Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ von Sabine Städing

 

Rezension zu „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ von Sabine Städing:

Petronella Apfelmus möchte ihren Freund, den Hirschkäfer Lucius, zum Geburtstag überraschen. Ein großes Fest mit allen Freunden ist geplant. Doch es ist gar nicht so einfach, all die Planungen in die Tat umzusetzen und vor allen Dingen, dies auch noch vor Lucius geheimzuhalten. Doch wer Petronella Apfelmus bereits kennt, wird wissen,sie wird alles dafür geben, um ihren Freunden einen unvergeßlichen Tag zu bereiten….auch wenn dabei das ein oder andere mächtig schief geht…..

Mit „Petronella Apfelmus – Überraschungsfest für Lucius“ hat die Autorin Sabine Städing eine Petronella-Geschichte für Erstleser geschrieben. Wir kennen bereits die anderen Geschichten rund um die Apfelhexe und haben uns deshalb auch gefreut, hier eine etwas andere „Version“ kennenzulernen. Und auch diese Geschichte steckt wieder voller lustiger, liebevoller, überraschender Einfälle, welche allesamt diese Geschichten so lesenswert machen.

Genau richtig für Erstleser sind die Sätze eher kurz und die Kapitellänge recht übersichtlich gestaltet – genau richtig, um den jungen Leser (empfohlenes Lesealter ist hier 7 Jahre) mit dieser Geschichte viel Lesefreude zu bringen. Noch dazu tragen hier sicherlich die vielen bunten, lebhalten Illustrationen von Sabine Büchner ihren nicht unerheblichen Teil dazu bei, „Überraschungsfest für Lucius“ zu einem Lieblingsbuch werden zu lassen.

Das Cover spricht sowohl Mädchen als auch Jungen an, alle dürften hier viel Freude mit der kurzweiligen Geschichte haben.

Für alle „Petronella Apfelmus“-Fans sicherlich ein Muß, „Überraschungsfest für Lucius“ zu lesen, aber auch für alle anderen, die vielleicht noch keine Abenteuer der kleinen Apfelhexe kennen – vor allem für Erstleser – eine schöne Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die fröhliche Welt der Petronella Apfelmus zu bekommen.

Erschienen ist das Buch im Boje-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

Veröffentlicht in E-Books, Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017

Rezension zu „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller

 

Hier folgt meine Rezension zum Buch „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller. Zu diesem Buch ist morgen auch die „Blogparade“ hier auf ElasBookinette zu Gast.

 

 

Rezension zu „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller:

Mich hat hier, bei diesem Buch, zu allererst das tolle Cover angesprochen. Zwar begegnen einem momentan einige Geschichten dieser Art – also eine Mischung aus Liebesgeschichte und  Geschehnissen rund um’s Kochen oder Restaurant/Küche – aber da ich bisher immer wieder schöne Lesestunden mit diesen Geschichten verbracht habe, war ich auch hier bei „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ nach dem Lesen des Klappentextes sofort wieder neugierig auf die Geschichte und habe mich auf das Lesen gefreut.

Die Hauptprotagonistin ist hier Sophie Weber, eine Lehrerin aus Deutschland. Sie ist gerade frisch getrennt von ihrem Lebensgefährten, von welchem sie sich nach drei Jahren Beziehung aufgrund, na ja unschöner Umstände, getrennt hat. Als ihre unbekannte Großmutter stirbt und ihr ein Haus mit kleinem Bistro und darüber liegender Wohnung in Frankreich vererbt, packt Sophie kurzerhand die Koffer, um sich selbst ein Bild vom Zustand des geerbten Projektes zu machen. Und als sie erst in dem kleinen Örtchen Courvelle in Frankreich angekommen ist, wird ihr sofort klar – dieser Aufenthalt dauer länger als geplant, denn hier wurde schon länger nicht mehr renoviert. Um das Haus zu einem besseren Preis verkaufen zu können, fängt Sophie mit den Renovierungsarbeiten an……und nicht nur das Bistro lässt ihr Herz nach und nach höher schlagen……

Von Beginn an schafft es die Autorin Marie Keller, eine  Wohlfühlatmosphäre beim Lesen zu erzeugen. Dafür sorgt in erster Linie natürlich die unbeschreiblich bildhafte, tolle Schreibweise, allerdings auch ihre Erzählung an sich.

