Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2016

Rezension zu „Zwei für immer“ von Andy Jones

 

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Vielen Dank an den AufbauVerlag, der mir freundlicherweise „Zwei für immer“ von Andy Jones als Rezensionsexemplar zugesendet hat.

 

Rezension zu „Zwei für immer“ von Andy Jones:

Fisher ist vom ersten Moment an begeistert von Ivy und kann sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie wäre. Denn er hat sich Hals über Kopf in diese Frau verliebt. Doch noch während dieser aufregenden Anfangs-Kennenlernzeit eröffnet Ivy ihm, dass sie schwanger ist. Werden die beiden es schaffen, die Reihenfolge des langsamen Kennen- und Liebenlernens einfach zu überspringen und gleich zur Familienplanung überzugehen?

Schon das Cover von „Zwei für immer“ hat mich auf den ersten Blick angesprochen, wirkt mit seinem roten Hintergrund und den verspielten detailreichen Zeichnungen wie eine Einladung zum Lesen des Buches. Man erwartet eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte, die  gefühlvolle Unterhaltung bietet und sicherlich ein paar schöne Lesestunden.

Der eigentliche Schreibstil von Andy Jones lässt sich gut lesen und ist nicht der Grund dafür, dass ich am Ende nicht das Buch gelesen habe, welches ich erwartet hatte. Denn für eine berührende Geschichte war mir der Erzählstil zu nüchtern, hat mich immer auf einen gewissen Abstand zur eigentlichen Handlung gehalten.

Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte komplett aus der Sicht von Fisher erzählt wird, wir beim Lesen keinerlei (oder sehr wenige) Gefühle von Ivy mitbekommen. So wirkt es teilweise ein wenig einseitig erzählt und vor allem wirkt Ivy dadurch an der ein oder anderen Stelle sehr kühl und unnahbar, was vielleicht der Fall ist, vielleicht aber auch nicht. Man erfährt es als Leser einfach nicht.
Dafür hat der Autor an mancher Stelle Szenen mit eingebaut, auf die man in einem als „romantisch“ bezeichneten Buch gut und gerne verzichten könnte, da sie weder dazu passen noch interessieren.

Auch das Ende der Geschichte konnte mich nicht überzeugen, da es zwar überraschend und fast vollkommen unvorhersehbar ist – aber wieder auf eine gewisse Art und Weise ohne viel Gefühl beschrieben wird – der Abstand beim Lesen zur Geschichte war auch hier deutlich spürbar.

Leider hat mich „Zwei für immer“ von Andy Jones nicht überzeugen können – der Schreibstil war zwar gut lesbar, die eigentliche Handlung hat mich dafür umso weniger in ihren Bann ziehen können, hier hätte ich einfach etwas vollkommen anderes erwartet.

Erschienen ist das Buch im AufbauVerlag.

© Rezension von ElasBookinette

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5 Kommentare zu „Rezension zu „Zwei für immer“ von Andy Jones

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