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Rezension zu „Good as Gone“ (Hörbuch) von Amy Gentry

Rezension zu „Good as Gone“ (Hörbuch) von Amy Gentry:

Als die 13jährige Tochter Julie der Familie Whitaker plötzlich entführt wird, beginnt für alle ein Albtraum. Die folgende Zeit ist nur schwer zu überstehen. Doch als acht Jahre vergangen sind, steht völlig überraschend die 21jährige Julie vor der Haustüre. Bald jedoch wird klar – irgendetwas stimmt nicht……und der Albtraum geht weiter.

Das Cover macht trotz seiner Schlichtheit bereits neugierig auf die Geschichte, wobei natürlich auch die Beschreibung „Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück“ sorgt.

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Rezension zu „Landliebe“ (Hörbuch) vn Jana Lukas, gelesen von Diana Amft

Rezension zu „Landliebe“ (Hörbuch) von Jana Lukas:

Ellie und Tom treffen als Teilnehmer der TV-Show „Landliebe“ auf dem Weingut von Tom’s Familie aufeinander…..und sollen hier die nächsten vier Wochen gemeinsame Zeit verbringen, sich kennenlernen und am Ende vielleicht sogar ein glückliches Paar werden – so die Vorstellung der Produzenten der Sendung .
Doch sowohl Ellie als auch Tom haben sich nicht freiwillig für die Sendung gemeldet, sondern beide haben Geldsorgen und sehen mit dem Honorar, welches nach dem Dreh von „Landliebe“ ausgezahlt wird, ihre einzige Chance. Doch auch vier Wochen können sehr lange werden, beide möchten nur die Dreharbeiten so schnell wie möglich hinter sich bringen……so jedenfalls zunächst der Plan….

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Rezension zu „Schwarzwasser“ (Hörbuch) von Andreas Föhr

 

Rezension zu „Schwarzwasser“ (Hörbuch) von Andreas Föhr:

Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner trifft rein zufällig und absolut unbeabsichtigt auf die Leiche von Dieter Wartberg. Eigentlich wollte er nur zusammen mit Opa Manfred und Michaela Hundsgeiger einen lustigen Abend verbringen…..doch daraus wird erstmal nichts. Denn auch Lara Evers ist am Tatort – mit einer Pistole in der Hand…..und kann sich an nichts erinnern…..

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Rezension zu „Die Prophezeiung der Hawkweed“ (Hörbuch) von Irena Brignull

Rezension zu „Die Prophezeiung der Hawkweed“ (Hörbuch) von Irena Brignull:

Zwei neugeborene Mädchen werden unbemerkt bei ihrer Geburt durch einen Fluch vertauscht. Auffällig ist zunächst nur, dass sich sowohl Ember als auch Poppy immer unwohler und irgendwie „unpassend“ in ihrem jeweiligen Leben fühlen – kein Wunder, denn Poppy ist eigentlich eine Hexe, wächst aber in einer scheinbar normalen Familie in England auf. Und Ember, eingebettet in ihrem „Hexenclan“, gelingt so gut wie kein Zauber, was sie immer mehr zur Außenseiterin werden lässt. Doch eines Tages lernen sich beide Mädchen zufällig kennen……und das Schicksal nimmt seinen Lauf…..

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„Die Terranauten“ (Hörbuch) von T.C. Boyle

Rezension zu „Die Terranauten“ (Hörbuch) von T.C. Boyle:

„Die Terranauten“ – das sind vier Männer und vier Frauen, welche allesamt für einen langen Zeitraum ein Leben abgeschottet „unter einer Glaskuppel“ führen sollen. Jeder Terranaut für sich bringt eine besondere Ausbildung/Eigenschaft mit in das Team ein, die für dieses Leben als hilfreich empfunden wurde – so der Beginn der Geschichte von T.C.Boyle’s „Die Terranauten“.

Solch ein reales Experiment namens „Biosphere 2“  (im Roman Ecosphere 2 genannt) gab es Anfang der 90er Jahre in Arizona, ein Leben unter einem riesengroßen Glashaus. Vor dem Hören dieses Hörbuches hatte ich mir einige Berichte über genau dieses Experiment durchgelesen und war umso gespannter auf die nun folgende Geschichte, welche sich der Autor T.C. Boyle rund um die E2 ausgedacht hat.