Auch hat man keinerlei Probleme, mitten in die Geschichte einzutauchen, sich die Hauptprotagonistin Sophie und all die anderen Personen, welche ihr nach und nach begegnen,  vorzustellen und jederzeit einordnen zu können.

Wie das Cover schon vermuten lässt, wird hier auch einiges an Rezepten ausprobiert und viel Zeit in der Geschichte mit dem Kochen verbracht…..wobei ich hier empfehlen würde, das Buch nicht mit leerem Magen zu lesen, denn dann könnte es dank der unglaublich gut vorzustellenden Schreibweise vorkommen, dass man sofort und auf der Stelle das Buch unterbrechen muss, um sich selbst etwas Köstliches zuzubereiten 😉

Mit „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ erzählt die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite eine gut unterhaltende Geschichte, die eine tolle Mischung ist aus Liebes- und Familiengeschichte, Koch- und Küchenatmosphäre, Freundschaft und natürlich eine tolle Beschreibung der Umgebung.

Einzig das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt, dies hätte meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein können. Hier ist aber auch schon der einzige kleine Kritikpunkt, welchen ich an diesem Buch auszusetzen habe.

Für mich passt das Buch perfekt in die kommende Urlaubszeit, denn es eignet sich hervorragend für entspannte Lesestunden,ein schönes Wohlfühlbuch.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz

 

 

Rezension zu „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz:

Wie geht es einem wohl, wenn man als alleinerziehende Mutter einer dreizehnjährigen Tochter beschließt, das Großstadtleben Hamburg’s gegen ein idyllisches Leben am Chiemsee einzutauschen? Jedenfalls hat Katharina Bachmann keine Vorstellung davon, wie ihr zukünftiges Leben ablaufen wird, ist sie doch mit fünfunddreißig  immer noch Assistenzärztin. Tochter Nina ist zunächst überhaupt nicht begeistert vom ruhigen Landleben, sie vermißt ihre Freunde und ihr gewohntes Umfeld. Und auch für Katharina läuft es auf der Kinderstation einer Klinik erstmal weniger idyllisch ab, denn die anderen Assistenzärzte halten recht wenig von Zusammenhalt und intrigieren, was das Zeug hält – jedenfalls die meisten.
Noch dazu ist die Aussicht auf eine frei werdende Oberarztstelle wenig förderlich für den Zusammenhalt, denn so gut wie jeder möchte diesen Posten haben. Für Katharina heisst es jetzt erst einmal Ärmel hochkrempeln, Beruhigungstee verteilen, Duftlampe an…..und den neuen Alltag so gut es geht meistern……

„Apfelstrudelküsse“ ist ein Roman, der einem schon beim Anblick des Covers in gute Laune versetzt. Und fängt man dann erstmal mit der ersten Seite an, ist das Wohlfühl-Lesen garantiert. Denn man begleitet Katharina vom Tag des Umzugs an, bekommt so direkt einen Einblick in ihren gerade beginnenden Neuanfang. Dazu sind die einzelnen Szenen teilweise so bildlich beschrieben, dass man sich die Geschichte zu jeder Zeit gut vorstellen kann. Auch die einzelnen Personen sind dank ihrer unterschiedlichen Charakterzüge ziemlich schnell auseinanderzuhalten, was gerade bei den vielen Assistenzärzten ein großer Vorteil ist.

Die herrliche Umgebung rund um den Chiemsee wird sowohl für Kenner dieser Gegend als auch für alle anderen so herrlich dargestellt, dass man teilweise fast das Gefühl hat, mit Katharina hinaus auf den Chiemsee zu blicken oder aber auch das renovierte kleine Haus von Felix zu erkunden. Dieser ist sowohl Nina’s Lehrer an deren neuen Schule als auch der Krankenhauslehrer für Kinder, die einen längeren Klinikauftenhtalt vor sich haben. Noch dazu erweist er sich für Katharina als echter Glücksfall….und dies nicht nur, wenn es um eine Wespenplage vor dem eigenen Badezimmer geht……

