Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger

 

 

Rezension zu „Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger:

Flo und Pina sind allerbeste Freundinnen und haben sogar das Glück, sich ein Zimmer im Internat teilen zu dürfen. Es ist ein Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten. Die Pläne für’s neue Schuljahr werden bereits geschmiedet, doch da bekommen die beiden Zuwachs in ihrem Zimmer – und bei Blanca, der Neuen, werden sie erstmal mißtrauisch, denn man kann sie leider so schlecht einschätzen, da sie nur wenig von sich preisgibt. Als wäre dies alles noch nicht aufregend genug, verschwindet plötzlich Charly, die Schwester von Flo. Den Beginn des neuen Schuljahres haben sich die Mädchen zwar anders vorgestellt, doch zögern sie keine Sekunde, einen Plan für Charly’s Rettung zu schmieden …..und dies geht anscheinend nur mit Blanca’s Hilfe……

Bis jetzt haben wir zwei Bücher der Autorin Nina Weger gelesen und waren schon bei diesen Geschichten von der mitreissenden Abenteuerlust der Helden begeistert, dazu kam noch der schön zu lesende Schreibstil.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ ist der erste Band einer neuen Reihe der Autorin – und auch dieses Buch konnte uns von Beginn an überzeugen. Die Heldinnen sind abenteuerlustig, nicht allzu schreckhaft und jede hat eine andere, besondere Fähigkeit. Hierdurch erscheint die Geschichte von der ersten Seite an sehr spannend zu lesen, man ist sofort mitten in der Handlung, dies auch dank der wunderbar bildlichen Beschreibung. Noch dazu ist es eine „Internatsgeschichte“ – und somit dürfte es vielleicht auch Leserinnen über die empfohlene Zielgruppe von 9-11 Jahren hinaus ansprechen, welche schon in früheren Lesezeiten vollkommen in Internatsgeschichten versinken konnten.

„Club der Heldinnen – Entführung im Internat“ von Nina Weger ist ein tolles Abenteuerbuch für kleine und große Leser. Noch dazu ist das gesamte Buch wunderschön illustriert.

Besonders sind auch die vier „Clubausweise“, welche dem Buch beiliegen – so können die jungen Leserinnen gleich ihren eigenen Club gründen und sich somit die Wartezeit vertreiben, bis der zweite Teil erscheint (Erscheinungstermin ist August 2017).

Erschienen ist das Buch im Oetinger-Verlag, auch das gleichnamige Hörbuch ist bei Oetinger-Audio erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.

 

 

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Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner

 

Nachfolgend habe ich heute eine Rezension meiner Tochter für euch, die ein großer Fan der „Alea-Aquarius“ Reihe von Tanya Stewner ist….und ich bin sehr Stolz auf ihre Rezension, denn ich denke, daraus kann man sehr gut herauslesen, wie ihr das Buch gefallen hat. Erhältlich ist es im Oetinger-Verlag.

 

Rezension zu „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner:

Endlich ist der dritte Teil der Alea-Aquarius-Reihe von Tanya Stewner erschienen und ich habe mich sehr gefreut, nun endlich zu erfahren, wie es mit Alea und der Alpha-Cru weitergeht, ob es weiterhin so spannend und geheimnisvoll bleiben wird…… und ob ich auch diesen Teil (denn er hat bis jetzt die meisten Seiten) so schnell lesen werde wie die anderen zwei Bücher, kaum noch aus der Hand legen kann, bis ich wieder viel zu schnell auf der letzten Seite angekommen bin und das Warten auf den vierten Teil beginnt.

Die Alpha Cru erlebt ein neues Abenteuter, sie kommen in Island an. Dort will Alea sich mit ihren Freunden Lennox, Ben, Sammy und Tess auf die Suche nach ihrem Vater begeben. Diese gestaltet sich jedoch schwieriger als zunächst gedacht und es kommen auch noch ganz andere Komplikationen hinzu.
Wird Alea und ihre Alpha Cru es dennoch gemeinsam schaffen?

