Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2016, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel“ von Vanessa Walder

 

51EaDlo-G2L

 

Erschienen ist das Buch im Loewe-Verlag.

 

Rezension zu „Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel“ von Vanessa Walder:

Kaum von seinem letzten Abenteuer zurückgekehrt, möchte sich Ham eigentlich nur ein wenig ausruhen und eine gemütliche Zeit mit seinen Freunden und seiner Familie verbringen. Doch diese Ruhe währt nicht lange…..das nächste Abenteuer steht kurz bevor. Ham möchte seinem Freund helfen, dessen Eltern zu finden – und auch er selbst begibt sich auf die Suche – nach seinem Papa Kip, der vor langer Zeit verschwunden ist und sich nun auf der Irgendwo-Insel befinden soll. Doch wo ist diese Insel? Wie kommt man dorthin? Eigentlich möchte Ham die Reise alleine antreten, doch wer die Freunde schon aus den anderen beiden Teilen kennt, weiss ganz genau – diese Truppe hält zusammen und steht auch das nächste Abenteuer gemeinsam durch.

„Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel“ ist Vanessa Walder’s drittes Buch, welches sie rund um den kleinen (sorry, Ham) sympathischen Ham geschrieben hat. Man könnte es sicherlich auch gut ohne jegliches Vorwissen aus den anderen beiden Teilen lesen, aber viel mehr Spass macht es, alle drei Teile nacheinander zu beginnen. Nach dem Inhaltsverzeichnis erwartet den Leser gleich eine Doppelseite mit „Wer ist wer?“, auf der man viele bekannte, aber auch unbekannte Figuren vorfindet, welche alle in der folgenden Geschichte eine Rolle spielen.

Wie schon in den beiden anderen „Das wilde Määäh“-Büchern gelingt es auch hier Vanessa Walder wieder äußerst leicht, ihre kleinen (und auch großen) Leser vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen und somit Ham’s letztes Abenteuer mitzuerleben. Denn dieser Teil ist auch der Abschluß der Trilogie, ein Abschied von der Buchreihe, aber für uns Leser leider auch ein Ende dieser Abenteuerreihe.

Empfohlen wird das Buch für junge Leser ab ca. 8 Jahren, allerdings zieht der unglaublich bildhafte Schreibstil von Vanessa Walder auch alle anderen in ihren Bann. Ham’s Geschichten sind viel mehr als einfache Abenteuergeschichten, sie sind tiefgründig und berühren die Leser mitten im Herzen. Man leidet mit den Figuren, man lacht mit den Figuren, man nimmt Abschied von Figuren – alles zusammen ergibt eine so wunderbare, teilweise traurige, aber nie oberflächliche Geschichte, welche auch nach dem Lesen noch lange berühren wird.

Wir wurden schon vor dem Lesen von Vanessa Walder darauf hingewiesen, dass dieses Cover mit Ham in der Mitte, den schwimmenden Tieren und der Insel im türkisfarbenen Meer nicht nur eine fröhliche Geschichte enthält –  und es eben auch um Abschied und Verlust geht.
Dennoch können auch bereits 8jährige Leser sicherlich schon gut mit der Geschichte umgehen, schöner allerdings ist es in diesem Alter allerdings, wenn man die Geschichte vielleicht vorliest oder zumindest abwechselnd lesen kann. So besteht die Möglichkeit, das eben gelesene nochmal zu besprechen – auch für die vorlesenden Erwachsenen nicht ganz verkehrt, denn diese haben oft mehr mit der Geschichte zu kämpfen als die Kinder 😉 – denn „es ist ja nur eine Geschichte“ – sicherlich, aber eine so berührende, dass man hier auf der letzten Seite schweren Herzens mit diesem Teil die zauberhafte Trilogie beendet.

Wir wünschen Ham alles Gute für seine Zukunft und hoffen, er hat sein Glück gefunden!

Erschienen ist das Buch im Loewe-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s