Veröffentlicht in Gelesene Bücher (Hörbücher) und Rezensionen 2015, Hörbücher

Rezension zu „Mach mir den Garten, Liebling!“ von Ellen Berg (Hörbuch)

 

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Vielen Dank an den Aufbau-Verlag, der mir freundlicherweise das Hörbuch zugeschickt hat.

 

Rezension zu „Mach mir den Garten, Liebling“ von Ellen Berg (Hörbuchversion):

Luisa Fröhlich ist Ende dreissig und kann sich eigentlich ein Leben ohne ihre Arbeit nicht vorstellen. Und dass, obwohl es unzählige unbezahlte Überstunden gibt, die Kollegen meist fiese Kommentare auf sie abfeuern und sie durch ihre ständige Präsenz am Arbeitsplatz so gut wie all ihre Freunde verloren hat. Doch als auch die erhoffte Beförderung ausbleibt und Luisa stattdessen den undurchsichtigen Robin Konrad als Geschäftsführer vor die Nase gesetzt bekommt, beginnt sie zu überlegen, ob dies alles überhaupt das Richtige für sie ist. Noch dazu kündigt ihre Tante Ruth einen Besuch an und hofft auf schöne Stunden in ihrem geliebten Schrebergarten….um den sich Luisa eigentlich während ihrer Abwesenheit kümmern sollte. Als Luisa nach fast einem Jahr in besagtem Garten steht, ist es dort alles andere als idyllisch. Doch Luisa möchte Tante Ruth nicht enttäuschen, krempelt die Ärmel hoch, zieht die Gummistiefel an…und begibt sich in für sie „fremde Welten“ voller Schrebergartenvorschriften, stressige Nachbarn, nette Nachbarn und zu guter Letzt auch sozusagen in das Abenteuer ihres Lebens…..

Ich mag die Geschichten der Autorin Ellen Berg sehr gerne, habe bereits einige gelesen/gehört, aber noch längst nicht alle. So habe ich mich auch auf die Neueste ihrer Geschichten „Mach mir den Garten, Liebling!“ gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Eher im Gegenteil, denn die Geschichte rund um Luisa Fröhlich ist so witzig und unterhaltend geschrieben, dass es sehr viel Spass macht, sie bei ihren „Schrebergartenanfängen“ zu begleiten, sich die völlig unterschiedlichen Arbeitskollegen vorzustellen (mit all ihren Intrigen) und auch Eddy wieder zu begegnen – einer Figur, die bereits aus „Alles Tofu, oder was?“ bekannt ist. Auch wenn es eine nicht gerade geringe Anzahl an Personen ist, die zur Geschichte gehören, fällt es an keiner Stelle schwer, diese jeweils auseinanderzuhalten, denn Ellen Berg hat jede einzelne von ihnen mit manchmal liebenswerten, manchmal eher im Gegenteil recht boshaften Charakterzügen ausgestattet, aber immer so, dass man sich jeden sehr bild- und lebhaft vorstellen kann.

Bei der Hörbuchversion handelt es sich um eine gekürzte Fassung, gelesen von Tessa Mittelstaedt. Sie sorgt mit ihrer Stimme für perfekte Unterhaltung, haucht der Geschichte noch mehr Lebhaftigkeit ein und unterhält die Hörer von der ersten bis zur letzten der 492 Minuten Hörspielzeit sehr angenehm. Die Geschichte ist vom Ende her eigentlich abgeschlossen – und doch würde es mich sehr freuen, sollte in einer der nächsten Ellen Berg Geschichten wieder der ein oder andere aus „Mach mir den Garten, Liebling!“ mitwirken.

Erschienen ist das Hörbuch bei AufbauAudio (AufbauVerlag).

© Rezension von ElasBookinette

 

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3 Kommentare zu „Rezension zu „Mach mir den Garten, Liebling!“ von Ellen Berg (Hörbuch)

  1. Besser als das Tofu-Hörbuch hört sich toll an, da ich das dazugehörige Buch schon gut fand. 🙂 Ich habe mir das Hörbuch gleich mal aufgeschrieben und werde mal bei Gelegenheit reinhören!

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