Mir hat dieser dritte Teil „Das Geheimnis der Ozeane“ von den bisher erschienenen Alea-Büchern am allerbesten gefallen. Es ist einfach wieder eine gute Mischung in der Geschichte, alles ist dabei – es gibt Stellen, die sind mehr als interessant, andere romantisch, aber die meisten Stellen sind einfach nur spannend zu lesen, was sich auch noch von Seite zu Seite steigert.

Bis zum Ende hin ist man mitten in der Geschichte, kann das Buch kaum noch unterbrechen – nur wenn es sein musste. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile, drei weitere sollen noch folgen….jetzt beginnt wieder das Warten, aber auch das Hörbuch zum dritten Teil soll bald erscheinen und wird mir die Wartezeit sicherlich verkürzen.

© Rezension von ElasBookinette’s Tochter

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Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer

 

Rezension zu „Frieda Kratzbürste und ich“ von Bertram und Schulmeyer:

Die fast siebenjährige Anna bekommt eine Einladung zum Geburtstag. Eigentlich ein Grund zur Vorfreude, allerdings möchte diese sich bei Anna nicht so recht einstellen. Eher bekommt sie ein komisches Bauchgrummeln, sobald sie an den Tag der Feier denkt und möchte am liebsten überhaupt nicht hingehen. Denn was ist, wenn dort niemand mit ihr spielen möchte, sie alleine rumsitzt oder sie vielleicht sogar nicht die richtigen Worte findet? Doch es gibt da noch die Puppe Frieda, die ihr vielleicht helfen könnte. Denn diese kann sprechen, was allerdings nur Anna hören kann. Bleibt nur zu hoffen, dass Frieda nicht wieder einen „Kratzbürstentag“ hat……

Schon auf dem Cover von „Frieda Kratzbürste und ich“ sieht man Frieda in den unterschiedlichsten Situationen, was neugierig auf den Inhalt werden lässt. Denn warum hält sich Anna den Bauch? Und ist Frieda vielleicht am Ende nicht ganz so mutig und kratzbürstig wie auf einigen Bildern zu erwarten?

Die gesamte Geschichte wird von zahlreichen farbigen Illustrationen begleitet, was die Handlung noch bildlicher werden lässt. So werden sicherlich auch Kinder, welche vielleicht noch nicht so sicher oder überhaupt nicht lesen können, das Buch zur Hand nehmen und können sich hierdurch die Geschichte selbst ansehen.

Empfohlen wird das Buch für die Altersgruppe von 6-8 Jahren und durch die kurzen, unverschachtelten Sätze werden sicherlich auch schon Leseanfänger gut mit dem Buch zurechtkommen.

„Frieda Kratzbürste und ich“  erzählt die Geschichte des schüchternen Mädchens Anna, die vor vielen Situationen ein ungutes Gefühl hat, aber dank ihrer Puppe Frieda ein wenig mehr Sicherheit bekommt und am Ende auch sehr froh darüber ist, auf der Geburtstagsfeier eine glückliche Zeit verbracht zu haben. ein schönes Buch, welches Kindern auf verständnisvolle Art und Weise Mut macht und dazu durch Frieda Kratzbürste noch jede Menge guter Unterhaltung beisteuert.

Erschienen im Oetinger-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Herzlichen Dank an die Netzwerkagentur Bookmark und den Oetinger-Verlag, welche mir freundlicherweise das Buch zur Rezension zugeschickt haben.

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Rezension zu „Your Style – Jubel für das Goal Girl PEPA“ von Ariane Schwörer und Joanna Hegemann

 

Rezension zu „Your Style – Jubel für das Goal Girl PEPA“ von Ariane Schwörer und Joanna Hegemann:

„Vier beste Freundinnen greifen nach den Sternen“ (Coverrückseite) …..und in diesem zweiten Teil der „Your Style“-Buchreihe ist die dreizehnjährige Pepa die Hauptperson, aus deren Sichtweise hier erzählt wird……und zu erzählen gibt es jede Menge, denn durch eine Wette mit ihrer Freundin Romy ist Pepa nun zufällig mit deren Cousin Jan zusammen, obwohl sie das eigentlich nicht wirklich wollte. Doch was tun? Wie wird man einen Freund wieder los? Natürlich stehen die Freundinnen Romy, Greta und Josi Pepa auch hier mit Ratschlägen zur Seite, doch letzendlich muss sie diese wichtige Entscheidung selbst und ohne jede Hilfe treffen.