Die Autorin Caroline Lenz hat mit „Apfelstrüdelküsse“ bereits ihren dritten Roman veröffentlicht. Sie ist selbst Kinderärztin und vielleicht hat man gerade deshalb auch beim Lesen das Gefühl, direkt bei Katharinas Klinikalltag mit dabei zu sein. Denn dieser spielt in „Apfelstrudelküsse“ eine große Rolle. Allerdings ist es für mich kein typischer Arztroman, sondern eher eine gute Mischung aus vielen verschiedenen Teilen – sei es nun Katharinas Neuanfang, der Familienalltag einer alleinerziehenden Mutter, berufliche Sorgen oder aber auch der Beginn einer neuen Liebe…..alles zusammen ergibt einen Wohlfühlroman von der ersten bis zur letzten Seite.

Mir hätte es allerdings auch gefallen, wenn es am Ende noch ein Rezept des leckeren Apfelkuchens gegeben hätte – welchen die Vermieterin Gerta zum Einzug gebacken hat. Dies hätte meiner Meinung nach sowohl zur Geschichte als auch zum Titel sehr gut gepasst.

Erschienen ist das Buch im Ullstein-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ von Christina Herr

Rezension zu „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ von Christina Herr:

Ab und zu und nicht allzu oft nimmt man ein Buch das erste Mal in die Hand und hat sofort das Gefühl, ein Buch gefunden/bekommen zu haben, welches ein ganz besonderes ist. So ging es mir, als ich das erste Mal „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ in den Händen gehalten habe, sofort ein wenig darin geblättert habe und auch schnell an der ein oder anderen Seite hängengeblieben bin.

Auf der Rückseite des Covers ist zu lesen „Dieses Buch nimmt Sie mit auf die Abenteuerreise durch den Mama-Alltag“.
Auch die Seiten, welche man nach und nach bei „Mamaglück“ entdeckt, sind jede für sich ein Abenteuer oder besser gesagt eine Überraschung, denn immer wieder erwartet den Leser etwas vollkommen anderes – manchmal nur ein kurzes Zitat, ein Gedicht, eine Geschichte, dazu wunderschön gestaltete Seiten mit Bildern, Fotos oder Illustrationen.

Auch finden sich im Buch die „Expertenmeinungen“ – hier hat Christina Herr Kinder verschiedenen Alters zu bestimmten Themen (natürlich immer ihre Mutter betreffend) befragt – und hier sind oft vollkommen unterschiedliche Antworten zu finden, manchmal lustig, manchmal nachdenklich stimmend – aber immer treffend.
 
Ein schöner Zusatz ist das Lesebändchen, welches man vielleicht an seiner Lieblingsstelle/dem Lieblingszitat verweilen lassen möchte. Es könnte allerdings auch die Möglichkeite bestehen, dass es immer wieder an einer anderen Stelle des Buches zu finden ist – je nach Stimmung.

Empfohlen wird das Buch für Mütter mit kleineren Kindern oder Kindern im Grundschulalter. Allerdings ist es meiner Meinung nach ein wundervolles Buch für jede Mutter, egal in welchem Alter sich die eigenen Kinder gerade befinden.
Denn die „Kleinen Schätze im Alltagstrubel“ werden sicherlich viele Mütter dazu einladen, dieses wunderbare Buch immer wieder in die Hand zu nehmen und mit  Gedichten, Zitaten und sonstigen unterschiedlichen Geschichten eine ganz eigene Auszeit zu gestalten – mal länger oder auch mal nur kurz, je nachdem, wie trubelig der Alltag sich vielleicht gerade in diesem besonderen Moment gestaltet.

Christina Herr hat mit ihrem ersten Buch „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ ein wunderbares Buch geschrieben, welches für mich bereits von Beginn an ein ganz besonderes Buch war und mich sicherlich auch noch lange Zeit immer mal wieder ein Stück weit begleiten wird.

