Veröffentlicht in Gelesene Bücher/Hörbücher - Rezensionen 2017, Kinder- und Jugendbücher

Rezension zu „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ von Gerlis Zillgens (Autorin) und Katja Jäger (Illustratorin)

 

 

Rezension zu „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ von Gerlis Zillgens (Autorin) und Kajta Jäger (Illustratorin):

Hipp und Hopp leben ein abwechslungsreiches Familienleben zusammen mit ihrem Papa. Denn dieser gibt sich sehr viel Mühe, möchte – seit die Mutter vor einiger Zeit verschwunden ist – den Kindern so viel Abwechslung wie möglich bieten. Doch eines Tages geschieht etwas Unglaubliches….Papa Grünsprung wird von einer „Monsterprinzessin“ geküsst und selbst zum Monster. Den beiden Geschwistern ist klar – hier muss man helfen und Papa Grünsprung so schnell wie möglich wieder zurückverwandeln. Doch wie?

Schon beim ersten Anblick macht das Titelbild neugierig auf die Geschichte, denn wer möchte nicht gerne wissen, was beim „Froschkönig“ wirklich geschah? Auch sehen Hipp und Hopp auf dem Cover ziemlich ängstlich aus, im Hintergrund ist ein Schatten der Prinzessin zu sehen – mit einem Frosch auf dem Arm. Alles sehr, sehr geheimnisvoll. Aber nicht nur das Cover ist es, was das Buch zu einem richtigen Schmuckstück werden lässt – denn im ganzen Buch finden sich Illustrationen von Katja Jäger. Diese sind so liebevoll und teilweise detailreich gezeichnet, so dass auch beim mehrmaligen Ansehen immer wieder neue Dinge zu entdecken sind, die einem vorher vielleicht nicht augefallen sind – und einfach Spass machen.

Gerlis Zillgens hat die Geschichte in einer Art und Weise geschrieben, die sowohl den jungen Lesern (empfohlen wird das Buch ab ca. 7 Jahren) als auch allen über diese Altersgruppe hinausgehenden sehr viel Lesefreude bringt. Wir kennen schon einige andere Bücher der Autorin und es ist genau diese besondere Art der Schreibweise, welche uns immer wieder begeistert. Ihre Bücher machen Spass – von der ersten bis zur letzten Seite.

Die beiden kleinen Helden müssen hier sehr viel Mut aufbringen, um die Rettungsaktion für Papa Grünsprung zu meistern, müssen lernen, zu vertrauen und auch neue Freundschaften zu schließen. Eine tolle Botschaft, welche durch dieses Buch vermittelt wird.

„Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ist ein richtig kleines Schmuckstück im Bücherregal, denn die Geschichte von Gerlis Zillgens zusammen mit den tollen, detailreichen, wunderbaren Illustrationen von Katja Jäger passen komplett gut zusammen. Vielleicht gibt es zukünftig noch mehr von diesen eindrucksvollen Hintergrundgeschichten von anderen Märchen? Wir würden uns wahnsinnig freuen und sind schon jetzt riesengroße Fans dieses (ersten?) Buches.

Erhältlich ist das Buch im Südpol-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ von Patricia Schröder

 

 

Rezension zu „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ von Patricia Schröder:

Lea und Lucie von Leipnitz sind Zwillinge …..und sorgen nicht nur in ihrem Schulalltag für allerlei Trubel. Selbst ihr Opa Pistorix, welcher die beiden „Zwengelchen“ nennt, kann sie so gut wie nicht unterscheiden. Ihr Vater ist an der gleichen Schule, welche die Zwillinge besuchen, Mathelehrer, was für alle nicht immer einfach ist. Doch richtig kompliziert wird die Situation erst, als die beiden eine neue Mathereferendarin bekommen, Lucie kurzerhand die Klasse wechseln soll und auch zu Hause zwischen den Eltern immer schlechtere Stimmung herrscht. Das kann so nicht weitergehen – und schon sind Lea und Lucie mitten im Pläneschmieden.