Jede der vier Freundinnen Romy, Pepa, Greta und Josi erhält ihr eigenes Buch und somit hat die „Your Style“-Reihe mit Pepa ihren zweiten Teil veröffentlicht. Der erste Teil über Romy ist bereits erhältlich, allerdings haben wir diesen noch nicht gelesen. Doch auch ohne dieses Vorwissen kommt man gut in der Geschichte rund um Pepa’s Leben an, trotzdem macht es sicherlich mehr Spass, mit dem ersten Teil in die Buchreihe einzusteigen.

Schon das Cover spricht meiner Meinung nach genau die richtige Zielgruppe (empfohlenes Lesealter ab ca. 11 Jahren) an, ist ansprechend und im „Magazinstil“ gestaltet. Schlägt man das Buch auf, findet man auf einer Doppelseite eine Zeichnung (einen Plan) über Pepa’s Berlin, also den Bereich der Stadt, in welchem sich die meiste Handlung abspielt – finde ich eine sehr gelungene Einleitung vor dem Lesen und eine tolle Idee, sich erstmal einen ersten Überblick zu verschaffen.

Fängt man mit dem Lesen an, ist man sofort mitten in Pepa’s Alltag und turbulentem Leben angekommen, in dem es um die Familie, die Freundinnen, den Schulalltag, das Hobby und die mal mehr und mal weniger großen Sorgen eines dreizehnjährigen Mädchens namens Pepa geht. Auch spielen ihre drei Freundinnen Romy, Greta und Josi eine mal größere und mal kleinere Rolle in der Geschichte, allerdings an jeder Stelle gut vorstellbar, wie überhaupt die Situation sehr bildlich beschrieben werden. Der Schreibstil ist einfach passend zur gesamten Handlung und lässt sich unglaublich gut lesen.

Zwischen den eigentlichen Kapiteln finden sich, neben den mal großen und mal kleinen Illustrationen von Joanna Hegemann, auch immer wieder kleine „Specials“, wie z.B. Psychotests, Rezepte, What’s App-Chat oder auch Blogbeiträge von „Wolke“, welche übrigens von Britta Sabbag geschrieben wurde. Sie ist auch die „Patin“ dieser Buchreihe „Your Style“.

Wir freuen uns schon jetzt auf die beiden nachfolgenden Teile und sind gespannt, welche Geschichten Greta und Josi erleben werden. Die Serie erscheint im Verlag Oetinger34.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Mia und der gi-ga-geniale Hochzeitsplan“ von Susanne Fülscher

 

Rezension zu „Mia und der gi-ga-geniale Hochzeitsplan“ von Susanne Fülscher:

Auch im zehnten Teil der Buchreihe rund um das Mädchen Mia gibt es wieder jede Menge Neuigkeiten……denn nicht nur, dass Jette sich wieder mal unsterblich in einen neuen, geheimnisvollen Mitschüler verknallt hat, auch Leonies Hund Wursti verschwindet plötzlich spurlos und zu guter Letzt verkünden auch Omi Olga und ihr Freund Diego aufregende Neuigkeiten…….alle Hände voll zu tun für Mia und ihre Freundinnen ……  und jede Menge Lesespass

Mit „Mia und der gi-ga-geniale Hochzeitsplan“ hat die Autorin Susanne Fülscher bereits ihren zehnten Teil rund um Mia, ihre Freundinnen Jette, Alina, Leonie und ihre große Familie veröffentlicht.