Man lernt als erstes einige Hauptpersonen des Romans kennen, welche alle in irgend einer Art und Weise mit der Ecosphere2 zu tun haben werden. Diese Kapitel nennen sich „Vor dem Einschluß“ und man erfährt, wie teilweise verbissen die zukünftigen Bewohner des Experiments darauf hinarbeiten, teil dessen sein zu dürfen.

Das gesamte Hörbuch wird abwechselnd von drei Sprechern gelesen – August Diehl, Ulrike C. Tscharre und Eli Wasserscheid. So erfährt der Hörer in immer abwechselnder Weise die Geschichten von Dawn (einer Terranautin), Ramsay (einem Terranauten) und Linda (sie wäre gerne Terranautin geworden, hat es aber leider nicht in die Auswahl geschafft). Am gesamten Projekt sind insgesamt 8 Terranauten beteiligt (4 Frauen und 4 Männer), die allesamt in langen Auswahlverfahren vorher ausgewählt wurden – für ein Leben unter einem riesigen Glashaus. Anfangs scheint die Euphorie noch zu überwiegen, doch je länger das Leben unter dem Glasdach andauert, desto verbissener wird an der anfänglichen Devise „nichts rein – nichts raus“ festgehalten…jedenfalls von vereinzelten Terranauten. Noch dazu steht das Projekt (und somit auch die Bewohner) unter ständiger Beobachtung – sei es nun durch die Touristen, welche einen Blick in die „fremde Welt“ riskieren wollen oder auch durch die Mitwirkenden, welche das Projekt E2 mit aufgebaut haben und nun von der anderen Seite des Glasdaches ein Auge darauf haben. Doch schon bald wird das Leben der acht Terranauten vor ganz besonders schwierige Herausforderungen gestellt….die vorher so ganz sicher nicht mit eingeplant wurden…….

Durch die abwechselnde Erzählweise wird eine gewisse Spannung gleich zu Anfang der Geschichte mit eingebaut, denn natürlich ist man als Hörer neugierig darauf, was die Terranauten bei diesem Projekt erwarten wird und wie sich ihr Leben unter der Glaskuppel gestaltet. Doch schon im Mittelteil hat es sich meiner Meinung nach ein wenig sehr in die Länge gezogen, für mich war die Spannung genommen und es hat sich einige Zeit lang im Kreis gedreht. Auch hätte ich mir mehr Handlung rund um das eigentliche Leben in der Ecosphere 2 gewünscht, dies kam meiner Meinung nach ebenso ein wenig zu kurz.  Kurzzeitig habe ich sogar überlegt, das Hörbuch abzubrechen. Allerdings bin ich froh, es doch noch weitergehört zu haben, denn das letzte Drittel hat mir wieder besser gefallen.

Es handelt sich hier um eine gekürzte Lesung mit einer Gesamtlänge von ca. 16 Stunden 46 Minuten, verteilt auf 2 MP3-CDs. Erschienen bei DerHörverlag. Ebenso ist das gleichnamige Buch im CarlHanserVerlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Vielen Dank an Bloggerportal und derHörverlag, welche mir freundlicherweise das Hörbuch zugeschickt haben.

 

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Rezension zu „Meja Meergrün“ (Hörbuch) von Erik Ole Lindström

Rezension zu „Meja Meergrün“ (Hörbuch) von Erik Ole Lindström:

Die kleine Meja Meergrün lebt ganz alleine in ihrem runden Haus tief am Meeresboden, denn ihre Eltern sind auf einer Forschungsreise unterwegs. Einsam fühlt sie sich nur ganz selten, denn sie hat viele Freunde unter den Meeresbewohnern. Und doch schicken die Eltern ihr zur Sicherheit eines Tages ein Paket, in dem sich die Kümmerschildkröte Padson befindet. Und diese trifft genau zur richtigen Zeit bei Meja ein, denn es wartet ein großes, spannendes, nicht ganz ungefährliches Abenteuer auf Meja – es geht um die Rettung der Unterwasserwelt… und um Siri, die hinterlistige Wasserhexe.

Schon auf dem Cover des Hörbuches strahlt einem Meja Meergrün frech entgegen und verspricht durch ihre außergewöhnliche Aufmachung eine hörenswerte Geschichte, macht neugierig auf Meja’s erstes Abenteuer.

