Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017

Rezension zu „Dornröschen auf Föhr“ von Emma Bieling

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Rezension zu „Dornröschen auf Föhr“ von Emma Bieling:

Für die 28jährige Donna ändert sich ihr Leben komplett, als sie den großen Schritt wagt und ihren Lebenstraum auf der Insel Föhr verwirklichen möchte. Weit weg von ihrer Mutter, ihrem aufdringlichen Nachbarn Jan und mit der Aussicht auf die Chance, ihre Karriere beim lokalen Radiosender Welle 33 zu starten. Doch es gibt da eine Sache, die kann Donna selbst auf der Insel Föhr nicht hinter sich lassen – ihre Schlafkrankheit (Narkolepsie). Sie kann ihren Körper nicht davon abhalten, in den unmöglichsten Situationen dem Schlafbedürfnis nachzugeben und für kurze Zeit in einen tiefen Schlaf zu fallen. Wie lange wird Donna ihre Krankheit bei Welle 33 geheimhalten können? Und wird es eine Zukunft geben mit Fritz, dem netten Kellner, den Donna gleich zu Beginn ihrer Inselzeit kennlernt?

Die Autorin Emma Bieling hat mit „Dornröschen auf Föhr“ bereits ihren dritten märchenhaften Roman veröffentlicht, welcher auf einer Insel spielt. Nach Rügen und Sylt ist jetzt die Insel Föhr der Schauplatz der Handlung.

Bisher kannte ich noch keine der drei „Märchen-Inselromane“ von Emma Bieling, allerdings den Schreibstil bereits von einer anderen Geschichte.

Auch hier konnte mich wieder sowohl die Handlung als auch der gut zu lesende Schreibstil von Beginn an überzeugen. Es macht Spass, „Donna Röschens“ Neuanfang auf der wunderbar beschriebenen Insel zu verfolgen und auch ein wenig mit ihr leiden, nämlich jedesmal, wenn sie wieder von ihrer Krankheit heimgesucht wird. Die Narkolepsie wird sehr feinfühlig, aber keinesfalls verhamlosend in die Geschichte integriert und so erfährt man als Leser ein Stück weit, wie belastend das Leben durch diese Krankheit sein muss.

Doch trotz dieser immer wieder aufkommenden Situationen von Donna’s Krankheit ist es kein Roman, der durchweg traurig stimmt. Vielmehr hat Emma Bieiling eine wirklich bunte  Mischung aus Donna’s Neuanfang, der neuen Liebe zu Fritz, Abnabelung von der Mutter (die sich natürlich Sorgen macht wegen der Krankheit ihrer Tochter), wunderbaren Beschreibungen des Insellebens und der Insel selbst und nicht zuletzt dem heimlichen Helden der Geschichte – dem kleinen Seevogel Benji, der Donna praktisch vom ersten Schritt auf die Insel an begleitet, geschaffen .

Die Autorin hat es sofort geschafft, mir mit den detailreichen Beschreibungen die Insel  ein Stück weit nahe zu bringen, man hat fast das Gefühl, das Wellenrauschen zu hören und die Seeluft zu atmen. Aber auch Personen, welche mal eine kleinere, mal eine größere Rolle in der Geschichte spielen, waren allesamt gut vorstellbar beschrieben – und so beginnt das Kopfkino bereits mit der ersten gelesenen Seite.

„Dornröschen auf Föhr“ von Emma Bieling ist erschienen im Montlake Romance Verlag, Amazon.

© Rezension von ElasBookinette

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2 Kommentare zu „Rezension zu „Dornröschen auf Föhr“ von Emma Bieling

  1. Huhu…
    Ich habe es noch nicht gelesen, aber nachdem was du geschrieben hast, ist es wieder eine schöne Geschichte. Von Emma Bieling habe ich nur Rapunzel auf Rügen und den Krimi Sonne, Strand und Tod gelesen. Und war von den beiden Genre begeistert.
    Bis Balg Lg Alex

    Gefällt 1 Person

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