Schlägt man das Buch auf, erwartet einen gleich auf der ersten Doppelseite eine kleine Vorstellung der wichtigsten Personen, welche in der Geschichte mal eine kleinere und mal eine größere Rolle spielen. Dies ist sowohl für Leser, welche bereits Mia durch die anderen Teile kennengelernt haben als auch für „Neueinsteiger“ eine tolle Information und macht noch ein klitzekleines bißchen neugieriger auf die Geschichte.

Auch das Cover ist sofort als ein Teil dieser Reihe zu erkennen und ist wieder wunderschön gestaltet dank der vielen kleinen Details und tollen Illustrationen. Auch während des Lesens finden sich immer wieder viele kleine Zeichnungen, welche die gesamte Geschichte begleiten.

Empfohlen wird das Buch für junge Leser ab 10 Jahren. Allerdings gibt es sicherlich auch viele Fans, welche die Mia-Geschichten schon länger begleiten und die – auch über das empfohlene Lesealter hinaus – jede Menge Lesespass haben werden.

Nicht zuletzt sorgt dafür natürlich auch der wunderbare Schreibstil von Susanne Fülscher, welcher die Handlung beim Lesen so herrlich bildlich und unglaublich unterhaltsam werden lässt, dass hier bei uns schon ein wenig „bemängelt“ wurde, es lese sich leider wieder viel zu schnell – es gibt sicherlich schlimmere Kritik……….
Ebenso ist das gleichnamige Hörbuch bereits erschienen und hiermit kann man sicherlich auch wunderbar die Zeit bis zum Erscheinen des nächsten Teiles verbringen.

„Mia und der gi-ga-geniale Hochzeitsplan“ ist ein weiterer lesenswerter Teil dieser Buchreihe rund um Mia und wir hoffen, es folgen noch viele weitere. Am Ende des Buches findet sich eine kurze Leseprobe für den nächsten Teil, welcher im Frühjahr 2018 erscheint. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

Erschienen ist das Buch im Carlsen-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Chloé und der Sprung in der Schüssel“ von Sonja Kaiblinger

 

Rezension zu „Chloé und der Sprung in der Schüssel“ von Sonja Kaiblinger:

In der Schule, welche Chloè besucht, ist eine hitzige Diskussion entbrannt….denn da die Mädchen eine ziemlich außergewöhnliche, einzigartige, unbeschreiblich tolle Mädchentoilette haben, welche nicht nur in den Pausen ein beliebter Treffpunkt ist, möchten natürlich auch die Jungen etwas ganz besonderes aus „ihrer“ Schultoilette machen. Vorschläge gibt es genug, doch mitten in die schönsten Planungen hinein geschieht etwas Furchtbares – am Welt-Toilettentag, welcher auch noch Chloè’s Geburtstag ist – wird das Mädchenklo verwüstet und unter Wassser gesetzt. Doch wer ist hierfür verantwortlich?

„Chloè und der Sprung in der Schüssel“ ist bereits der zweite Teil, welcher aus dieser Serie erschienen ist. „Chloè völlig von der Rolle“ ist der erste Band und es soll noch (hoffentlich mindestens) eine Fortsetzung geben, auf die wir uns jetzt bereits schon sehr freuen.

Sonja Kaiblinger`s Geschichten bringen von der ersten Seite an unglaublich viel Lesefreude, die Figuren und auch die Handlungen sind hier wieder so detailreich und bildhaft beschrieben, dass man sofort mit der Hauptfigur Chloè mitfiebert und es immer spannender wird, dem Täter der Verwüstung auf die Spur zu kommen.
Den ersten Teil kannten wir bisher noch nicht, allerdings gab es keinerlei Schwierigkeiten, sich direkt in der Handlung zurechtzufinden – und meiner Meinung nach dennoch auch nicht zu viele Rückblenden für die bereits mit dem ersten Teil vertrauten  Lesern.

Empfohlen wird das Buch für Leser ab ca. 10 Jahren und, obwohl hier ein Mädchen die eigentliche Hauptrolle spielt, ist es dennoch meiner Meinung nach eine Geschichte, welche auch Jungen großen Lesespaß bringen wird. Denn das Cover dürfte sowohl Mädchen als auch Jungen ansprechen, ist dank seiner vielen Details ein richtiger Hingucker und vor allen Dingen ähnlich wie bereits Band 1 gestaltet,  also auch als Serie sofort erkennbar.