Der Autor Erik Ole Lindström hat in seiner Geschichte von Beginn an eine bildliche, gut vorstellbare, lebhafte Unterwasserwelt geschaffen, in der sich viele verschiedene Unterwasserbewohner tummeln, manche sind nett und hilfsbereit, andere nicht. So wird auch von Beginn an ein Abenteuer Stück für Stück mit eingebaut, da Meja schon sehr früh spürt, dass irgend etwas nicht stimmt und anders als sonst ist, es allerdings keiner außer ihr zu bemerken scheint.

Anna Thalbach spricht die Geschichte in ihrer gewohnt lebendigen Art, mit teilweise so verstellten Stimmen, dass man nicht das Gefühl hat, es handele sich um nur eine Person, welche die ganze Geschichte hindurch spricht, sondern eher um ein Hörspiel mit verschiedenen Sprechern. Es macht von Beginn an ziemlich viel Spass, diese Kombination aus Meja Meergrün’s Geschichte und der Sprecherin Anna Thalbach.

Empfohlen wird dieses Hörbuch ab ca. 6 Jahren, wobei vielleicht gerade die Stelle, als die Wasserhexe Siri auftaucht, sich nicht als Gute-Nacht-Geschichte für jüngere Hörer eignet, könnte ich mir jedenfalls vorstellen.
Ansonsten vergeht die Hörzeit mit einer Gesamtspielzeit von ca. 2 Stunden 36 Minuten wie im Fluge und man muss einfach immer weiter hören, um Meja Meergrün’s Abenteuer bis zum Ende hin zu verfolgen.
Und sobald man am Ende angekommen ist, könnte man sich gut vorstellen, vielleicht bald noch mehr Geschichten aus der abenteuerlichen Unterwasserwelt zu hören/lesen.

Erschienen ist das Hörbuch bei cbj-Audio, ebenso ist das gleichnamige Buch im Coppenrath-Verlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

 

Herzlichen Dank an den cbj-Audioverlag (RandomHouseAudio) für das Zuschicken des Hörbuches.

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Rezension zu „Glückssterne“ (Hörbuch) von Claudia Winter

 

Rezension zu „Glückssterne“ (Hörbuch) von Claudia Winter:

Für Anwältin Josefine steht der nächste Schritt in ihrem geplanten Leben schon fest – sie wird heiraten. Doch in ihrer Familie ist es üblich, den Familienring auf der Hochzeit zu tragen, denn sonst wird die Ehe alles andere als glücklich – so jedenfalls wird es von Generation zu Generation weitergegeben. Was tun, wenn der Ring kurz vor der geplanten Hochzeit auf einmal verschwunden ist – zusammen mit der Cousine und deren neuen Freund nach Schottland?
Josefine möchte das Glück nicht herausfordern und reist kurzerhand ihrer Cousine hinterher – doch nicht nur die atemberaubende Landschaft Schottland’s überwältigt sie immer mehr, sondern auch Aidan, welcher eine kleine Konditorei führt und schon im Flugzeug zum Retter in der Not wird. Und das ist nicht die einzige Überraschung, welche auf Josefine wartet…..

Schon der Prolog, welcher sich im Jahre 1952 abspielt, macht  neugierig auf die Geschichte, denn hier bleibt einfach einiges ungeklärt und man ist von Beginn an gespannt, wie es in diesem Handlungsstrang weitergehen wird.

Die Autorin Claudia Winter erzählt die Geschichte sehr ruhig und dennoch detailreich, so dass man sich vor allen Dingen die Handlung in Schottland gut vorstellen konnte – genau deswegen habe ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut.

Allerdings war mir die Hauptfigur Josefine an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu unüberlegt (sie wirkte dadurch fast ein wenig unsympathisch) in ihrer Handlungsweise – für eine Anwältin, welche anscheinend ihr Leben vorher so genau geplant hatte und keine Spontanität zulassen wollte – und eigentlich als genaues Gegenteil ihrer flippigen Cousine dargestellt wurde. Sympathisch dagegen die beiden Tanten, welche Josefine’s Suche nach dem Ring in Schottland unterstützend und mit viel Humor begleiten.

Trotz der überwiegend in Schottland spielenden Handlung war mir zwischenzeitlich die Geschichte ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, wobei ich nicht genau weiss, ob es für mich an Josefine oder einfach an der Geschichte selbst gelegen hat. Eine nette Idee ist die dem Hörbuch beigelegte kleine Rezeptsammlung, welche insgesamt die Zubereitung von fünf in der Geschichte vorkommenden Leckereien beinhaltet.