Mit „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ hat Patricia Schröder den ersten Teil einer Reihe geschrieben. Und dieses Buch fängt gleich voller gut vorstellbarer Situationen an, denn sowohl Lea und Lucie als auch ihre Familie sowie viele für die Handlung wichtigen und nicht so wichtigen Personen werden in einem guten Tempo nach und nach in der Geschichte vorgestellt. Auch bei den Zwillingen selbst hat man sehr schnell jede Verwechslung ausgeschlossen, denn beide sind  unterschiedlich, sowohl in ihren Verhaltensweisen als auch in ihren Hobbys oder Denkweisen.

Nach und nach baut die Autorin eine spannende Situation auf, die das Weiterlesen zum reinsten Vergnügen werden lässt – und man so das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann, bis man am Ende einige Fragen beantwortet weiss. Das Buch ist empfohlen für Leser zwischen 10-12 Jahren – und genau diese Altersgruppe wird besonders begeistert von den „Doppelkeksen“ sein, denn die Geschichte trifft genau den Geschmack dieser Lesergruppe.

Am Ende des ersten Teiles werden nicht alle Fragen, die in der Handlung so nach und nach aufkommen, beantwortet, was mir teilweise nicht ganz so zugesagt hat. Ist aber nicht weiter schlimm, denn ich habe gemerkt, dass die angesprochene Altersgruppe mit dieser Art des Cliffhangers sehr gut zurechtkommt und somit keinerlei Probleme mit dem Ende von „Einmal Zwilling immer Zwilling“ hat. Eher im Gegenteil, die Vorfreude auf den zweiten Teil ist nun noch größer geworden.

Das Cover spricht ebenfalls die jungen Leser voll und ganz an, macht neugierig auf diese Zwillingsgeschichte und ist dank seiner liebevollen kleinen Details immer wieder ein toller Blickfang. Dürfte in der Buchhandlung eigentlich nicht zu übersehen sein und zum Lesen förmlich einladen.

Patricia Schröder hat mit ihrer neuen Buchreihe „Die Doppelkekse“ einen tollen ersten Teil veröffentlicht, dem hoffentlich noch viele weitere Teile folgen werden. Im Juni 2017 erscheint bereits der zweite Teil „Chaos hoch zwei mit Papagei“, wir freuen uns schon darauf.

Erhältlich ist das Buch im Planet-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

 

Selbstgebackene Kekse……passend zum aufkommenden Heißhunger nach Keksen, welcher sich beim Lesen von „Die Doppelkekse“ automatisch einstellt 😉

 

 

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Rezension zu „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank M. Reifenberg

 

Rezension zu „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank M. Reifenberg:

Melli und ihre Familie haben geerbt…und ziehen deshalb von New York zurück nach Deutschland in die Villa von Emilie Bauerfeind, einer Urgroßschwiegercousine. Doch leider ist es weder im Ort Kohlfincken noch in der Villa so wie erwartet. Denn das neue Zuhause ist schon auf den ersten Blick etwas unheimlich und nicht gerade frisch renoviert…..und als Melli einen zweiten Blick riskiert, erlebt sie etwas vollkommen unerwartetes. Denn das geerbte Haus verbirgt ein Geheimnis, welches – etwas untertrieben – ein wenig unheimlich ist und von Melli einiges an Mut erfordert.

„House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ ist der erste Teil einer Reihe. Von Beginn an schafft es  der Autor Frank M. Reifenberg mit seiner Schreibweise und vor allem mit der Geschichte rund um die Familie Bower voll und ganz, den Leser in die Geschichte zu katapultieren und teilweise gruselige Lesestunden zu erleben.

Empfohlen wird das Buch ab 10 Jahren, von daher ist es meiner Meinung nach genau die richtige Dosis Grusel für dieses Alter. Jüngere Leser könnten sich eventuell etwas unwohl fühlen beim Lesen, jedenfalls ist das Buch hier wahrscheinlich nicht als Gute-Nacht-Geschichte geeignet.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Melli, der Tochter der Familie Bower, erzählt, was in einer tollen Art und Weise geschieht, denn diese muss sich nach dem Umzug in die baufällige Villa nicht nur an das neue Leben, sondern auch an neue, teilweise unangenehme Mitbewohner gewöhnen.
Doch dies alles muss sie natürlich nicht allein durchstehen, sondern findet in Gestalt des Nachbarjungen Hotte eine tolle Hilfe – und einen guten Freund.

