Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2016, Hörbücher

Rezension zu „Leberkäsjunkie“ (Hörbuch) von Rita Falk, gelesen von Christian Tramitz

 

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Erschienen ist das Hörbuch im DAV (Der Audio Verlag).

 

Rezension zu „Leberkäsjunkie“ (Hörbuch) von Rita Falk, gelesen von Christian Tramitz:

Es gibt Geschichten, da ahnt man schon von der ersten Hörminute an – egal, wie lange sie auch dauern – es wird einfach immer zu kurz sein. So ging es mir hier bei „Leberkäsjunkie“, dem inzwischen siebten Fall für den Ermittler Franz Eberhofer. Trotz dass mir der sechste Fall (Zwetschgendatschikomplott) nicht ganz so gut gefallen hat wie die vorher erschienen, war ich doch sehr gespannt auf dieses Hörbuch und die neuesten Ereignisse aus Niederkaltenkirchen.

Der Franz hat es nicht leicht. Denn irgend etwas stimmt nicht mit ihm. Oder warum ist seit neuestem immer diese Übelkeit und der Schwindel sein ständiger Begleiter, kaum dass er mal eine Leberkässemmel zu viel gegessen hat? Auch die darauffolgende Diagnose – Cholesterin – hebt nicht gerade seine Stimmung. Dazu kommt ein recht kniffliger Fall, denn ausgerechnet in der Pension der Mooshammer Liesl wird eine verbrannte Frauenleiche entdeckt. Doch kommt der Mörder tatsächlich aus Niederkaltenkirchen? Und hat dieser Mord etwas mit dem geplanten neuen Hotel zu tun?
Auch gibt es noch den kleinen Paul, Eberhofer’s Sohn, den er allerdings nur zu bestimmten Besuchszeiten sehen darf, da ist die Susi streng.

Ich hatte bis jetzt jeden der „Eberhofer-Regionalkrimis“ als Hörbuchversion gehört und kann mir auch nach dem siebten Fall keinen besseren Sprecher als Christian Tramitz dafür vorstellen. Es ist einfach zu herrlich, wie er die Oma, den Birkenberger, den Simmerl, die Mooshammer Liesl oder auch alle anderen spricht, fast so, als würde man einem Hörspiel und keinem Hörbuch lauschen.

Auch wenn bei „Leberkäsjunkie“ natürlich wieder Niederkaltenkirchen mit all seinen sympathischen und unsympathischen Bewohnern eine große Rolle spielt, hat die Autorin Rita Falk hier wieder den eigentlichen Mordfall so mit in die Geschichte eingebracht, dass es spannend bleibt und man das Gefühl hat – das Verhältniss im Regionalkrimi zwischen Region und Krimi ist genau richtig, so jedenfalls meine Meinung.

Ganz am Ende war ich doch etwas überrascht, hätte ich so nicht mit gerechnet, hat mir aber gut gefallen. Mehr möchte ich dazu hier jetzt natürlich nicht verraten, allerdings freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Fall, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Es handelt sich bei diesem Hörbuch um eine ungekürzte Lesung mit einer Laufzeit von ca. 9 Stunden 14 Minuten, gelesen von Christian Tramitz, erhältlich im DAV (Der Audio Verlag).

© Rezension von ElasBookinette

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6 Kommentare zu „Rezension zu „Leberkäsjunkie“ (Hörbuch) von Rita Falk, gelesen von Christian Tramitz

  1. Huhu Manu,
    ich stecke mitten in den Seiten des Buches. Mir hatte auch der letzte Fall gut gefallen, aber hier hat Rita Falk sich wirklich selbst übertroffen, zumindest bisher 🙂 .
    Liebe Lesegrüße, Heike

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  2. Hallo Manu,

    ich habe den neusten Eberhofer-Fall auch schon gehört und war auch wieder ganz begeistert. Mir geht es wie dir – ich kann mir keinen besseren Sprecher vorstellen, Herr Tramitz ist echt geboren für diese Rolle. 🙂 Und ich war auch ein wenig traurig, als die Geschichte zu Ende war – ist mir viel zu kurz vorgekommen… 🙂

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Tina

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