Inhalt zu. Neugierig begann ich zu lesen…..und war am Ende sehr überrascht, was mich hier für eine Geschichte erwartet hat. Selten ist es mir passiert, dass ich mich so geirrt habe im Bezug auf die Erzählung….und ich bin sehr froh darüber.

Die Hauptprotagonisten in „Die Tiefe einer Seele“ von Kate Dakota sind der 35jährige James und die 20jährige Amelie. Beide führt das Schicksal auf seltsame Weise zueinander – nämlich durch einen Sturz Amelies auf die Kühlerhaube von James‘ Auto. Von nun an fühlt sich James für Amelie verantwortlich und – da sie ihm auch bei seinen journalistischen Recherchen durchaus eine Hilfe sein kann – beschließen die beiden, nun einen Teil ihres Weges gemeinsam zu gehen. Aber dieser Weg steckt voller Verzweigungen, der beide in ungeahnter Weise überrascht.

Erwartet hätte ich eigentlich eine Liebesgeschichte, vielleicht noch gespickt mit einigen Irrungen und Wirrungen und am Ende einem großen Happy End. Was die Geschichte mir aber stattdessen geboten hat, war deutlich vielschichtiger. Der Autorin gelingt es auf sehr leise und dennoch nachdrückliche Weise, mit dem Thema Depression so geschickt umzugehen, dass es den Leser oft völlig unerwartet, aber nicht vollkommen hilflos zurücklässt. Denn zwischen diesen durchaus ernsten, teilweise berührenden Zeilen kommt immer wieder eine witzige, gut unterhaltende Schreibweise durch, die für eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle beim Lesen sorgt. Denn beide Protagonisten, sowohl James als auch Amelie, sind sympathisch, unterschiedlich und dennoch gut vorstellbar beschrieben, dass man, einmal mit der Geschichte angefangen, unbedingt wissen möchte, welche Weggabelungen ihr gemeinsamer Weg für sie bereithalten wird und ob es beide am Ende schaffen, ihre teils schwer wiegenden Rucksäcke, welche das Schicksal für sie geschnürt hat, vielleicht zukünftig gemeinsam zu tragen.

„Die Tiefe einer Seele“ ist der Auftakt einer vierteiligen Serie – der Prescott-Saga. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es jemanden geben wird, der nach dem ersten Teil nicht weiterlesen möchte. Für mich ein gelungener, noch lange nachhallender Auftakt zu einer lesenswerten Serie. 

© Rezension von ElasBookinette

 

 

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Rezension zu „Erins bunte Steine“ (Teil2 der Prescott-Reihe) von Kate Dakota:

Im zweiten Teil der Prescott-Reihe „Erins bunte Steine“ geht es weiter mit den Erzählungen aus der Familie Prescott, geht es weiter mit einem erneuten Schicksal aus dieser Familie, welches sich vollkommen vom ersten Teil unterscheidet, aber nicht minder lesenswert ist.

Es geht hier um das Nesthäckchen der Familie Prescott, die sympathische Erin. Sie ist Ärztin und scheint ihr Glück mit Donovan gefunden zu haben – so lange, bis dieser sie völlig unerwartet und eiskalt fallen lässt. Doch was steckt dahinter? Möchte er Erin beschützen? Und vor allem…wovor?

Diese Geschichte schließt fast nahtlos an den erste Teil der Prescott-Reihe an und ist doch von der Handlung völlig unterschiedlich. Sehr spannend und mitreissend gelingt es der Autorin Kate Dakota in „Erins bunte Steine“, den Leser auf eine erneute Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen, auch wenn sich diese Achterbahn im Aussehen der Kurven deutlich vom ersten Teil unterscheidet – wobei diese Unterschiede meiner Meinung nach weder besser noch schlechter sind, nur eben anders. Hier ist es unglaublich spannend und mitreissend – was auch an den unterschiedlichen Erzählsträngen liegt. Immer wieder erhält man Einblicke, was in der Vergangenheit geschehen ist – um sich kurze Zeit später sofort in der Gegenwart wiederzufinden und umgekehrt. Diese Erzählweise gibt ein unglaublich schnelles Lesetempo vor und man fliegt nur so über die Seiten, da es auch von der Schreibweise immer mehr an Spannung zunimmt.