Teilweise kurze Kapitel werden aus der Sicht von Aurora, dem Geist, erzählt, was die Geschichte noch spannender werden lässt. Auch sind immer wieder kleine Illustrationen im Buch zu finden, welche die ohnehin schon bildliche Schreibweise in einer schönen Art und Weise unterstützen.

Das Cover passt hervorragend zum Inhalt, zeigt schon ein wenig von der gruseligen Atmosphäre der Geschichte und macht einfach neugierig auf das „House of Ghosts“. Meiner Meinung nach ein tolle Geschichte für Jungen und Mädchen ab dem empfohlenen Lesealter von 10 Jahren.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung und sind gespannt auf weitere schaurig-schöne Abenteuer.

Erschienen im Verlag ArsEdition.

© Rezension von ElasBookinette

 

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Rezension zu „Glückssterne“ (Hörbuch) von Claudia Winter

 

Rezension zu „Glückssterne“ (Hörbuch) von Claudia Winter:

Für Anwältin Josefine steht der nächste Schritt in ihrem geplanten Leben schon fest – sie wird heiraten. Doch in ihrer Familie ist es üblich, den Familienring auf der Hochzeit zu tragen, denn sonst wird die Ehe alles andere als glücklich – so jedenfalls wird es von Generation zu Generation weitergegeben. Was tun, wenn der Ring kurz vor der geplanten Hochzeit auf einmal verschwunden ist – zusammen mit der Cousine und deren neuen Freund nach Schottland?
Josefine möchte das Glück nicht herausfordern und reist kurzerhand ihrer Cousine hinterher – doch nicht nur die atemberaubende Landschaft Schottland’s überwältigt sie immer mehr, sondern auch Aidan, welcher eine kleine Konditorei führt und schon im Flugzeug zum Retter in der Not wird. Und das ist nicht die einzige Überraschung, welche auf Josefine wartet…..

Schon der Prolog, welcher sich im Jahre 1952 abspielt, macht  neugierig auf die Geschichte, denn hier bleibt einfach einiges ungeklärt und man ist von Beginn an gespannt, wie es in diesem Handlungsstrang weitergehen wird.

Die Autorin Claudia Winter erzählt die Geschichte sehr ruhig und dennoch detailreich, so dass man sich vor allen Dingen die Handlung in Schottland gut vorstellen konnte – genau deswegen habe ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut.

Allerdings war mir die Hauptfigur Josefine an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu unüberlegt (sie wirkte dadurch fast ein wenig unsympathisch) in ihrer Handlungsweise – für eine Anwältin, welche anscheinend ihr Leben vorher so genau geplant hatte und keine Spontanität zulassen wollte – und eigentlich als genaues Gegenteil ihrer flippigen Cousine dargestellt wurde. Sympathisch dagegen die beiden Tanten, welche Josefine’s Suche nach dem Ring in Schottland unterstützend und mit viel Humor begleiten.

Trotz der überwiegend in Schottland spielenden Handlung war mir zwischenzeitlich die Geschichte ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, wobei ich nicht genau weiss, ob es für mich an Josefine oder einfach an der Geschichte selbst gelegen hat. Eine nette Idee ist die dem Hörbuch beigelegte kleine Rezeptsammlung, welche insgesamt die Zubereitung von fünf in der Geschichte vorkommenden Leckereien beinhaltet.

Gesprochen wird das Hörbuch von Jessica Schwarz. Ihre Stimme ist sehr angenehm zu hören, sie spricht in einer ruhigen und dennoch betonten Art.

Das Hörbuch hat eine Gesamtlaufzeit von ca. 9 Stunden 27 Minuten (1 mp3-CD), erschienen bei Der Hörverlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Blogtour zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin – Tag 5

Oma+1

 

Hallo ihr Lieben,

heute ist die Blogtour zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin hier auf meinem Blog zu Gast, inzwischen sind wir  bereits beim fünften und somit letzten Tag der Tour angekommen.