Gesprochen wird das Hörbuch von Jessica Schwarz. Ihre Stimme ist sehr angenehm zu hören, sie spricht in einer ruhigen und dennoch betonten Art.

Das Hörbuch hat eine Gesamtlaufzeit von ca. 9 Stunden 27 Minuten (1 mp3-CD), erschienen bei Der Hörverlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Zorro der Mops – Abenteuer im Bammelwald“ (Hörbuch) von Katharina Bendixen

 

Rezension zu „Zorro der Mops – Abenteuer im Bammelwald“ (Hörbuch) von Katharina Bendixen:

Das kleine Örtchen Bummelhausen ist die Heimat von Zorro, dem Mops. Schon immer lebt er dort und kann sich nicht vorstellen, an einem anderen Ort der Welt zu leben. Selbst als seine Eltern wegziehen, bleibt er. Zusammen mit vielen Freunden ist er hier einfach glücklich, aber auch immer auf der Suche nach dem größten Abenteuer seines Lebens, welches er bis jetzt noch nicht gefunden hat…..bis jetzt, denn im angrenzenden Bammelwald scheint seit neuestem ein Ungeheur zu hausen, welches die Bewohner von Bummelhausen sehr ärgert und ein wenig in Angst und Schrecken versetzt. Wartet hier vielleicht das lange ersehnte große Abenteuer auf Zorro?
….denn „Unter der kleinsten Kiefernnadel kann das größte Abenteuer warten“ (Zitat aus „Zorro, der Mops“)

Das Hörbuch lässt einen bereits am Anfang mitten in Bummelhausen ankommen, man lernt Zorro und seine Freunde kennen, die nähere Umgebung und auch eine Geschichte aus Zorros Vergangenheit. Unter den Freunden hat sich bei uns sehr bald die pfiffige Erfinderin „Hamsterine“ zu einem heimlichen Lieblingscharakter hervorgehoben, denn sie ist einfach immer an Zorro’s Seite und Dank ihrer Erfindungen auch eine große Hilfe bei der Abenteuersuche.

Auch die anderen Bewohner sind gut beschrieben, so dass schon jüngere Kinder (empfohlen wird dieses Hörbuch ab 6 Jahren) keine Schwierigkeiten haben dürften, Zorro’s Abenteur mit viel Freude zu hören.
Es ist eine phantasievolle Geschichte mit ganz unterschiedlichen Figuren, zwischendurch ein klein wenig unheimlich (aber nicht zu sehr) und vor allem mit einer wunderschönen Botschaft – man darf seine Träume nicht aufgeben und sollte stets an sich selbst glauben….so wie in diesem Fall Zorro, der nie aufgegeben hat, nach einem großen Abenteuer zu suchen…..und auch Freundschaft und Zusammenhalt werden bei dieser Geschichte hervorgehoben.

Gesprochen wird das Hörbuch von Robert Missler, welcher uns bereits von zahlreichen anderen Hörbüchern bekannt ist. Auch hier macht es wieder unheimlich viel Spass, seiner Stimme zu lauschen, welche die Geschichte noch lustiger, spannender und abwechslungsreicher werden lässt……an manchen Stellen könnte man fast denken, man lausche einem Hörspiel mit verschiedenen Sprechern.

Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit einer Gesamtlaufzeit von 1 Stunde 50 Minuten, verteilt auf 2 CDs. Für Kinder ab 6 Jahren ein tolles Hörvergnügen. Das Ende lässt darauf hoffen – Zorro’s Abenteuer im Bammelwald war sicherlich nicht sein letztes Abenteuer, denn es gibt noch viel zu entdecken.

Das Hörbuch ist erschienen bei DerAudioVerlag, das gleichnamige Buch ist im LoeweVerlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Tausend kleine Lügen“ (Hörbuch) von Liane Moriarty

 

 

Rezension zu „Tausend kleine Lügen“ (Hörbuch) von Liane Moriarty:

Die alleinerziehende junge Mutter Jane zieht mit ihrem fünfjährigen Sohn in das australischer Küstenstädtchen Pirriwee, dort möchte sie gerne eine neue Heimat für sich und ihren Sohn schaffen. Doch bereits am ersten Tag in der neuen Vorschule merkt sie, dass es ihr vielleicht nicht ganz so leicht gelingt, auch wirklich dort anzukommen und vor allen Dingen angenommen zu werden. Schnell schließt sie Freundschaft mit Madeline und Celeste, zwei Frauen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Es beginnt eine Zeit voller Ungewißheit, voller kleiner Intrigen und merkwürdiger Geheimnisse.