Erschienen im Neukirchener Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten – Papageiplapperei“ von Sonja Maren Kientsch

 

Rezension zu „2 Freunde für 4 Pfoten“ von Sonja Maren Kientsch:

Kaum haben die beiden Tierrretterinnen Matilda und Jette ihren ersten Fall hinter sich gebracht, wartet bereits eine neue Herausforderung auf die beiden Mädchen – ihre Freundin Christina hat Probleme mit ihrem Papagei Keks, denn dieser plappert so gut wie alles nach, was er irgendwo aufschnappt. Christina’s Mutter möchte, sollte das so weitergehen, den Vogel sogar weggeben – dies muss natürlich verhindert werden und so beginnt der zweite Fall für die Tierretter-Zentrale ……

Mit „Papageiplapperei“ ist der zweite Band der „2 Freunde für 4 Pfoten“-Reihe der Autorin Sonja Maren Kientsch erschienen. Wie auch bereits im ersten Teil konnte auch hier wieder der tolle, altersgerechte Schreibstil und die Erzählweise der Geschichte von Beginn an überzeugen. Sicherlich kommt man auch gut mit diesem Buch zurecht, ohne den ersten Teil zu kennen, allerdings macht es meiner Meinung nach trotzdem mehr Spass, die Entstehung der „Tierretterzentrale“ von Beginn an zu begleiten und somit auch die Figuren vielleicht schon ein wenig besser zuordnen zu können.

Auch hier steht der Fall der „Tierrettung“ des Papageies Keks natürlich im Vordergrund, aber auch viele anderen Dinge, welche zehnjährigen Mädchen in Schule oder Familie begegnen könnten, werden mit eingeflochten.

Dazu noch die nicht allzu langen Kapitel, die für das empfohlene Lesealter ab ca. 8 Jahren genau richtige Schriftgröße und – nicht zu vergessen – die vielen großen und kleinen detailreichen Illustrationen, welche einem im gesamten Buch immer wieder begegnen – hier hat Sonja Maren Kientsch eine tolle Buchreihe für Mädchen (aber auch Jungen) begonnen, bei der hoffentlich noch viele weitere Teile folgen werden.
Denn die Tierretterzentrale hat mit Matilda und Jette ein einfallsreiches, sympathisches Duo als Hauptfiguren, die sicherlich noch vielen Tieren auf ihre ganz eigene Art und Weise helfen werden – wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung.

Erschienen im Loewe-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger

 

 

Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger:

Flo und Pina sind allerbeste Freundinnen und haben sogar das Glück, sich ein Zimmer im Internat teilen zu dürfen. Es ist ein Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten. Die Pläne für’s neue Schuljahr werden bereits geschmiedet, doch da bekommen die beiden Zuwachs in ihrem Zimmer – und bei Blanca, der Neuen, werden sie erstmal mißtrauisch, denn man kann sie leider so schlecht einschätzen, da sie nur wenig von sich preisgibt. Als wäre dies alles noch nicht aufregend genug, verschwindet plötzlich Charly, die Schwester von Flo. Den Beginn des neuen Schuljahres haben sich die Mädchen zwar anders vorgestellt, doch zögern sie keine Sekunde, einen Plan für Charly’s Rettung zu schmieden …..und dies geht anscheinend nur mit Blanca’s Hilfe……

Bis jetzt haben wir zwei Bücher der Autorin Nina Weger gelesen und waren schon bei diesen Geschichten von der mitreissenden Abenteuerlust der Helden begeistert, dazu kam noch der schön zu lesende Schreibstil.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ ist der erste Band einer neuen Reihe der Autorin – und auch dieses Buch konnte uns von Beginn an überzeugen. Die Heldinnen sind abenteuerlustig, nicht allzu schreckhaft und jede hat eine andere, besondere Fähigkeit. Hierdurch erscheint die Geschichte von der ersten Seite an sehr spannend zu lesen, man ist sofort mitten in der Handlung, dies auch dank der wunderbar bildlichen Beschreibung. Noch dazu ist es eine „Internatsgeschichte“ – und somit dürfte es vielleicht auch Leserinnen über die empfohlene Zielgruppe von 9-11 Jahren hinaus ansprechen, welche schon in früheren Lesezeiten vollkommen in Internatsgeschichten versinken konnten.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger ist ein tolles Abenteuerbuch für kleine und große Leser. Noch dazu ist das gesamte Buch wunderschön illustriert.

