Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Die Pfeffermiezen“ von Patricia Schröder

 

Rezension zu „Die Pfeffermiezen“ von Patricia Schröder:

Die drei Mädchen Emily, Ratze und Lou sind beste Freundinnen und wollen dies auch immer bleiben. Wären da nicht die einen oder anderen Hindernisse, welche der Freundschaft immer wieder im Wege stehen.
So gibt es unter anderem die ungeliebten „Comtessen“ Ronja, Geli und Larissa, welche ziemlich überheblich wirken und so gar nicht mit den drei „Pfeffermiezen“ Emily, Ratze und Lou klarkommen. Und auch Yussuf, Jesper und Max sorgen immer wieder für Turbulenzen. Obwohl sich die drei Mädchen durch einen geheimnisvollen Schwur ewige Freundschaft und Zusammenhalt versprochen haben, gerät genau dieses Vorhaben ziemlich ins Wanken, als eine Neue in die Klasse kommt – Maleen.

Mit ihrem Buch „Die Pfeffermiezen“ hat die Autorin Patricia Schröder den Auftakt zu einer abenteuerlichen, wunderbaren Mädchenbuchreihe geschrieben. Erstmals wurde die Geschichte vor 15 Jahren veröffentlicht, erscheint jetzt allerdings nochmals in neuer Auflage als Taschenbuchausgabe.

Schon das bunte, ansprechende, fröhliche Cover wirkt genau auf die richtige Zielgruppe der jungen Leserinnen ab ca. 10 Jahren, lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen und das erste Abenteuer mit den Pfeffermiezen zu erleben. Im Vordergrund sind vier fröhlich-frech wirkende Mädchen abgebildet, dazu gibt es dank der liebevollen kleineren Illustrationen auf dem Cover viel zu entdecken.

Bei den „Pfeffermiezen“ geht es in erster Linie um Freundschaft und Zusammenhalt, wobei gerade dies während der Geschichte oft sehr schwierig für die einzelnen Mädchen wird. Denn was ist, wenn sich eines der Mädchen doch für etwas vollkommen anderes interessiert als die anderen beiden? Oder plötzlich doch einen ganz bestimmten Jungen ganz nett findet?
Genau hier gelingt der Autorin Patricia Schröder in einfühlsamer Art und Weise, die Probleme und Gedanken, welche in diesem Alter ab und zu auftreten (könnten), altersgerecht und vor allem dem empfohlenen Lesealter entsprechend zu behandeln und in unterhaltsamer Weise in die Geschichte einzubauen.

Zitat aus dem Buch (Seite 102):
„Ist sie nicht“, erwiderte Dennis schlaftrunken. „Emily hat sie mir aus dem Arm gerissen und ist dann in die Legokiste da gestürzt. Sie will mich mit auf den Friedhof nehmen“.

Genau dieser Satz war während der Geschichte so witzig eingebaut, dass es für einige Lachanfälle bei mir gesorgt hat. Was es damit allerdings auf sich hat, wieso Dennis (Emilys kleiner Bruder) behauptet, seine Schwester würde mitten in der Nacht in der Legokiste stecken und ob die Mutter das glaubt……..erfährt man nur bei „Die Pfeffermiezen“.

Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Abenteuer der Mädchenbande und sind gespannt, was sie noch alles anstellen werden.

„Die Pfeffermiezen“ von Patricia Schröder ist als Taschenbuch-Ausgabe ab 03.07.2017 im Arena-Verlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

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