Bereits von Beginn an baut die Autorin Liane Moriarty eine gewisse Spannung auf, welche sich durch die gesamte Geschichte bis fast zum Ende hin durchzieht. Denn bereits am Anfang ist klar, dass in der Zukunft der drei Frauen ein bitteres Ereignis auf dem Elternschulfest alles ändern wird. Doch wie konnte es soweit kommen?
Genau hier bekommt der Zuhörer von „Tausend kleine Lügen“ in kleinen Häppchen immer wieder neue Informationen, erfährt Stück für Stück für Stück immer mehr aus dem jeweiligen Leben der drei Frauen und auch deren Vergangenheit. Da es sich hier um eine abwechselnde Erzählweise handelt, ist die Geschichte fast durchweg gut und mitreissend erzählt.

Ich hatte während des Hörens so ein wenig das Gefühl, ich würde mir eine Serie anhören, denn auch wenn man natürlich das knapp 13 Stunden 23 Minuten andauernde Hörbuch nicht komplett und am Stück hören kann, gab es an keiner Stelle Probleme mit dem Wiedereinstieg in die Handlung.

Auch hat die Autorin jede der drei Frauen (und auch der anderen Mitwirkenden) so unterschiedlich charakterisiert, dass eine Verwechslung oder ein ständiges Überlegen, wer denn nun welche Rolle spielt, vollkommen entfällt. Auch dies trägt sehr zum entspannten Hören dieses Höbuches teil.

Gelesen wird die Geschichte von Luise Helm, welche bereits als Hörbuchsprecherin sehr bekannt ist – und auch hier passt ihre Stimme wieder sehr wandelbar und hervorragend zur Handlung, man hört gerne zu und das durchweg über die gesamte Hörzeit.

Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit einer Gesamtspielzeit von  13 Stunden 23 Minuten, enthalten auf 2 MP3-CDs, erschienen bei LübbeAudio.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Die Braut sagt leider nein“ (Hörbuch) von Kerstin Gier

 

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Rezension zu „Die Braut sagt leider nein“ (Hörbuch) von Kerstin Gier:

Elisabeth Jensen ist glücklich….denn sie hat mit dem Architekten Alex ihren Traummann gefunden, ist gerade dabei, ihr Traumhaus zu bauen und fühlt sich auch sonst wie auf Wolke 7 schwebend…….selbst als ihr Freund einen Großauftrag in einer anderen Stadt annimmt und kaum noch zu Hause ist, scheint sie alles alleine zu meistern – Hochzeitsvorbereitungen, Hausbau, Ärger mit den Behörden. Ein wenig hellhörig wird sie, als die neue Praktikantin sich das ein oder andere Mal am Telefon meldet, allerdings….was soll schon passieren?

Ich habe vor vielen Jahren die Geschichte als Buch gelesen und fand hier schon den Schreibstil von Kerstin Gier, wie so oft, unglaublich gut zu lesen und vor allem – witzig und gut unterhaltend.

Das Hörbuch wird gesprochen von Irina von Bentheim und es macht mindestens genau so viel Spass, der Geschichte einfach zuzuhören . Ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Handlung etwas vorhersehbar, man ahnt bereits, was geschehen wird, allerdings macht es trotzdem sehr viel Spass, Elisabeth Jensen in ihrem Alltag zu begleiten. Denn Kerstin Gier versteht es einfach, so viel gute Laune in die Geschichte zu bringen, dass man schon alleine deshalb weiter zuhört.

Das neue Cover, welches seit  Juli 2016 sowohl auf demBuch als auch auf dem Hörbuch zu sehen ist, wirkt durch die zarten Farben zwar dezent, allerdings durch die vielen Details auch wieder sehr fröhlich und passend zur Geschichte.

Die Geschichte ist verteilt auf 4CDs und hat eine Gesamtspielzeit von ca. 274 Minuten, erschienen bei LübbeAudio.

© Rezension von ElasBookinette