Nachdem wir gestern bei Bianca die Frage diskutiert haben – „Biker oder Fleischermeister“, bei Sonja anfangs der Woche einiges über das Buch erfahren haben, Manja uns mehr über Oma Bille informiert hat und Sabrina in ihrem Beitrag über „Campen für Anfänger“ das Thema nähergebracht hat, werde ich euch heute in einem Interview die Autorin Regine Kölpin vorstellen. Sie war so nett und hat meine Fragen in aller Ausführlichkeit beantwortet, an dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön.

 

Erschienen im DroemerKnaurVerlag

Meine Rezension zum Buch könnt ihr gerne hier nachlesen.

So, nun wünsche ich euch viel Spass beim Lesen des Interviews, macht es euch gemütlich….und dann geht es schon los…..

 

Liebe Frau Kölpin,

Danke das ich mit Ihnen dieses Interview führen kann. Würden Sie sich den Lesern vielleicht einmal kurz vorstellen? (und ein Bild von sich mitschicken für meinen Blog?)

Ja, gerne😊 Bild hängt an.

Bild der Autorin Regine Kölpin

 

Schreiben- das ist nicht nur mein Beruf, sondern auch meine große Leidenschaft. Die Tage, an denen ich nicht schreibe oder mich mit literarischen Themen, Recherche oder Ähnlichem auseinandersetze, kann man abzählen, denn Schreiben ist wirklich die totale Erfüllung für mich. Wichtig ist mir dabei die Abwechslung, weshalb ich auch verschiedene Genres schreibe. Mir würde es schwerfallen, mich auf eines festzulegen.

Ich schreibe schon von Kindesbeinen an, und habe, nachdem ich mit zehn Jahren meinen ersten Roman verfasst habe, beschlossen, einmal Schriftstellerin zu werden. Aber erst kamen die Schule, das Abitur, die Ausbildung zur Krankenschwester und dann die Gründung meiner Großfamilie: einer weiteren Leidenschaft. Ich bin der totale Familienmensch und glücklich, wenn sich unsere fünf, mittlerweile erwachsenen Kinder samt Enkeln um uns scharen.

Wir sind alle kulturell aktiv, momentan ziehen wir ein Musical mit einem meiner historischen Romane (Die Lebenspflückerin) auf, wo neben der gesamten Familie (sie agieren als Musiker, Schauspieler, Techniker) auch noch andere Künstler und Sänger involviert sind. Wir coachen da gerade ein 30-köpfiges Team. Kürzlich bezeichnete man uns als “Die Künstlerfamilie”, was ich klasse fand.

Ich lebe mit meinem Mann in einem kleinen historischen Dorf an der Nordseeküste, liebe die Ruhe Frieslands, den Blick auf die Kornmühle und die Kuhwiese.

Und dann gibt es noch eine dritte große Leidenschaft, die ich ebenfalls mit meinem Mann teile: Wir sind begeisterte Wohnmobilisten und reisen gern durch die Lande. Reisen inspiriert ja auch ungemein.

1.) Frau Kölpin, in Ihrem zweiten Roman rund um eine patente Oma – hier Bille Rubens, 73 Jahre alt – ist der Hauptschauplatz der Geschichte an der Nordsee. Sind denn weitere „Oma-Geschichten“ rund um diesen Handlungsort geplant?

Ich habe bisher immer verschiedene Omas kreiert, ganz einfach aus dem Grund, weil die Großmütter heute ja nicht mehr unbedingt dem klassischen Oma -Bild entsprechen und ich die verschiedenen Typen abbilden wollte. Aber dennoch möchte ich meine drei Omas gern noch einmal aufgreifen und ihre Geschichten weitererzählen. So auch die von Oma Bille. Hooksiel ist ja wirklich ein schöner Ort!

2.) Oma Bille möchte anfangs lieber in die Berge fahren. Haben Sie schon einmal Urlaub in den Bergen verbracht?

Ja, schon oft. Als Kind war ich viel zum Skilaufen, jetzt sind wir, wie ich oben schon erwähnt, Wohnmobilisten und da verschlägt es uns auch immer mal dorthin. Im letzten Jahr haben wir sowohl auf dem Hin-als auch auf dem Rückweg in den Alpen Station gemacht.