Wir waren schon vor dem Lesen von „Chloè und der Sprung in der Schüssel“ große Fans von Sonja Kaiblinger’s Geschichten, denn diese haben – jede für sich – einen tollen Schreibstil, oft eine ungewöhnliche Handlung und vor allen Dingen sind sie ein Garant für riesengroßes Lesevergnügen.

Erschienen ist das Buch im Loewe-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ von Gerlis Zillgens (Autorin) und Katja Jäger (Illustratorin)

 

 

Rezension zu „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ von Gerlis Zillgens (Autorin) und Kajta Jäger (Illustratorin):

Hipp und Hopp leben ein abwechslungsreiches Familienleben zusammen mit ihrem Papa. Denn dieser gibt sich sehr viel Mühe, möchte – seit die Mutter vor einiger Zeit verschwunden ist – den Kindern so viel Abwechslung wie möglich bieten. Doch eines Tages geschieht etwas Unglaubliches….Papa Grünsprung wird von einer „Monsterprinzessin“ geküsst und selbst zum Monster. Den beiden Geschwistern ist klar – hier muss man helfen und Papa Grünsprung so schnell wie möglich wieder zurückverwandeln. Doch wie?

Schon beim ersten Anblick macht das Titelbild neugierig auf die Geschichte, denn wer möchte nicht gerne wissen, was beim „Froschkönig“ wirklich geschah? Auch sehen Hipp und Hopp auf dem Cover ziemlich ängstlich aus, im Hintergrund ist ein Schatten der Prinzessin zu sehen – mit einem Frosch auf dem Arm. Alles sehr, sehr geheimnisvoll. Aber nicht nur das Cover ist es, was das Buch zu einem richtigen Schmuckstück werden lässt – denn im ganzen Buch finden sich Illustrationen von Katja Jäger. Diese sind so liebevoll und teilweise detailreich gezeichnet, so dass auch beim mehrmaligen Ansehen immer wieder neue Dinge zu entdecken sind, die einem vorher vielleicht nicht augefallen sind – und einfach Spass machen.

Gerlis Zillgens hat die Geschichte in einer Art und Weise geschrieben, die sowohl den jungen Lesern (empfohlen wird das Buch ab ca. 7 Jahren) als auch allen über diese Altersgruppe hinausgehenden sehr viel Lesefreude bringt. Wir kennen schon einige andere Bücher der Autorin und es ist genau diese besondere Art der Schreibweise, welche uns immer wieder begeistert. Ihre Bücher machen Spass – von der ersten bis zur letzten Seite.

Die beiden kleinen Helden müssen hier sehr viel Mut aufbringen, um die Rettungsaktion für Papa Grünsprung zu meistern, müssen lernen, zu vertrauen und auch neue Freundschaften zu schließen. Eine tolle Botschaft, welche durch dieses Buch vermittelt wird.

„Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ist ein richtig kleines Schmuckstück im Bücherregal, denn die Geschichte von Gerlis Zillgens zusammen mit den tollen, detailreichen, wunderbaren Illustrationen von Katja Jäger passen komplett gut zusammen. Vielleicht gibt es zukünftig noch mehr von diesen eindrucksvollen Hintergrundgeschichten von anderen Märchen? Wir würden uns wahnsinnig freuen und sind schon jetzt riesengroße Fans dieses (ersten?) Buches.

