Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017

Rezension zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin

 

 

Rezension zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin:

Die Hauptprotagonistin in der Geschichte ist Bille Rubens, 73 Jahre alt und mitten im Leben. Zwar ist ihr gerade ein ziemlich unglückliches Mißgeschick geschehen – hat sie doch einen Vertrag über Lammfelldecken zu einer unverschämt hohen Summe unterschrieben, noch dazu mitten im Hochsommer – doch sie überlegt schon fieberhaft, wie sie dem gefährlich erscheinenden Geldeintreiber entkommen kann. Was für ein glücklicher Zufall ist es doch, als ausgerechnet die Nachbarsfamilie (Bille ist für die Kinder  die Ersatzoma) sie als Begleitung beim bevorstehenden Urlaub an der Nordsee dabei haben möchte.  Und so überlegt Bille nicht lange und findet sich kurze Zeit später beim ersten Campingurlaub ihres Lebens an der wunderschönen Nordsee wieder……doch manche Dinge sind wohl oder übel mitgereist……

Mit „Oma geht campen“ hat die Autorin Regine Kölpin bereits ihren zweiten Roman veröffentlicht, in welchem es um eine lebensfrohe, mitten im Leben stehende Oma geht. Obwohl Bille vollkommen anders ist als die Hauptperson in „Oma zeigt Flagge“, war auch in diesem Roman wieder Wohlfühlen beim Lesen ab der ersten Seite angesagt, ich habe die Lesezeit sehr genossen.

Das lag zum einen am wunderbaren Schreibstil der Autorin, welcher mich schon bei „Oma zeigt Flagge“ vollkommen überzeugt hat….aber auch zum anderen wieder an den herrlich bildlichen Beschreibungen der Umgebung, bei der es spielend leicht fällt, sich die Sonne über dem Campingplatz vorzustellen, die frische Meeresluft (fast) zu riechen und sich alles sehr deutlich vorzustellen. Auch die Personen haben, jede für sich, dank ihrer detailreichen Beschreibungen dazu beigetragen, das Kopfkino zum Laufen zu bringen. Alles zusammen eine tolle Mischung für entspannte Lesestunden.

Für mich ist „Oma geht campen“ die perfekte Lektüre für den Urlaub – egal ob in den Bergen oder am Meer – aber auch für eine (Lese-)Auszeit im Alltag bestens geeignet.
Am Ende des Buches findet sich noch eine kleine Überraschung – zwei Rezepte aus dem Buch zum Nachkochen. Eine schöne Idee – und die Gerichte sind nicht nur für den Campingplatz geeignet, sondern auch hervorragend zum Genießen…. vielleicht während einer kleinen Lesepause.

Obwohl sich beide Coverbilder (von „Oma zeigt Flagge“ und „Oma geht campen“) ein klein wenig ähnlich sind, unterscheiden sich die beiden jeweiligen Hauptfiguren Bille und Jette deutlich. Beide Romane habe ich gerne gelesen und hoffe sehr, die Autorin Regine Kölpin lässt noch viele weitere folgen.

Erschienen ist das Buch im DroemerKnaurVerlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Ein Kommentar zu „Rezension zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin

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