Besonders sind auch die vier „Clubausweise“, welche dem Buch beiliegen – so können die jungen Leserinnen gleich ihren eigenen Club gründen und sich somit die Wartezeit vertreiben, bis der zweite Teil erscheint (Erscheinungstermin ist August 2017).

Erschienen ist das Buch im Oetinger-Verlag, auch das gleichnamige Hörbuch ist bei Oetinger-Audio erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.

 

 

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Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner

 

Nachfolgend habe ich heute eine Rezension meiner Tochter für euch, die ein großer Fan der „Alea-Aquarius“ Reihe von Tanya Stewner ist….und ich bin sehr Stolz auf ihre Rezension, denn ich denke, daraus kann man sehr gut herauslesen, wie ihr das Buch gefallen hat. Erhältlich ist es im Oetinger-Verlag.

 

Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner:

Endlich ist der dritte Teil der Alea-Aquarius-Reihe von Tanya Stewner erschienen und ich habe mich sehr gefreut, nun endlich zu erfahren, wie es mit Alea und der Alpha-Cru weitergeht, ob es weiterhin so spannend und geheimnisvoll bleiben wird…… und ob ich auch diesen Teil (denn er hat bis jetzt die meisten Seiten) so schnell lesen werde wie die anderen zwei Bücher, kaum noch aus der Hand legen kann, bis ich wieder viel zu schnell auf der letzten Seite angekommen bin und das Warten auf den vierten Teil beginnt.

Die Alpha Cru erlebt ein neues Abenteuter, sie kommen in Island an. Dort will Alea sich mit ihren Freunden Lennox, Ben, Sammy und Tess auf die Suche nach ihrem Vater begeben. Diese gestaltet sich jedoch schwieriger als zunächst gedacht und es kommen auch noch ganz andere Komplikationen hinzu.
Wird Alea und ihre Alpha Cru es dennoch gemeinsam schaffen?

Mir hat dieser dritte Teil „Das Geheimnis der Ozeane“ von den bisher erschienenen Alea-Büchern am allerbesten gefallen. Es ist einfach wieder eine gute Mischung in der Geschichte, alles ist dabei – es gibt Stellen, die sind mehr als interessant, andere romantisch, aber die meisten Stellen sind einfach nur spannend zu lesen, was sich auch noch von Seite zu Seite steigert.

Bis zum Ende hin ist man mitten in der Geschichte, kann das Buch kaum noch unterbrechen – nur wenn es sein musste. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile, drei weitere sollen noch folgen….jetzt beginnt wieder das Warten, aber auch das Hörbuch zum dritten Teil soll bald erscheinen und wird mir die Wartezeit sicherlich verkürzen.

© Rezension von ElasBookinette’s Tochter

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Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer

 

Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer:

Die fast siebenjährige Anna bekommt eine Einladung zum Geburtstag. Eigentlich ein Grund zur Vorfreude, allerdings möchte diese sich bei Anna nicht so recht einstellen. Eher bekommt sie ein komisches Bauchgrummeln, sobald sie an den Tag der Feier denkt und möchte am liebsten überhaupt nicht hingehen. Denn was ist, wenn dort niemand mit ihr spielen möchte, sie alleine rumsitzt oder sie vielleicht sogar nicht die richtigen Worte findet? Doch es gibt da noch die Puppe Frieda, die ihr vielleicht helfen könnte. Denn diese kann sprechen, was allerdings nur Anna hören kann. Bleibt nur zu hoffen, dass Frieda nicht wieder einen „Kratzbürstentag“ hat……

Schon auf dem Cover von „Frieda Kratzbürste und ich“ sieht man Frieda in den unterschiedlichsten Situationen, was neugierig auf den Inhalt werden lässt. Denn warum hält sich Anna den Bauch? Und ist Frieda vielleicht am Ende nicht ganz so mutig und kratzbürstig wie auf einigen Bildern zu erwarten?

Die gesamte Geschichte wird von zahlreichen farbigen Illustrationen begleitet, was die Handlung noch bildlicher werden lässt. So werden sicherlich auch Kinder, welche vielleicht noch nicht so sicher oder überhaupt nicht lesen können, das Buch zur Hand nehmen und können sich hierdurch die Geschichte selbst ansehen.