Erhältlich ist das Buch im Südpol-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ von Patricia Schröder

 

 

Rezension zu „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ von Patricia Schröder:

Lea und Lucie von Leipnitz sind Zwillinge …..und sorgen nicht nur in ihrem Schulalltag für allerlei Trubel. Selbst ihr Opa Pistorix, welcher die beiden „Zwengelchen“ nennt, kann sie so gut wie nicht unterscheiden. Ihr Vater ist an der gleichen Schule, welche die Zwillinge besuchen, Mathelehrer, was für alle nicht immer einfach ist. Doch richtig kompliziert wird die Situation erst, als die beiden eine neue Mathereferendarin bekommen, Lucie kurzerhand die Klasse wechseln soll und auch zu Hause zwischen den Eltern immer schlechtere Stimmung herrscht. Das kann so nicht weitergehen – und schon sind Lea und Lucie mitten im Pläneschmieden.

Mit „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ hat Patricia Schröder den ersten Teil einer Reihe geschrieben. Und dieses Buch fängt gleich voller gut vorstellbarer Situationen an, denn sowohl Lea und Lucie als auch ihre Familie sowie viele für die Handlung wichtigen und nicht so wichtigen Personen werden in einem guten Tempo nach und nach in der Geschichte vorgestellt. Auch bei den Zwillingen selbst hat man sehr schnell jede Verwechslung ausgeschlossen, denn beide sind  unterschiedlich, sowohl in ihren Verhaltensweisen als auch in ihren Hobbys oder Denkweisen.

Nach und nach baut die Autorin eine spannende Situation auf, die das Weiterlesen zum reinsten Vergnügen werden lässt – und man so das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann, bis man am Ende einige Fragen beantwortet weiss. Das Buch ist empfohlen für Leser zwischen 10-12 Jahren – und genau diese Altersgruppe wird besonders begeistert von den „Doppelkeksen“ sein, denn die Geschichte trifft genau den Geschmack dieser Lesergruppe.

Am Ende des ersten Teiles werden nicht alle Fragen, die in der Handlung so nach und nach aufkommen, beantwortet, was mir teilweise nicht ganz so zugesagt hat. Ist aber nicht weiter schlimm, denn ich habe gemerkt, dass die angesprochene Altersgruppe mit dieser Art des Cliffhangers sehr gut zurechtkommt und somit keinerlei Probleme mit dem Ende von „Einmal Zwilling immer Zwilling“ hat. Eher im Gegenteil, die Vorfreude auf den zweiten Teil ist nun noch größer geworden.

Das Cover spricht ebenfalls die jungen Leser voll und ganz an, macht neugierig auf diese Zwillingsgeschichte und ist dank seiner liebevollen kleinen Details immer wieder ein toller Blickfang. Dürfte in der Buchhandlung eigentlich nicht zu übersehen sein und zum Lesen förmlich einladen.

Patricia Schröder hat mit ihrer neuen Buchreihe „Die Doppelkekse“ einen tollen ersten Teil veröffentlicht, dem hoffentlich noch viele weitere Teile folgen werden. Im Juni 2017 erscheint bereits der zweite Teil „Chaos hoch zwei mit Papagei“, wir freuen uns schon darauf.

Erhältlich ist das Buch im Planet-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Selbstgebackene Kekse……passend zum aufkommenden Heißhunger nach Keksen, welcher sich beim Lesen von „Die Doppelkekse“ automatisch einstellt 😉

 

 

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Rezension zu „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank M. Reifenberg

 

Rezension zu „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank M. Reifenberg:

Melli und ihre Familie haben geerbt…und ziehen deshalb von New York zurück nach Deutschland in die Villa von Emilie Bauerfeind, einer Urgroßschwiegercousine. Doch leider ist es weder im Ort Kohlfincken noch in der Villa so wie erwartet. Denn das neue Zuhause ist schon auf den ersten Blick etwas unheimlich und nicht gerade frisch renoviert…..und als Melli einen zweiten Blick riskiert, erlebt sie etwas vollkommen unerwartetes. Denn das geerbte Haus verbirgt ein Geheimnis, welches – etwas untertrieben – ein wenig unheimlich ist und von Melli einiges an Mut erfordert.

„House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ ist der erste Teil einer Reihe. Von Beginn an schafft es  der Autor Frank M. Reifenberg mit seiner Schreibweise und vor allem mit der Geschichte rund um die Familie Bower voll und ganz, den Leser in die Geschichte zu katapultieren und teilweise gruselige Lesestunden zu erleben.

