Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2016, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Nelli und der Nebelort“ von Annika Scheffel

 

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Erschienen ist das Buch im Oetinger Verlag.

 

Rezension zu „Nelli und der Nebelort“ von Annika Scheffel:

Nelli und ihre Mutter Ava führen ein rastloses Leben, denn sie reisen in ihrem bunten Bus durch das Land, immer auf der Suche nach Nelli’s verschwundenem Seemannspapa. Doch als sie an einem Ort ankommen, der ihnen von Beginn an seltsam vorkommt, beginnt erst das eigentliche Abenteuer. Denn wieso ist dieser Ort so vernebelt? Als plötzlich auch noch Ava spurlos verschwindet, braucht Nelli ziemlich viel Mut, um sich an all die ungeklärten Fragen zu wagen und ist auch ziemlich froh, diesem Rätsel nicht ohne Freunden entgegentreten zu müssen.

Schaut man das Cover an und liest sich die die Beschreibung der Coverrückseite durch, erwartet man eigentlich ein abenteuerliches, spannnendes, aber auch lustiges Kinderbuch.
Fängt man allerdings mit dem Lesen an, merkt man ziemlich schnell, dass es sich um eine etwas andere Geschichte handelt. Vom Schreibstil her gut zu einem Kinderbuch passend, ist es von der Thematik her oft nicht ganz so einfach. Ich möchte hier nicht allzu viel vorneweg nehmen, allerdings gibt es eben einige Dinge, die vielleicht gerade bei jüngeren Kindern etwas Erklärungsbedarf erfordern. Auch ist das Buch von der Grundstimmung düster, gerade dann, als die beiden den Nebelort erreichen. Auch  wird es hier ab und zu etwas gruselig.

Empfohlen wird das Buch für Leser ab 10 Jahren und diese Empfehlung ist meiner Meinung nach auch genau richtig für die Geschichte. Allerdings wirkt es durch die wirklich zauberhaften Illustrationen von Joelle Tourlonias auch wie eine nette Geschichte für deutlich jüngere Kinder – jedenfalls spricht es vom Cover her nicht unbedingt die empfohlene Altersgruppe an – was so ein wenig widersprüchlich ist.
Auch während der Geschichte finden sich immer wieder wunderbare Illustrationen, welche die Geschichte nochmal etwas bildhafter werden lassen – aber vom Stil her eher für ein Bilderbuch passend und nicht so ganz für die jungen Leser ab 10 Jahren.

„Nelli und der Nebelort“ von Annika Scheffel ist eine abenteuerliche, etwas andere, lesenswerte Geschichte, die für abenteuerliebende Leser ab 10 Jahren empfehlenswert ist – die sich allerdings nicht vom Cover täuschen lassen sollten.

Erschienen ist das Buch im Oetinger Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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2 Kommentare zu „Rezension zu „Nelli und der Nebelort“ von Annika Scheffel

  1. Solche düsteren Kinderbücher finde ich immer etwas schwierig zu beurteilen, denn die Kinder, die ich kenne, lesen lieber lustige und abenteuerliche Geschichten. Deine Rezension ist dir – meiner Meinung nach – gut gelungen! 🙂

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  2. Bei diesem Buch war es wirklich nicht ganz so einfach, eben auch durch die Illustrationen, die meiner Meinung nach doch eher ein wenig die jüngeren Leser anspricht und die eigentliche Zielgruppe nicht mehr so richtig – jedenfalls war es bei uns hier so. 😉

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