3.) Spontankauf oder doch die „bekannten“ Lebensmittel als Proviant mit in den Urlaub nehmen? Oma Bille geht da lieber auf Nummer sicher und räumt ihr Vorratsregal vor dem geplanten Urlaub leer. Wie würden sie planen?

Für drei Tage habe ich im Wohnmobil immer genug zu essen dabei, damit bleiben wir unabhängig, wenn wir irgendwo stehen und grad kein Laden in der Nähe ist. Vor Ort kaufe ich lieber regional ein. In Italien zum Beispiel schmeckt das italienische Essen einfach besser als das, was man mitbringen würde.

4.) Campingurlaub – ebenfalls ein Thema im Roman. Mögen sie diese Art des Urlaubs?

Das hat man ja schon rausgehört. Ich liebe campen. Habe ich klassische Camperkarriere hinter mir. Zelten- Wohnwagen- Wohnmobil. Wobei mir das Reisen mit dem Wohnmobil am besten gefällt. Man braucht nicht unbedingt Campngplätze, man bleibt, wo es schön ist …

5.) Schreibrituale? Gibt es etwas, was keinesfalls während des Schreibens einer neuen Geschichte/eines neuen Romanes an ihrem Schreibplatz fehlen darf? Eine Lieblingstasse, eine bestimme Sorte Kekse, Musik?

Ich höre immer klassische Musik beim Schreiben, habe eine Kerze an und am späten Vormittag brauche ich dringend Kaffee. Auch als Friesin, wo ich ansonsten Tee bevorzuge.

6.) Wo ist ihr Lieblingsschreibplatz? Der Schreibtisch, im Sommer der Garten oder doch ganz woanders?

Ich schreibe am liebsten und am besten tatsächlich in meinem Arbeitszimmer, wo ich die nötige Ruhe und das Ambiente habe, was ich mag. Ist eben mein Zimmer!
Bei gutem Wetter habe ich aber unter einem großen Sonnenschirm im Garten auch ein “Freilichtbüro”.

7.) Können Sie selbst Motorrad fahren?

Nein, absolut nicht. Da musste ich komplett recherchieren. Bin früher bei meinem Bruder allerdings ab und zu als Sozius mitgefahren. Aber das zählt ja nicht, zumal es keine Harley wie im Buch war, sondern eine 450er Honda.

8.) Im Buch sind am Ende zwei „Oma-Bille-Rezepte“. Haben Sie diese schon einmal selbst ausprobiert?

Das Kartoffelsalatrezept ist ein altes Familienrezept von meiner Mutter. Mein Mann liebt es! Und das Menü aus dem Hotel durfte wir dort tatsächlich probieren. Es schmeckt ausgezeichnet.

9.) Tee oder Kaffee? Oder beides? Was ist ihr Lieblingsgetränk am Morgen?

Tee zum Frühstück … am Nachmittag … zum Abendbrot …! Bin Friesin! Aber Schwarzer Tee schmeckt mir nur in Friesland, weshalb ich unterwegs Kaffee oder Grünen Tee zum Frühstück bevorzuge.

10.) Dürfen wir Leser uns bereits jetzt auf weitere „Oma-Romane“ freuen?

Im nächsten Jahr erscheint bei Knaur ein dritter Band. Wieder eine andere Oma, ganz anderer Typ, sehr patent, zu Beginn sogar ein bisschen unnahbar, was sich natürlich ändert. Er spielt auf Wangerooge und es ist wieder mit vielen Verwicklungen zu rechnen!

Liebe Frau Kölpin, herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.Dieses Interview hat – neben dem Lesen von „Oma geht campen“- sehr viel Spass gemacht. Ich freue mich bereits jetzt auf weitere Geschichten.

 

Zu gewinnen gibt es bei dieser Blogtour insgesamt vier Bücher von „Oma geht campen“ der Autorin Regine Kölpin. Um am Gewinnspiel zur Blogtour teilzunehmen, solltet ihr auf einem der teilnehmenden Blogs einfach die  Frage beantworten. Natürlich dürft ihr uns auch die gesamte Blogtour über begleiten und für jeden Tag der Blogtour ein Los bekommen, nach der Beantwortung der jeweiligen Tagesfrage ….das erhöht die Gewinnchancen 🙂 Teilnahme bis einschließlich 19.03.2017 möglich.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit dem  Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Hier nun meine Frage (um am Gewinnspiel teilzunehmen, bitte nachfolgend in einem Kommentar beantworten):

„Oma geht campen“ hat ein auf den ersten Blick sommerliches Cover. Beeinflusst euch dies bei der Kaufentscheidung oder kauft ihr Bücher je nach Laune? (z.B. auch mal ein Weihnachtsbuch im Hochsommer?