Empfohlen wird das Buch ab 10 Jahren, von daher ist es meiner Meinung nach genau die richtige Dosis Grusel für dieses Alter. Jüngere Leser könnten sich eventuell etwas unwohl fühlen beim Lesen, jedenfalls ist das Buch hier wahrscheinlich nicht als Gute-Nacht-Geschichte geeignet.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Melli, der Tochter der Familie Bower, erzählt, was in einer tollen Art und Weise geschieht, denn diese muss sich nach dem Umzug in die baufällige Villa nicht nur an das neue Leben, sondern auch an neue, teilweise unangenehme Mitbewohner gewöhnen.
Doch dies alles muss sie natürlich nicht allein durchstehen, sondern findet in Gestalt des Nachbarjungen Hotte eine tolle Hilfe – und einen guten Freund.

Teilweise kurze Kapitel werden aus der Sicht von Aurora, dem Geist, erzählt, was die Geschichte noch spannender werden lässt. Auch sind immer wieder kleine Illustrationen im Buch zu finden, welche die ohnehin schon bildliche Schreibweise in einer schönen Art und Weise unterstützen.

Das Cover passt hervorragend zum Inhalt, zeigt schon ein wenig von der gruseligen Atmosphäre der Geschichte und macht einfach neugierig auf das „House of Ghosts“. Meiner Meinung nach ein tolle Geschichte für Jungen und Mädchen ab dem empfohlenen Lesealter von 10 Jahren.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung und sind gespannt auf weitere schaurig-schöne Abenteuer.

Erschienen im Verlag ArsEdition.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Jetzt geht’s ab, GIRLS!“ von Bianka Minte König

 

 

Rezension zu „Jetzt geht’s ab, GIRLS!“ von Bianka Minte-König:

Was für eine Nachricht…..Lotte und ihrer Klasse steht eine aufregende Zeit bevor, denn es geht auf Klassenfahrt an die Ostsee. Schon bevor es losgeht, gibt es einige Hürden zu überwinden, aber erst am Zielort angekommen, geht es ziemlich turbulent zu. Denn nicht nur Rob bringt Lotte durcheinander, sondern auch eine gefährliche, unüberlegte  Aktion einiger Mitschüler……

„Jetzt geht’s ab, GIRLS“ ist der fünfte und auch der letzte Teil dieser Lesegören-Reihe von Bianka Minte-König. Noch einmal erleben Lotte und ihre GIRLS eine aufregende Zeit und man merkt schon während des Lesens – die ein oder andere größere Veränderung steht kurz bevor.

Wunderschön und sehr informativ wird der Ort der Klassenfahrt an der Ostsee beschrieben, so kann man sich die Umgebung wunderbar bildlich vorstellen und lernt viele Besonderheiten kennen.
Einige aus den vorherigen Teilen bekannte „Mitwirkende“ tauchen an der ein oder anderen Stelle wieder auf, was die Buchreihe nochmal in schöner Art und Weise abschließen lässt.

Dieser Teil macht sicherlich deutlich mehr Lesespass, wenn man zumindest einige der vorher erschienenen Geschichten dieser GIRLS-Reihe bereits kennt. Könnte mir ansonsten vorstellen, dass die Geschichte nur halb so viel Lesevergnügen bereitet, da man einige Ereignisse vielleicht nicht direkt zuordnen kann.

Wie schon in den vorher erschienenen Teilen trifft Bianka Minte-König mit ihrer lebendigen, wunderbaren Schreibweise genau den Lesegeschmack der für dieses Buch empfohlenen Altersgruppe – Mädchen zwischen 10 – 12 Jahren.

Für uns war dieser fünfte Teil ein schöner Abschluß einer lesenswerten Buchreihe, die uns einige Zeit begleitet hat….und sicherlich auch nicht zum letzten Mal gelesen wurde.

Herzlichen Dank an Bianka Minte-König für die schöne Lesezeit!

Erschienen im Planet!-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette