Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Götterfunken – Liebe mich nicht“ von Marah Woolf

 

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Rezension zu „Götterfunke – Liebe mich nicht“ von Marah Woolf:

Jess freut sich auf die Sommerferien, welche sie unter anderem zusammen mit ihrer besten Freundin Robyn in einem Camp in den Rockys verbringt. Endlich einmal Zeit nur für sie, nachdem sie sich sonst im Alltag meist um ihre kleine Familie (jüngere Schwester und Mutter) kümmert, nachdem der Vater die Familie verlassen hat. Verlieben steht so gar nicht auf dem Plan….und doch kann sie nicht verhindern, dass ihr Herz jedesmal schneller schlägt, sobald sie Cayden, dem Jungen mit den unglaublich smaragdgrünen Augen, begegnet.
Ob Jess bei ihren Sommerplänen bleibt, ihre geplanten Kurse besucht und vor allen Dingen ihr Herz nicht verschenkt?

„Götterfunke – Liebe mich nicht“ ist der Auftakt einer Trilogie.
Für mich war es das erste Buch, welches ich von Marah Woolf gelesen habe – und nach dem Lesen der letzten Seite verstehe ich nun, wieso ihre Bücher so unglaublich beliebt sind. Denn es ist unter anderem der Schreibstil, welcher mich von der ersten Seite an begeistert hat. Einmal angefangen, kann man sich kaum mehr vom Buch losreissen. Dazu gehört natürlich ebenso die Handlung, welche sich hier in erster Linie um Jess dreht (aus deren Perspektive hauptsächlich erzählt wird). Sie verliebt sich in Cayden und ahnt nicht, dass es sich hierbei um den Göttersohn Prometheus handelt. Dieser hat eine Wette mit Zeus laufen, mit welcher er seine Sterblichkeit erlangen möchte. Während dieses Wettstreits darf sich ein von Athene ausgewähltes Mädchen innerhalb von sechzig Tagen keinesfalls in ihn Verlieben, sonst bleibt es bei der Unsterblichkeit des Prometheus.
Immer wieder wird im Laufe der Geschichte durch die „Aufzeichnungen des Hermes“ aus der Sicht der Götterwelt berichtet – und so zieht sich die griechische Mythologie wie ein roter Faden durch das Buch.

Auch ist die Handlung sehr gut vorstellbar beschrieben, sowohl die Schauplätze als auch die mitwirkenden Personen – hier gibt es an keiner Stelle des Buches irgendwelche Probleme, sich alles bildlich vorstellen zu können.

Am Ende findet sich ein Glossar mit genaueren Beschreibungen der griechischen Götter, einige davon hat sich Marah Woolf  für ihre Götterfunken-Trilogie ausgedacht. Auch gibt es noch eine Leseprobe mit einem kleinen Einblick in den zweiten Teil.

Das Buch „Götterfunke-Liebe mich nicht“ wird empfohlen für Leser ab ca. 12 Jahren, wobei auch das wunderbare Cover nicht nur diese Lesegruppe ansprechen dürfte. Der Schutzumschlag glitzert leicht golden und durch die zarten Farben wirkt es auf den ersten Blick einfach bezaubernd. Was mir nicht so gut gefällt, ist die Anordnung der Schrift auf dem Cover, denn ich finde es etwas unübersichtlich, mir gefällt es einfach besser, wenn der Autorenname  ein wenig „extra“ steht, hier wirkt er wie ein Teil des Titels.
Schlägt man das Buch auf,  findet man auf der ersten Doppelseite eine Übersicht über das Camp, in welchem die Geschichte spielt. So kann man sich gleich einen ersten Überblick verschaffen.

„Götterfunke – Liebe mich nicht“ von Marah Woolf ist im Dressler Verlag erhältlich, zwei weitere Teile werden noch folgen – die Fortetzung „Götterfunke – Hasse mich nicht“ im September 2017.

© Rezension von ElasBookinette

 

Herzlichen Dank an Katja von der Netzwerkagentur Bookmark, die es mir ermöglicht hat, das Buch bereits vorab zu lesen.

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