 

Tourplan:
13.3. Oma geht campen
14.3. Oma Bille
 
15.3. Campen für Anfänger 
16.3. Biker oder Fleischermeister?
Bianca von www.bibilotta.de
 
17.3. Interview mit Regine Kölpin
Bewerbung bis einschließlich 19.3.2017 möglich
 
20.3.2017 Gewinnerbekanntgabe
Täglich ab 17 Uhr

 

 

 

 

 

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Rezension zu „Jetzt geht’s ab, GIRLS!“ von Bianka Minte König

 

 

Rezension zu „Jetzt geht’s ab, GIRLS!“ von Bianka Minte-König:

Was für eine Nachricht…..Lotte und ihrer Klasse steht eine aufregende Zeit bevor, denn es geht auf Klassenfahrt an die Ostsee. Schon bevor es losgeht, gibt es einige Hürden zu überwinden, aber erst am Zielort angekommen, geht es ziemlich turbulent zu. Denn nicht nur Rob bringt Lotte durcheinander, sondern auch eine gefährliche, unüberlegte  Aktion einiger Mitschüler……

„Jetzt geht’s ab, GIRLS“ ist der fünfte und auch der letzte Teil dieser Lesegören-Reihe von Bianka Minte-König. Noch einmal erleben Lotte und ihre GIRLS eine aufregende Zeit und man merkt schon während des Lesens – die ein oder andere größere Veränderung steht kurz bevor.

Wunderschön und sehr informativ wird der Ort der Klassenfahrt an der Ostsee beschrieben, so kann man sich die Umgebung wunderbar bildlich vorstellen und lernt viele Besonderheiten kennen.
Einige aus den vorherigen Teilen bekannte „Mitwirkende“ tauchen an der ein oder anderen Stelle wieder auf, was die Buchreihe nochmal in schöner Art und Weise abschließen lässt.

Dieser Teil macht sicherlich deutlich mehr Lesespass, wenn man zumindest einige der vorher erschienenen Geschichten dieser GIRLS-Reihe bereits kennt. Könnte mir ansonsten vorstellen, dass die Geschichte nur halb so viel Lesevergnügen bereitet, da man einige Ereignisse vielleicht nicht direkt zuordnen kann.

Wie schon in den vorher erschienenen Teilen trifft Bianka Minte-König mit ihrer lebendigen, wunderbaren Schreibweise genau den Lesegeschmack der für dieses Buch empfohlenen Altersgruppe – Mädchen zwischen 10 – 12 Jahren.

Für uns war dieser fünfte Teil ein schöner Abschluß einer lesenswerten Buchreihe, die uns einige Zeit begleitet hat….und sicherlich auch nicht zum letzten Mal gelesen wurde.

Herzlichen Dank an Bianka Minte-König für die schöne Lesezeit!

Erschienen im Planet!-Verlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Zorro der Mops – Abenteuer im Bammelwald“ (Hörbuch) von Katharina Bendixen

 

Rezension zu „Zorro der Mops – Abenteuer im Bammelwald“ (Hörbuch) von Katharina Bendixen:

Das kleine Örtchen Bummelhausen ist die Heimat von Zorro, dem Mops. Schon immer lebt er dort und kann sich nicht vorstellen, an einem anderen Ort der Welt zu leben. Selbst als seine Eltern wegziehen, bleibt er. Zusammen mit vielen Freunden ist er hier einfach glücklich, aber auch immer auf der Suche nach dem größten Abenteuer seines Lebens, welches er bis jetzt noch nicht gefunden hat…..bis jetzt, denn im angrenzenden Bammelwald scheint seit neuestem ein Ungeheur zu hausen, welches die Bewohner von Bummelhausen sehr ärgert und ein wenig in Angst und Schrecken versetzt. Wartet hier vielleicht das lange ersehnte große Abenteuer auf Zorro?
….denn „Unter der kleinsten Kiefernnadel kann das größte Abenteuer warten“ (Zitat aus „Zorro, der Mops“)