Empfohlen wird das Buch für die Altersgruppe von 6-8 Jahren und durch die kurzen, unverschachtelten Sätze werden sicherlich auch schon Leseanfänger gut mit dem Buch zurechtkommen.

„Frieda Kratzbürste und ich“  erzählt die Geschichte des schüchternen Mädchens Anna, die vor vielen Situationen ein ungutes Gefühl hat, aber dank ihrer Puppe Frieda ein wenig mehr Sicherheit bekommt und am Ende auch sehr froh darüber ist, auf der Geburtstagsfeier eine glückliche Zeit verbracht zu haben. ein schönes Buch, welches Kindern auf verständnisvolle Art und Weise Mut macht und dazu durch Frieda Kratzbürste noch jede Menge guter Unterhaltung beisteuert.

Erschienen im Oetinger-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.

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Rezension zu „Your Style – Jubel für das Goal Girl PEPA“ von Ariane Schwörer und Joanna Hegemann

 

Rezension zu „Your Style – Jubel für das Goal Girl PEPA“ von Ariane Schwörer und Joanna Hegemann:

„Vier beste Freundinnen greifen nach den Sternen“ (Coverrückseite) …..und in diesem zweiten Teil der „Your Style“-Buchreihe ist die dreizehnjährige Pepa die Hauptperson, aus deren Sichtweise hier erzählt wird……und zu erzählen gibt es jede Menge, denn durch eine Wette mit ihrer Freundin Romy ist Pepa nun zufällig mit deren Cousin Jan zusammen, obwohl sie das eigentlich nicht wirklich wollte. Doch was tun? Wie wird man einen Freund wieder los? Natürlich stehen die Freundinnen Romy, Greta und Josi Pepa auch hier mit Ratschlägen zur Seite, doch letzendlich muss sie diese wichtige Entscheidung selbst und ohne jede Hilfe treffen.

Jede der vier Freundinnen Romy, Pepa, Greta und Josi erhält ihr eigenes Buch und somit hat die „Your Style“-Reihe mit Pepa ihren zweiten Teil veröffentlicht. Der erste Teil über Romy ist bereits erhältlich, allerdings haben wir diesen noch nicht gelesen. Doch auch ohne dieses Vorwissen kommt man gut in der Geschichte rund um Pepa’s Leben an, trotzdem macht es sicherlich mehr Spass, mit dem ersten Teil in die Buchreihe einzusteigen.

Schon das Cover spricht meiner Meinung nach genau die richtige Zielgruppe (empfohlenes Lesealter ab ca. 11 Jahren) an, ist ansprechend und im „Magazinstil“ gestaltet. Schlägt man das Buch auf, findet man auf einer Doppelseite eine Zeichnung (einen Plan) über Pepa’s Berlin, also den Bereich der Stadt, in welchem sich die meiste Handlung abspielt – finde ich eine sehr gelungene Einleitung vor dem Lesen und eine tolle Idee, sich erstmal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Fängt man mit dem Lesen an, ist man sofort mitten in Pepa’s Alltag und turbulentem Leben angekommen, in dem es um die Familie, die Freundinnen, den Schulalltag, das Hobby und die mal mehr und mal weniger großen Sorgen eines dreizehnjährigen Mädchens namens Pepa geht. Auch spielen ihre drei Freundinnen Romy, Greta und Josi eine mal größere und mal kleinere Rolle in der Geschichte, allerdings an jeder Stelle gut vorstellbar, wie überhaupt die Situation sehr bildlich beschrieben werden. Der Schreibstil ist einfach passend zur gesamten Handlung und lässt sich unglaublich gut lesen.

Zwischen den eigentlichen Kapiteln finden sich, neben den mal großen und mal kleinen Illustrationen von Joanna Hegemann, auch immer wieder kleine „Specials“, wie z.B. Psychotests, Rezepte, What’s App-Chat oder auch Blogbeiträge von „Wolke“, welche übrigens von Britta Sabbag geschrieben wurde. Sie ist auch die „Patin“ dieser Buchreihe „Your Style“.

Wir freuen uns schon jetzt auf die beiden nachfolgenden Teile und sind gespannt, welche Geschichten Greta und Josi erleben werden. Die Serie erscheint im Verlag Oetinger34.