Auch mit dem zweiten Teil „Erins bunte Steine“ konnte mich die Autorin Kate Dakota wieder dank ihres mitreissenden Schreibstils voll und ganz überzeugen und ich habe mich bereits nach Beenden auf den nächsten Teil gefreut – zwei bleiben noch…….

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Die letzte Rose“ (Teil3 der Prescott-Reihe) von Kate Dakota:

Hier handelt es sich um den dritten Teil der unglaublich vielschichtigen Prescott-Reihe von Kate Dakota, einer vierteiligen Erzählung rund um das Leben mit all seinen schicksalhaften Wendungen der Familie Prescott.

In „Die letzte Rose“ wird der Fokus nun, nach James (Die Tiefe einer Seele) und seiner Schwester Erin Prescott (Erins bunte Steine), auf ihre Eltern Will und Silvia Prescott gelegt. Denn nach vier Jahrzehnten könnte die Ehe der beiden nicht glücklicher sein. So hat es zumindest den Anschein. Doch es gibt einen Schatten aus der Vergangenheit, welcher Silvias Glück zu trüben droht. Und so wird der Leser immer wieder in verschiedene Zeitebenen geschickt, die so nach und nach einen Zusammenhang ergeben. Auch hier wird man beim Lesen wieder auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt und kommt so durch die unglaublich mitreissende Schreibweise sogar soweit, dass an der ein oder anderen Stelle ein paar Tränen vergossen wurden.

Für mich waren bereits die ersten beiden Teile dieser Familiensaga eine große Überraschung und ich war erstaunt, dass sich dies mit „Die letzte Rose“ sogar noch etwas steigern konnte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man die Charaktere immer besser zu kennen glaubt, denn auch Will und Silvia Prescott tauchen bereits vorher an der ein oder anderen Stelle auf oder aber es ist diese gefühlvolle, sich einfach in die Geschichte fallen lassen könnende Schreibweise von Kate Dakota, ich weiss es nicht genau.

Könnte mir vorstellen, dass diese drei Teile sich auch gut völlig unabhängig voneinander lesen lassen, aber es ist sicherlich ein intensiveres Leseerlebnis, von Anfang an dabei zu sein.

Das Cover trifft nicht so ganz meinen persönlichen Geschmack und hätte auch nicht direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen (was sehr schade gewesen wäre), aber hier zählt wirklich für mich der Inhalt – und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil dieser außergewöhnlichen Familiengeschichte -mit all seinen Höhen und Tiefen.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Das Flüstern der Feder“ (Teil4 der Prescott-Reihe) von Kate Dakota:

Mit „Das Flüstern der Feder“ hat die Autorin Kate Dakota nun den vierten und abschließenden Teil rund um die Familiengeheimnisse der Familie Prescott geschrieben.

Und auch in „Das Flüstern der Feder“ ist es ihr erneut gelungen, ihre Leser wieder von der ersten bis zur letzten Seite mitten hinein in das turbulente Familienleben der Prescott’s zu schicken. Diesmal verbringt die gesamte Familie einen gemeinsamen Winterurlaub, um sich von Schicksalsschlägen zu erholen und wieder zu mehr Kraft und Ruhe zu finden. Doch dies scheint nicht so einfach, wie anfangs geglaubt und erneut ist es ein Schatten der Vergangenheit, welcher sich um das Urlaubsidyll zu legen droht.

Auch hier erfährt man neben den Ereignissen der Gegenwart wieder einiges aus der Vergangenheit – und dies wird in einer so bildlichen Art und Weise erzählt, dass man diese verblassten, fast längst vergessen geglaubten Bilder des Prescott-Clans fast direkt vor sich sieht und in diese verschiedenen Zeitebenen mit abtauchen kann. Freude, Leid, Hoffnung, Ironie – all das sind nur einige wenige Worte, welche ein wenig den Verlauf des vierten Bandes beschreiben könnten – natürlich alles immer wieder bunt gemixt und in verschiedener Reihenfolge.

Die Schreibweise ist, wie schon von den anderen Teilen so gewohnt, unglaublich gut lesbar und hilft dem Leser, sich noch einmal voll und ganz auf den letzten, finalen Teil dieser Familiensaga zu stürzen.

© Rezension von ElasBookinette

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