Das Hörbuch lässt einen bereits am Anfang mitten in Bummelhausen ankommen, man lernt Zorro und seine Freunde kennen, die nähere Umgebung und auch eine Geschichte aus Zorros Vergangenheit. Unter den Freunden hat sich bei uns sehr bald die pfiffige Erfinderin „Hamsterine“ zu einem heimlichen Lieblingscharakter hervorgehoben, denn sie ist einfach immer an Zorro’s Seite und Dank ihrer Erfindungen auch eine große Hilfe bei der Abenteuersuche.

Auch die anderen Bewohner sind gut beschrieben, so dass schon jüngere Kinder (empfohlen wird dieses Hörbuch ab 6 Jahren) keine Schwierigkeiten haben dürften, Zorro’s Abenteur mit viel Freude zu hören.
Es ist eine phantasievolle Geschichte mit ganz unterschiedlichen Figuren, zwischendurch ein klein wenig unheimlich (aber nicht zu sehr) und vor allem mit einer wunderschönen Botschaft – man darf seine Träume nicht aufgeben und sollte stets an sich selbst glauben….so wie in diesem Fall Zorro, der nie aufgegeben hat, nach einem großen Abenteuer zu suchen…..und auch Freundschaft und Zusammenhalt werden bei dieser Geschichte hervorgehoben.

Gesprochen wird das Hörbuch von Robert Missler, welcher uns bereits von zahlreichen anderen Hörbüchern bekannt ist. Auch hier macht es wieder unheimlich viel Spass, seiner Stimme zu lauschen, welche die Geschichte noch lustiger, spannender und abwechslungsreicher werden lässt……an manchen Stellen könnte man fast denken, man lausche einem Hörspiel mit verschiedenen Sprechern.

Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit einer Gesamtlaufzeit von 1 Stunde 50 Minuten, verteilt auf 2 CDs. Für Kinder ab 6 Jahren ein tolles Hörvergnügen. Das Ende lässt darauf hoffen – Zorro’s Abenteuer im Bammelwald war sicherlich nicht sein letztes Abenteuer, denn es gibt noch viel zu entdecken.

Das Hörbuch ist erschienen bei DerAudioVerlag, das gleichnamige Buch ist im LoeweVerlag erhältlich.

© Rezension von ElasBookinette

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Rezension zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin

 

 

Rezension zu „Oma geht campen“ von Regine Kölpin:

Die Hauptprotagonistin in der Geschichte ist Bille Rubens, 73 Jahre alt und mitten im Leben. Zwar ist ihr gerade ein ziemlich unglückliches Mißgeschick geschehen – hat sie doch einen Vertrag über Lammfelldecken zu einer unverschämt hohen Summe unterschrieben, noch dazu mitten im Hochsommer – doch sie überlegt schon fieberhaft, wie sie dem gefährlich erscheinenden Geldeintreiber entkommen kann. Was für ein glücklicher Zufall ist es doch, als ausgerechnet die Nachbarsfamilie (Bille ist für die Kinder  die Ersatzoma) sie als Begleitung beim bevorstehenden Urlaub an der Nordsee dabei haben möchte.  Und so überlegt Bille nicht lange und findet sich kurze Zeit später beim ersten Campingurlaub ihres Lebens an der wunderschönen Nordsee wieder……doch manche Dinge sind wohl oder übel mitgereist……

Mit „Oma geht campen“ hat die Autorin Regine Kölpin bereits ihren zweiten Roman veröffentlicht, in welchem es um eine lebensfrohe, mitten im Leben stehende Oma geht. Obwohl Bille vollkommen anders ist als die Hauptperson in „Oma zeigt Flagge“, war auch in diesem Roman wieder Wohlfühlen beim Lesen ab der ersten Seite angesagt, ich habe die Lesezeit sehr genossen.