© Rezension von ElasBookinette

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„Die Terranauten“ (Hörbuch) von T.C. Boyle

Rezension zu „Die Terranauten“ (Hörbuch) von T.C. Boyle:

„Die Terranauten“ – das sind vier Männer und vier Frauen, welche allesamt für einen langen Zeitraum ein Leben abgeschottet „unter einer Glaskuppel“ führen sollen. Jeder Terranaut für sich bringt eine besondere Ausbildung/Eigenschaft mit in das Team ein, die für dieses Leben als hilfreich empfunden wurde – so der Beginn der Geschichte von T.C.Boyle’s „Die Terranauten“.

Solch ein reales Experiment namens „Biosphere 2“  (im Roman Ecosphere 2 genannt) gab es Anfang der 90er Jahre in Arizona, ein Leben unter einem riesengroßen Glashaus. Vor dem Hören dieses Hörbuches hatte ich mir einige Berichte über genau dieses Experiment durchgelesen und war umso gespannter auf die nun folgende Geschichte, welche sich der Autor T.C. Boyle rund um die E2 ausgedacht hat.

Man lernt als erstes einige Hauptpersonen des Romans kennen, welche alle in irgend einer Art und Weise mit der Ecosphere2 zu tun haben werden. Diese Kapitel nennen sich „Vor dem Einschluß“ und man erfährt, wie teilweise verbissen die zukünftigen Bewohner des Experiments darauf hinarbeiten, teil dessen sein zu dürfen.

Das gesamte Hörbuch wird abwechselnd von drei Sprechern gelesen – August Diehl, Ulrike C. Tscharre und Eli Wasserscheid. So erfährt der Hörer in immer abwechselnder Weise die Geschichten von Dawn (einer Terranautin), Ramsay (einem Terranauten) und Linda (sie wäre gerne Terranautin geworden, hat es aber leider nicht in die Auswahl geschafft). Am gesamten Projekt sind insgesamt 8 Terranauten beteiligt (4 Frauen und 4 Männer), die allesamt in langen Auswahlverfahren vorher ausgewählt wurden – für ein Leben unter einem riesigen Glashaus. Anfangs scheint die Euphorie noch zu überwiegen, doch je länger das Leben unter dem Glasdach andauert, desto verbissener wird an der anfänglichen Devise „nichts rein – nichts raus“ festgehalten…jedenfalls von vereinzelten Terranauten. Noch dazu steht das Projekt (und somit auch die Bewohner) unter ständiger Beobachtung – sei es nun durch die Touristen, welche einen Blick in die „fremde Welt“ riskieren wollen oder auch durch die Mitwirkenden, welche das Projekt E2 mit aufgebaut haben und nun von der anderen Seite des Glasdaches ein Auge darauf haben. Doch schon bald wird das Leben der acht Terranauten vor ganz besonders schwierige Herausforderungen gestellt….die vorher so ganz sicher nicht mit eingeplant wurden…….

Durch die abwechselnde Erzählweise wird eine gewisse Spannung gleich zu Anfang der Geschichte mit eingebaut, denn natürlich ist man als Hörer neugierig darauf, was die Terranauten bei diesem Projekt erwarten wird und wie sich ihr Leben unter der Glaskuppel gestaltet. Doch schon im Mittelteil hat es sich meiner Meinung nach ein wenig sehr in die Länge gezogen, für mich war die Spannung genommen und es hat sich einige Zeit lang im Kreis gedreht. Auch hätte ich mir mehr Handlung rund um das eigentliche Leben in der Ecosphere 2 gewünscht, dies kam meiner Meinung nach ebenso ein wenig zu kurz.  Kurzzeitig habe ich sogar überlegt, das Hörbuch abzubrechen. Allerdings bin ich froh, es doch noch weitergehört zu haben, denn das letzte Drittel hat mir wieder besser gefallen.

Es handelt sich hier um eine gekürzte Lesung mit einer Gesamtlänge von ca. 16 Stunden 46 Minuten, verteilt auf 2 MP3-CDs. Erschienen bei DerHörverlag. Ebenso ist das gleichnamige Buch im CarlHanserVerlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Vielen Dank an Bloggerportal und derHörverlag, welche mir freundlicherweise das Hörbuch zugeschickt haben.