Das lag zum einen am wunderbaren Schreibstil der Autorin, welcher mich schon bei „Oma zeigt Flagge“ vollkommen überzeugt hat….aber auch zum anderen wieder an den herrlich bildlichen Beschreibungen der Umgebung, bei der es spielend leicht fällt, sich die Sonne über dem Campingplatz vorzustellen, die frische Meeresluft (fast) zu riechen und sich alles sehr deutlich vorzustellen. Auch die Personen haben, jede für sich, dank ihrer detailreichen Beschreibungen dazu beigetragen, das Kopfkino zum Laufen zu bringen. Alles zusammen eine tolle Mischung für entspannte Lesestunden.

Für mich ist „Oma geht campen“ die perfekte Lektüre für den Urlaub – egal ob in den Bergen oder am Meer – aber auch für eine (Lese-)Auszeit im Alltag bestens geeignet.
Am Ende des Buches findet sich noch eine kleine Überraschung – zwei Rezepte aus dem Buch zum Nachkochen. Eine schöne Idee – und die Gerichte sind nicht nur für den Campingplatz geeignet, sondern auch hervorragend zum Genießen…. vielleicht während einer kleinen Lesepause.

Obwohl sich beide Coverbilder (von „Oma zeigt Flagge“ und „Oma geht campen“) ein klein wenig ähnlich sind, unterscheiden sich die beiden jeweiligen Hauptfiguren Bille und Jette deutlich. Beide Romane habe ich gerne gelesen und hoffe sehr, die Autorin Regine Kölpin lässt noch viele weitere folgen.

Erschienen ist das Buch im DroemerKnaurVerlag.

© Rezension von ElasBookinette

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Kurze Cappuccino-Plauderei…..oder wohl eher heute einen Espresso ;-)

 

 

Hallo ihr Lieben,

heute  ganz kurz und eigentlich nur, um die drei Gewinnerinnen meiner Verlosung zum zweiten Jahrestag meines Blogs nochmal daran zu erinnern, dass sie bitte bis heute Abend die Adressen zuschicken müssten, ansonsten dürfen sich morgen drei andere Gewinnerinnen freuen. Die Liste dazu findet ihr einen Beitrag weiter unten 😉

Ansonsten darf ich schonmal ankündigen – am kommenden Freitag ist seit langer Zeit wieder einmal eine Blogtour der Netzwerkagentur Bookmark hier bei mir zu Gast, und zwar zur wunderbaren Gute-Laune-Lektüre „Oma geht campen“ von Regine Kölpin…und natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Meine Rezension zu diesem Buch folgt morgen.

Wünsche euch einen schönen Abend, viele Grüße!

Manu

Veröffentlicht in Allgemein, Gewinnspiel

Gewinnerbekanntgabe zur Verlosung zum zweiten Jahrestag von ElasBookinette

 

 

Hallo ihr Lieben,

erst einmal herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche zu meinem zweiten Bloggeburtstag – über jeden einzelnen habe ich mich total gefreut. Die Lostöpfe waren – bis auf eine Ausnahme – gut gefüllt und meine Töchter haben gerade eben die Gewinner aus den jeweiligen Lostöpfchen gezogen.

Hier noch einmal die Preise, welche ich verlost habe:

 

 

Gewinn Nr. 1 (Buch) geht an: LISIBOOKS

Gewinn Nr. 2 (Hörbuch „Der Sommer….“) geht an: TIFFI2000

 Gewinn Nr. 3 (Hörbuch: „Heart.Beat.Love.) geht an: NATAIE

Gewinn Nr. 4 (Sheepworld Lesezeichenkalender) geht an: PATRICIA

Gewinn Nr. 5 (Rosalie und Trüffel Lesezeichenkalender) geht an: ALEX

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Spass mit euren Gewinnen!

 

An die jeweiligen Gewinner – bitte schickt mir bis spätestens Montag (13.03.2017) eure Adressen zu (bitte mit der Angabe des jeweiligen Gewinnes), ansonsten ziehe ich am Dienstag (14.03.2017) eine neue Gewinnerin.

 

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! Macht euch ein paar schöne Lesestunden und genießt die Sonne – sollte sie sich mal endlich wieder blicken lassen 😉

Viele Grüße!

Manu